Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Vorsicht vor dem Zika-Virus
Panorama 18.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Reisen in der Schwangerschaft

Vorsicht vor dem Zika-Virus

Der Zika-Virus kann Fehlbildungen beim Baby verursachen.
Reisen in der Schwangerschaft

Vorsicht vor dem Zika-Virus

Der Zika-Virus kann Fehlbildungen beim Baby verursachen.
Foto: Shutterstock
Panorama 18.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Reisen in der Schwangerschaft

Vorsicht vor dem Zika-Virus

Schwangere sollten die Verbreitungsgebiete des Zika-Virus in Lateinamerika und vor allem in Brasilien meiden. Durch eine Infektion kommt es bei Neugeborenen häufig zu einer Fehlbildung.

(dpa/tmn) - Schwangere sollten die Verbreitungsgebiete des Zika-Virus in Lateinamerika und vor allem in Brasilien meiden. Durch eine Infektion komme es bei Neugeborenen häufig zu einer Fehlbildung des Schädels, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Den starken Anstieg der sogenannten Mikroenzephalie führten die brasilianischen Gesundheitsbehörden auf die Epidemie des Zika-Virus seit dem Frühjahr 2015 zurück. Frauen mit Kinderwunsch sollten ebenfalls auf Reisen in Risikogebiete möglichst verzichten.

Das Zika-Virus tritt nicht nur in Brasilien, sondern auch in anderen Staaten Süd- und Mittelamerikas auf: zum Beispiel in Kolumbien, El Salvador, Honduras, Guatemala, Martinique, Mexiko, Panama oder Paraguay. Auch auf den Kapverden, einer Inselgruppe vor dem westafrikanischen Festland, wurden erste Fälle gemeldet.

Eine Infektion mit dem Zika-Virus macht sich durch einen fleckigen Hautausschlag, Fieber sowie Kopf- und Gelenkschmerzen bemerkbar. Eine Impfung gibt es nicht. Reisende in Lateinamerika sollten sich konsequent vor Mücken schützen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Obwohl vor allem Lateinamerika von Zika Infektionen geplagt ist, ist das Virus mittlerweile auch in den USA vermehrt präsent. In New York wurde ein Baby mit Mikrozephalie geboren.
Die Mückenart, die das Virus überträgt, wurde in New York noch nicht gefunden.
Zika-Virus sexuell übertragbar
Das Virus kann auch auf sexuellem Weg übertragen werden. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium in Luxemburg einen neue Empfehlung herausgegeben.
An Aedes aegypti mosquito is seen inside Oxitec laboratory in Campinas, Brazil, February 2, 2016. Leading researchers in Brazil are borrowing techniques used to accelerate the fight against Ebola in the hope of developing a Zika virus treatment that could be tested in humans in a year.   To match Interview HEALTH-ZIKA/BRAZIL-TREATMENT      Picture taken February 2, 2016. REUTERS/Paulo Whitaker
US-Behörden alarmiert
Dass es möglich ist, wussten die Gesundheitsbehörden schon. Nun ist der Fall eingetreten: In Texas wurde erstmals eine Zika-Infektion durch ungeschützten Sex gemeldet.
Ein Mitarbeiter des brasilianischen Gesundheitsministeriums räuchert eine Straße aus, um die gefährlichen Mücken zu beseitigen.
Eine Schwangerschaft festzustellen war lange Zeit unmöglich, bis um 1930, als ein britischer Arzt Versuche mit einem afrikanischen Krallenfrosch unternahm. Das Resultat war verblüffend.
Reisewarnung des Gesundheitsministeriums
Besonders schwangere Frauen sollten wegen des Zika-Virus eine Reihe Länder derzeit als Reiseziel meiden. Im Falle einer Infektion drohen irreparable Schäden am Nervensystem ihres ungeborenen Kindes.
Moskito
Auf den Körper hören
Wer immer Sport gemacht hat, will auch - oder besonders - in der Schwangerschaft etwas für den eigenen Körper tun. Grundsätzlich ist erst mal fast alles erlaubt. Es gibt allerdings Ausnahmen.
Beim Schwimmen kommt zum körperlichen Training noch ein weiterer positiver Effekt nämlich die Gelenkentlastung hinzu.