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Rückrufaktion: 2000 BMW in Luxemburg müssen in die Werkstatt
Panorama 17.07.2014 Aus unserem online-Archiv

Rückrufaktion: 2000 BMW in Luxemburg müssen in die Werkstatt

2000 BMW-Besitzer müssen demnächst die Werkstätten anfahren.

Rückrufaktion: 2000 BMW in Luxemburg müssen in die Werkstatt

2000 BMW-Besitzer müssen demnächst die Werkstätten anfahren.
CHRISTOF STACHE
Panorama 17.07.2014 Aus unserem online-Archiv

Rückrufaktion: 2000 BMW in Luxemburg müssen in die Werkstatt

Die Rückrufaktion von BMW wegen möglicher Fehler in Airbag-Systemen betrifft in Luxemburg 2000 Autos. Betroffen sind Fahrzeuge der 3er-Reihe, die zwischen Mai 1999 und August 2006 gebaut wurden.

Der Grund seien Gasgeneratoren in den Beifahrerairbags eines Zulieferers, die in seltenen Fällen bersten könnten. In Luxemburg sind nach Angaben des Autobauers 2000 Fahrzeuge betroffen. Der Beifahrer-Airbag werde kostenlos innerhalb einer Stunde getauscht. Bisher habe es allerdings keine Zwischenfälle gegeben, die Aktion geschehe vorsorglich.

Welcher Zulieferer für die Teile verantwortlich ist, wollte BMW nicht sagen. Allerdings hatten erst vor wenigen Wochen ausgeweitete Massenrückrufe von Toyota, Honda, Nissan und Mazda Schlagzeilen gemacht, weil der gemeinsame Lieferant Takata einräumen musste, dass mehr Systeme Fehler hatten als zuvor bekannt. Bereits zum Start der Rückrufe im Mai vor einem Jahr mussten die Hersteller wegen Problemen mit Airbags Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen.

BMW hatte - ebenfalls ohne Benennung des Zulieferers - damals rund 240 000 3er aus der Vorvorgängergeneration des wichtigen Verkaufsschlagers zurückrufen müssen. Diese Fahrzeuge müssten nun nicht noch einmal in die Werkstatt, wie BMW betonte. Bei allen übrigen 3ern aus dem Herstellungszeitraum werde der Beifahrer-Airbag kostenlos getauscht, die Aktion dauere rund eine Stunde.

BMW dürfte nach Bekanntwerden der Ausweitung der Airbagrückrufe vor einigen Wochen begonnen haben zu überprüfen, wie viele 3er dieser Generation noch in Betrieb sind.