Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Panorama 27.07.2021

(dpa) - Der neue Anwalt von US-Popsängerin Britney Spears, Mathew Rosengart, hat am Montag (Ortszeit) vor Gericht die Ablösung ihres Vaters als Vormund der berühmten Tochter beantragt. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf die beim Los Angeles Superior Court eingereichten Gerichtsdokumente.

In der Petition wurde das Gericht demnach aufgefordert, Jamie Spears durch einen anderen, vorläufigen Vormund - den zertifizierten Rechnungsprüfer Jason Rubin - zu ersetzen. Das Verhältnis zwischen der Sängerin und ihrem Vater sei „giftig“, zitierte die „Los Angeles Times“ aus den Gerichtsdokumenten. „Es beeinträchtigt die psychische Gesundheit von Frau Spears, ihr Wohlbefinden und ihre Fähigkeit, ihre außergewöhnliche Karriere zu verfolgen und fortzusetzen.“

Nach einer erneuten richterlichen Anhörung war der 39-Jährigen vor zwei Wochen erlaubt worden, ihren eigenen Anwalt zu bestimmen. Der von ihr ausgewählte Rosengart arbeitete zuvor bereits mit Klienten wie Sean Penn, Keanu Reeves und Steven Spielberg. Nach der Anhörung hatte Rosengart vor der Presse gesagt, er werde sich nach Spears' Wünschen nun „schnell und aggressiv“ dafür einsetzen, den Vater als Vormund abzusetzen.

Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 Jamie Spears die Vormundschaft übertragen. Zunächst verwaltete er das Vermögen und private Anliegen seiner Tochter. 2019 trat er kürzer, blieb aber für die Finanzen zuständig. Spears' Vermögen wird auf 60 Millionen Dollar geschätzt.

Lesen Sie auch: Britney Spears vor Gericht: „Ich bin so wütend“

Gestern

(dpa) - Spanien will die von einem Vulkanausbruch betroffene Kanareninsel La Palma zum Katastrophengebiet erklären und einen umfangreichen Wiederaufbauplan verabschieden. Das kündigte Regierungschef Pedro Sánchez am Freitag auf La Palma an. Unterdessen erhöhte der Vulkan im Süden der Insel seine Aktivität. Es tat sich ein weiterer Schlot auf, aus dem Lava austrat.

Die Behörden ordneten deshalb die Evakuierung von etwa 1.000 weiteren Bewohnern der Ortschaften Tajuya und Tacande an, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Seit Beginn des Ausbruchs am vergangenen Sonntag im Süden der Insel waren bereits rund 6.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Kanareninsel hat rund 83.000 Einwohner.

Da der Vulkan auch mehr Asche ausstieß, wurde eine Reihe von Flügen zu der Insel abgesagt. Der Flughafen bleibe aber vorerst grundsätzlich offen. Der Vulkan im Bereich der Cumbre Vieja war am vergangenen Sonntag erstmals seit 50 Jahren wieder ausgebrochen und spuckte auch am sechsten Tag Asche, Rauch und Lava aus. Die Gase stiegen bis auf eine Höhe von fast 5.000 Metern.

Lesen Sie auch:

Vulkanwolke zieht in Richtung Luxemburg  

Kurzmeldungen Lokales 24.09.2021

Im Laufe des Freitagmorgen wurden zwei Motorradfahrer bei Unfällen verletzt. So kollidierten kurz vor 6 Uhr ein Motorradfahrer und ein Auto auf der Route d'Arlon - in Höhe der Kreuzung Val Fleuri. 

Eigenen Angaben nach hatte die Autofahrerin den entgegenkommenden Biker übersehen. Bei einem Abbiegemanöver kam es dann zur Kollision. Der Motorradfahrer wurde auf den Boden geschleudert. Er erlitt mehrere Knochenbrüche. Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht. 

Gegen 09.30 Uhr kam es in Küntzig an der Kreuzung Rue Basse und Rue de Bascharage ebenfalls zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der Motorradfahrer befuhr die Rue Basse in Richtung Kreuzung Rue Longue. Dort hielt eine Autofahrerin bei einem Stoppschild und fuhr wieder an, nachdem die Frau einem anderen Autofahrer, die Vorfahrt überlassen hatte. Die Fahrerin gab an, dass sie nach links blickte und anfuhr, wobei sie vermutlich den Motorradfahrer übersah. Der Motorradfahrer prallte gegen die Fahrerseite des Wagens und wurde zu Boden geschleudert. Er erlitt ersten Untersuchungen nach einen Schock und wurde nach der notärztlichen Erstversorgung vor Ort zwecks weiterer Untersuchungen zum Krankenhaus verbracht.

