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Sahara-Staubwolke „Godzilla“ über dem Atlantik
Panorama 12.07.2020

Sahara-Staubwolke „Godzilla“ über dem Atlantik

Die gigantische Staubwolke, die auch den Namen "Godzilla" trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA.

Sahara-Staubwolke „Godzilla“ über dem Atlantik

Die gigantische Staubwolke, die auch den Namen "Godzilla" trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA.
Foto: ESA/dpa
Panorama 12.07.2020

Sahara-Staubwolke „Godzilla“ über dem Atlantik

Der Staubsturm bildet sich jedes Jahr typischerweise zwischen dem späten Frühjahr und dem frühen Herbst und erreicht Ende Juni bis Mitte August seinen Höhepunkt. Dieses Jahr kam er ungewöhnlich weit.

(dpa) - Daten von Erdbeobachtungssatelliten zeigen die ungewöhnliche Ausdehnung einer Wolke aus Saharastaub bei ihrer Reise über den Atlantik. Die gigantische Staubwolke, die auch den Namen „Godzilla“ trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA. In diesem Jahr sei die Staubkonzentration ungewöhnlich dicht gewesen und die Wolke habe eine Strecke von etwa 8.000 Kilometern zurückgelegt, so die Weltraumorganisation Esa.

Der Staubsturm bildet sich jedes Jahr typischerweise zwischen dem späten Frühjahr und dem frühen Herbst und erreicht Ende Juni bis Mitte August seinen Höhepunkt. Große Mengen von Staubpartikeln aus der afrikanischen Wüste werden dann durch starke Winde in Bodennähe sowie durch Gewitterstürme in die trockene Luft hochgewirbelt. Der Staub kann dann tage- oder wochenlang schweben. Winde fegen ihn über den Atlantik.


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„Ist die rund, Mann ...“
Kosmonaut Alexander Misurkin, der letztes Wochenende zum 20. Jubiliäum der ISS-Missionen in Bad Mondorf war, sprach im Interview mit Begeisterung über seinen faszinierenden Job.

Das zeigt auch eine Animation der Esa, die den Weg der Wolke im Juni zeigt. Die Wolke ist auf Basis der gelieferten Daten in der Luft eingefärbt. Rot steht dabei für eine hohe Konzentration. Die Daten stammen maßgeblich von den Erdbeobachtungssatelliten Aeolus und Sentinel-5P. Die Kombination von Satellitendaten ermögliche es, das Verständnis über die Luftschichten über der Sahara zu verbessern und bessere Vorhersagen zur Luftqualität zu machen.