Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Sportartikelhändler stoppt Kajak-Verkauf
Panorama 17.11.2021
Flüchtlingskrise

Sportartikelhändler stoppt Kajak-Verkauf

Die Sportartikelkette hat Kajaks aus zwei ihrer Niederlassungen verbannt.
Flüchtlingskrise

Sportartikelhändler stoppt Kajak-Verkauf

Die Sportartikelkette hat Kajaks aus zwei ihrer Niederlassungen verbannt.
Foto: DPA
Panorama 17.11.2021
Flüchtlingskrise

Sportartikelhändler stoppt Kajak-Verkauf

Decathlon reagiert auf verzweifelte Versuche, den Ärmelkanal an Bord von Ruderbooten zu überqueren.

(TJ/AFP) - Im Rahmen der Migrationskrise hat der französische Sportwaren-Großhändler Decathlon nun in zwei seiner Niederlassungen den Verkauf von Kajaks gestoppt. Am vergangenen Freitag waren drei Menschen verschollen, nachdem sie die Überfahrt nach Großbritannien an Bord eines Kajaks versucht hatten. Zudem wurden an der Küste von Calais zwei weitere solcher Boote aufgefunden. Zwei Menschen in Seenot wurden von der Gendarmerie gerettet.


Das Geschäft „Royal-Hamilius Decathlon“ ist an der Ecke der Rue Aldringen, im Herzen der Hauptstadt, gelegen.
Decathlon: Erstes Geschäft offiziell eröffnet
Pünktlich um 16.00 Uhr fand am Dienstag die offizielle Eröffnung der ersten Decathlon-Filiale in Luxemburg statt.

Kajaks seien für sportliche Aktivitäten ausgelegt, so die Kette, die den Verkauf der Ruderboote in den Filialen von Calais und Grande-Synthe eingestellt hat. Auf hoher See würden die Boote eine Gefahr für die Insassen darstellen. Die Entscheidung wurde in den jeweiligen Niederlassungen getroffen und von der Zentrale gutgeheißen. Die Sportboote werden in der Region um Calais nur noch im Online-Verkauf angeboten.

Die beiden Filialen verkaufen weiterhin Thermo-Bekleidung, Schwimmwesten und Ruder mit der Begründung, dass dieses Zubehör der Sicherheit diene.


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.