Kurzmeldungen Kultur 24.09.2021

Der Veranstalter, die Coque, teilt mit: „Nachdem die Edition 2020 der ,Night of the Proms’ aufgrund der Covid-19 Pandemie bereits frühzeitig um ein Jahr auf den 25. November 2021 verlegt wurde, müssen wir unseren treuen Fans dieses Großevents leider mitteilen, dass auch der diesjährige Termin nicht wahrgenommen werden kann und das Konzert definitiv abgesagt werden muss. Sämtliche bereits für die Veranstaltung erworbenen Tickets können bis zum 11. Dezember 2021, zusammen mit diesem Formular, zwecks Rückerstattung, per Post an die Coque zurückgeschickt oder alternativ direkt an der Rezeption der Coque zurückgegeben werden. Zudem wird die ,Night of the Proms’, nach neun erfolgreichen Jahren, fortan nicht mehr in der Coque Halt machen. Dies vor allem aufgrund der steigenden Zahl an Sportevents, die es nicht mehr möglich machen, einen adäquaten Termin innerhalb der internationalen Tournee der ,Night of the Proms’ zu finden. Die Coque bedauert, dass es aufgrund der Pandemie keinen krönenden Abschluss für diese erfolgreiche Konzertreihe gibt und bedankt sich bei der Produktion der ,Night of the Proms’ für die gute und langjährige Zusammenarbeit, sowie bei seinen Besuchern für die langjährige Treue. Auch wenn die Absage der ,Night of the Proms’ natürlich sehr zu bedauern ist, ist man seitens der Coque zuversichtlich schon bald ein neues Kulturevent präsentieren zu können.“  

Kurzmeldungen Lokales 24.09.2021

(SH) - Nachdem die neuesten Analysen des Trinkwassers im Behälter Wecker eine bakteriologische Verunreinigung aufgezeigt haben, sollen Einwohner der Dörfer Boudler, Boudlerbach, Brouch, Biwerbach, Biwer, Wecker und Hagelsdorf vorerst kein Leitungswasser trinken, ohne es vorher während zehn Minuten abgekocht zu haben. 

Auch Lebensmittel wie Gemüse und Früchte, die roh gegessen werden, sollen nicht mit Leitungswasser gewaschen werden.

Die Gemeinde ist gemeinsam mit den zuständigen staatlichen Behörden darum bemüht, die Qualität des Trinkwassers so schnell wie möglich wiederherzustellen. 

Ambulanz , Rettungswagen , CGDIS , Blaulicht , 112 , Unfall Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Kurzmeldungen Lokales 24.09.2021

Viel zu tun für die Rettungskräfte: Der CGDIS meldet am Freitagmorgen fünf Verkehrsunfälle seit Donnerstagabend. 

Um 17.20 wurde am Kirchberg ein Fußgänger angefahren und dabei verletzt.

Kurz darauf, um 17.44 Uhr stieß in Vichten ein Auto gegen einen Baum, auch hier wurde eine Person verletzt.

In Grevenmacher kollidierten gegen 18.10 Uhr zwei Fahrzeuge, es gab zwei Verletzte. Auch in Mertzig stießen um 20.48 Uhr zwei Fahrzeuge zusammen, es gab einen Verletzten. 

Und gegen 23 Uhr kollidierte wieder ein Autofahrer mit einem Baum, es gab einen Verletzten.

(dpa) - Gegen den verschwundenen Freund der mutmaßlich getöteten Gabby Petito in den USA ist Haftbefehl erlassen worden. Das teilte das örtliche FBI in Denver am Donnerstag mit. Der 23-Jährige werde wegen Bankbetrugs gesucht, hieß es in einem entsprechenden Gerichtsdokument des Bezirksgerichts im US-Bundesstaat Wyoming. Der junge Mann habe zwischen dem 30. August und 1. September unbefugt eine Bankkarte verwendet. In dem Dokument stand nicht, wem die Karte gehörte. Es heißt jedoch, dass der 23-Jährige rund 1.000 US-Dollar (rund 850 Euro) abgehoben habe.

Das FBI forderte alle Menschen auf, die etwas über die Rolle des Freundes im Fall Gabby Petito oder seinen Aufenthaltsort wüssten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Die Polizei in Florida, wo das Paar wohnte, hatte in den vergangenen Tagen in einem Naturschutzgebiet nach dem 23-Jährigen gesucht. Das Gerichtsdokument ist auf Mittwoch datiert.

Der Fall Gabby Petito hat in den USA aber auch weltweit große Aufmerksamkeit erregt. Petito und ihr Freund waren im Sommer zu einer Reise durch die USA aufgebrochen, die sie in sozialen Netzwerken dokumentiert hatten. Petitos Freund kehrte schließlich ohne seine Freundin von dem Trip zurück. Die Leiche der 22-Jährigen wurde am Wochenende in Wyoming entdeckt. Die Ermittler gehen nach der Obduktion der Leiche von einem Tötungsdelikt aus. Von ihrem Freund fehlt mittlerweile jede Spur - dessen Eltern hatten ihn vergangene Woche als vermisst gemeldet.

