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Skifahren unweit der Luxemburger Grenze
Panorama 01.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Skifahren unweit der Luxemburger Grenze

Auch für Langläufer gibt es mehrere Angebote in der Großregion.

Skifahren unweit der Luxemburger Grenze

Auch für Langläufer gibt es mehrere Angebote in der Großregion.
Bild: pixabay.com
Panorama 01.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Skifahren unweit der Luxemburger Grenze

Jörg TSCHÜRTZ
Jörg TSCHÜRTZ
Es ist zwar nicht St. Moritz, aber immerhin: Wer sich nach Pistenzauber sehnt, findet in unmittelbarer Nachbarschaft zum Großherzogtum mehrere Ausflugsmöglichkeiten.

Wer Skifahren will, muss nicht unbedingt in die Alpen fahren – auch in Luxemburgs Nachbarschaft können Schneesportler auf zwei Brettern vom Berg (beziehungsweise Hügel) ins Tal hinunterjagen. Dank der winterlichen Wetterbedingungen in den vergangenen Tagen sind mittlerweile mehrere Skigebiete in der Großregion geöffnet. Zwar fällt das Angebot an Pisten und Hütten dort ein paar Nummern kleiner aus als in Ischgl, St. Moritz oder Val d'Isère – doch wer lediglich ein paar Schwünge in der frischen Luft unternehmen will, kommt trotzdem auf seine Kosten. 

Der Erbeskopf liegt etwa eine Autostunde von Luxemburg entfernt.
Der Erbeskopf liegt etwa eine Autostunde von Luxemburg entfernt.
Bild: Wintersportzentrum Erbeskopf/Facebook

Im ostbelgischen Ovifat lagen am Freitag 33 Zentimeter Schnee auf der Piste. Seit Dienstag ist der Schlepplift dort wieder in Betrieb. Andere Skistationen in der Wallonie sind bereits seit Mitte Januar geöffnet.

Östlich vom Großherzogtum meldet das Skigebiet auf dem 816 Meter hohen Erbeskopf in Rheinland-Pfalz "weiterhin gute Wintersportbedingungen, die Piste ist bestens präpariert". Die Schneehöhe war am Freitag mit 25 Zentimetern mehr als ausreichend, um mit den Skiern auf einer Gesamt-Pistenlänge von immerhin zwei Kilometern bergabwärts zu wedeln. Dank der Flutlichtanlage ist sogar Nachtskifahren möglich. Zum Einkehrschwung bieten sich das Hunsrückhaus sowie die Schirmbar am Fuße des Erbeskopfes an.   


Im luxemburgischen Weiswampach, bei entsprechender Schneelage ein beliebtes Ziel bei Langläufern, liegen rund 25 Zentimeter Schnee. Der Boden unter der Schneedecke ist allerdings noch nicht fest genug gefroren, sodass es mit der Eröffnung der Langlaufsaison wohl noch ein paar Tage dauern wird. Die Voraussetzungen sind jedenfalls gegeben: Bis Dienstag, 5. Februar, soll es im hohen Norden des Großherzogtums tagsüber nie wärmer werden als zwei Grad Celsius. Nachts kühlt es auf etwa minus fünf Grad ab. 

für Wintersport braucht man nicht unbedingt Ski oder Snowboard: Ein aktuelles Bild vom Schlittenberg in Weiswampach.
für Wintersport braucht man nicht unbedingt Ski oder Snowboard: Ein aktuelles Bild vom Schlittenberg in Weiswampach.
Bild: Alice Enders

Auf dem Champ du Feu in den elsässischen Vogesen (1100 Meter, 2,5 Autostunden von Luxemburg entfernt) war am Freitag der Großteil der 14 Pisten befahrbar. Wer nicht so weit fahren möchte oder sich nicht vom Wetter beeinträchtigen lassen will, kann auch die Indoor-Piste in der Snowhall Amnéville-Les-Thermes hinunterflitzen.


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