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Schweizer Extrembergsteiger im Himalaya tödlich verunglückt
Panorama 30.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Ueli Steck

Schweizer Extrembergsteiger im Himalaya tödlich verunglückt

Ueli Steck trug den Spitznamen „Schweizer Maschine“.
Ueli Steck

Schweizer Extrembergsteiger im Himalaya tödlich verunglückt

Ueli Steck trug den Spitznamen „Schweizer Maschine“.
Foto: AFP/Jean-Pierre Clatot
Panorama 30.04.2017 Aus unserem online-Archiv
Ueli Steck

Schweizer Extrembergsteiger im Himalaya tödlich verunglückt

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck ist am Sonntag bei einer Himalaya-Expedition in Nepal tödlich verunglückt. Der 40-Jährige ist am Berg Nuptse, direkt neben dem Mount Everest, nahe dem Camp 2 abgerutscht und in den Tod gestürzt.

(dpa) - Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck ist am Sonntag bei einer Himalaya-Expedition in Nepal tödlich verunglückt. Der 40-Jährige sei am Berg Nuptse, direkt neben dem Mount Everest, nahe dem Camp 2 abgerutscht und in den Tod gestürzt, sagte Durga Dutta Dhakal, Generaldirektor der Tourismusbehörde von Nepal, der Deutschen Presse-Agentur. Steck sei das erste Todesopfer der diesjährigen Klettersaison, hieß es.

Steck, der den Spitznamen „Schweizer Maschine“ trug, war bekannt für seine gewagten schnellen Aufstiege im Himalaya. Der Alpinist hatte geplant, innerhalb von 48 Stunden sowohl den Mount Everest (8848 Meter) als auch den benachbarten Lhotse (8511 Meter) zu besteigen - ohne künstlichen Sauerstoff. Seine Leiche sei zum nächstgelegenen Flugplatz nach Lukla geflogen worden, sagte Dhakal weiter. Stecks Expeditionsteam organisiere derzeit die Überführung nach Kathmandu.



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