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Sanders-Foto: 1,8 Millionen für den guten Zweck
Panorama 28.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Sanders-Foto: 1,8 Millionen für den guten Zweck

Das Foto von Sanders ging um die Welt - und brachte in fünf Tagen 1,8 Millionen Dollar ein.

Sanders-Foto: 1,8 Millionen für den guten Zweck

Das Foto von Sanders ging um die Welt - und brachte in fünf Tagen 1,8 Millionen Dollar ein.
AFP
Panorama 28.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Sanders-Foto: 1,8 Millionen für den guten Zweck

Sanders' Team teilte am Mittwoch (Ortszeit) mit, Fanartikel mit dem Aufdruck seines Outfits vom Tag der Präsidenten-Vereidigung hätten in den vergangenen fünf Tagen 1,8 Millionen US-Dollar eingebracht. Das Geld gehe an wohltätige Organisationen in Sanders' Heimat-Bundesstaat Vermont.

(dpa) - Auf der Internetseite von Sanders' Kampagne gab es T-Shirts und Pullover mit einem Foto des Looks zu kaufen. Von seinem Team hieß es, das erste Produkt sei am vergangenen Donnerstag in weniger als 30 Minuten ausverkauft gewesen. Über das Wochenende seien weitere Artikel hinzugekommen, die bis Montagmorgen ebenfalls vergriffen gewesen seien.

Sanders hatte bei der feierlichen Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am Mittwoch vergangener Woche mit seinem Look für viel Aufsehen gesorgt. Er saß etwas abseits in einem olivfarbenem Parka - mit auffälligen, Strick-Fäustlingen, die er auf seinem Schoß verschränkte. Mit diesem Outfit passte er so gar nicht in das feierliche Umfeld der Vereidigung. 

Dieser Pulli mit dem Foto wurde für 45 Dollar online angeboten.
Dieser Pulli mit dem Foto wurde für 45 Dollar online angeboten.
Screenshot

Der Schnappschuss verbreitete sich rasend schnell in sozialen Medien. Von unzähligen Nutzern und auch Prominenten wurde Sanders in seinem grummeligen Altherren-Look per Fotomontage in alle möglichen Umgebungen gesetzt. Medien erfanden für die Kleiderwahl - gepaart mit der Sitzhaltung mit verschränkten Armen - den Titel „Grumpy chic“.

Sanders selbst erklärte am Mittwoch, er sei überrascht gewesen von der Kreativität, die so viele Menschen gezeigt hätten - und er freue sich, dass sein „Internet-Ruhm“ nun Menschen in Not zugutekomme.    

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