Vorgestern

(dpa) - Ein Schütze hat in einem Supermarkt im US-Bundesstaat Tennessee das Feuer eröffnet und mindestens einen Menschen getötet. Der Schütze habe sich ersten Erkenntnissen nach anschließend selbst erschossen, sagte ein Polizeibeamter am Donnerstagnachmittag (Ortszeit). Der Vorfall habe sich am frühen Nachmittag in der Kleinstadt Collierville ereignet. Mindestens zwölf Menschen seien angeschossen worden, einige von ihnen hätten schwere Verletzungen erlitten. Das Motiv der Tat war noch unklar.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Supermarkts seien von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht worden - sie hätten sich im Laden vor dem Angreifer versteckt. „Ich bin seit 34 Jahren in diesem Bereich tätig und habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“, sagte der Polizeibeamte. Man untersuche nun das Auto des Schützen, hieß es weiter. Die Zahl der Verletzten und Toten könne noch steigen, sagte der Beamte. 

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2021

(dpa) - Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Schulbus im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind der Polizei zufolge sechs Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in dem Bus leicht verletzt worden. Auch der Fahrer und der Beifahrer des Autos wurden leicht verletzt, wie die Polizeiinspektion Bitburg am Donnerstag mitteilte. 

Zu dem Unfall war es demnach am Morgen auf der L4 zwischen Prümzurlay und Holsthum bei Bitburg gekommen. Das überholende Auto sei mit dem entgegenkommenden Schulbus zusammengestoßen, hieß es. Gegen den Pkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Fahrerlaubnis wurde ihm vorläufig entzogen.

Lesen Sie auch:

Fahrradfahrer von Auto angefahren

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2021

Bereits am vergangenen Samstag kam es kurz nach 3 Uhr zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen unweit einer Veranstaltung in der Rue Principale in Gilsdorf. Einer der beteiligten Männer war bereits zuvor innerhalb des Festzeltes der Veranstaltung auffällig geworden, weshalb er gegen 02.30 Uhr von den anwesenden Sicherheitsleuten hinausbegleitet wurde.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen, die das Geschehen innerhalb und außerhalb des Festzeltes, bzw. die spätere Schlägerei beobachtet haben.

Informationen sind für die Polizeidienststelle Diekirch-Vianden unter der Telefonnummer (+352) 244 80 1000 oder per E-Mail an police.diekirchvianden@police.etat.lu.

(dpa) - EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Länder wollen künftig einmal pro Jahr für ökologisch erzeugte Lebensmittel werben. Die Institutionen unterzeichneten ein Papier, in dem sie von nun an den 23. September zum EU-Bio-Tag erklärten. Dies teilten sie am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel mit.

Damit wird an einen Aktionsplan angeknüpft. Dieser sieht unter anderem vor, dass bis 2030 ein Viertel der Agrarfläche in der EU auf die Bio-Landwirtschaft entfallen soll. Um den Verbrauch anzukurbeln, umfasst der Plan Maßnahmen wie Informationskampagnen und eine Förderung von mehr Bio-Essen in öffentlichen Kantinen durch die Vergabe öffentlicher Aufträge.

Lesen Sie auch:

Klimastreik: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren  

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2021

Am frühen Mittwochmorgen wurden zwei Jugendliche Opfer eines Überfalls in der Avenue de la Gare in Luxemburg-Stadt. Bei einer anschließenden Fahndung wurden zwei Tatverdächtige im Bahnhofsviertel ermittelt. Dieselben waren noch im Besitz des gestohlenen Geldes. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme der beiden Tatverdächtigen an.

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2021

Kurz vor 11 Uhr kam es an der Kreuzung der Rue de Kopstal mit der Rue de Rollingergrund zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Bei einem Abbiegemanöver, bei welchem eine Autofahrerin nach rechts in die Rue de Rollingergrund einbog, wurde ein Fahrradfahrer erfasst, der die Rue de Rollingergrund in Richtung Stadt-Zentrum befuhr. Der Radfahrer wurde von seinem Rad geschleudert und schlug auf der Fahrbahn auf. Der Mann erlitt mehrere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch die Rettungsdienste ins Krankenhaus verbracht.

(dpa) - Ein im Osten Russlands vermisstes Flugzeug mit sechs Menschen an Bord ist abgestürzt. Keiner der Insassen habe das Unglück unweit der Großstadt Chabarowsk überlebt, teilte der russische Zivilschutz am Donnerstag im sozialen Netzwerk Telegram mit. Mehr als fünf Stunden lang seien Mitglieder eines Suchtrupps durch die Taiga gelaufen, bis sie die Unglücksstelle erreichten. Ein Hubschrauber, dessen Besatzung die Trümmerteile zuvor aus der Luft entdeckt hatte, konnte wegen starken Windes und hoher Bäume in der bergigen Landschaft nicht landen.

Die Maschine vom Typ Antonow An-26 war am Mittwochabend rund 40 Kilometer vom Chabarowsker Flughafen entfernt vom Radar verschwunden. Das oft für militärische Zwecke eingesetzte Flugzeug sollte Behördenangaben zufolge in der Region Navigations- und Funküberwachungssysteme überprüfen. Schlechtes Wetter und Dunkelheit hatten die Suche zwischenzeitlich erschwert. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Bereits im Juli war eine als Passagierflugzeug genutzte Maschine desselben Typs auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka abgestürzt. Keiner der 28 Insassen überlebte das Unglück.