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Kurzmeldungen Panorama 14.04.2021

Queen nimmt erstmals seit Tod Philips an Termin teil

(dpa) - Wenige Tage nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip hat die britische Königin Elizabeth II. (94) überraschend ihre royalen Pflichten wiederaufgenommen. Die Queen verabschiedete den leitenden Beamten des Hofes, den sogenannten Lord Chamberlain, in den Ruhestand, wie britische Medien am Mittwoch berichteten. Philip war am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben, er wird am Samstag beigesetzt. Am Wochenende hatte der Palast mitgeteilt, dass die Queen und die königliche Familie eine zweiwöchige Trauerzeit einhalten würden. Allerdings hieß es, Mitglieder der Royal Family würden „weiterhin den Umständen entsprechende Verpflichtungen eingehen“.

Der Lord Chamberlain ist der wichtigste Beamte am königlichen Hof. Er übersieht die Ernennung von Führungskräften und sorgt für die Kommunikationskanäle zwischen Königin und dem Oberhaus House of Lords sowie zwischen Buckingham-Palast und Clarence House, der Residenz von Thronfolger Prinz Charles. Zuletzt hatte William Peel das Amt inne - und ging am 1. April nach 14 Jahren im Amt in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Ex-Spion Andrew Parker, Baron von Minsmere, zuvor Chef des Geheimdiensts MI5. Die Queen habe bei einer Zeremonie auf Schloss Windsor die Amtsabzeichen von Lord Peel entgegengenommen, heißt es in einem Bericht des Palasts.

Die Beisetzung am kommenden Samstag ist wegen der Corona-Bestimmungen nur im kleinen Kreis geplant. Es dürfen nur 30 Personen teilnehmen. Sie müssen Abstand halten und Mund-Nasen-Masken tragen. Erwartet wird, dass fast ausschließlich Familienmitglieder anwesend sein werden. Britische Medien berichteten, dass als einziger Nicht-Royal Philips langjähriger Privatsekretär Archie Miller Bakewell teilnehmen könnte. Weil er während der Pandemie auf Schloss Windsor weilte, könnte er als einziger infrage kommen, um neben der Queen zu sitzen, berichteten Medien.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 07.05.2021

Technische Panne auf CFL-Linie 70

Aufgrund eines technischen Versagens ist die Zuglinie 70 zwischen den Bahnhöfen Petingen und Athus bis Freitag 14.00 Uhr gesperrt. Wie die CFL mitteilen, handelt es sich um eine Panne an einem Güterzug in Rodange. 

Ersatzbusse verkehren zwischen den Bahnhöfen Athus, Rodange, Lamadelaine, Petingen und Athus/Longwy.

Kurzmeldungen Lokales 07.05.2021

Ein Verletzter in Senningerberg

Es war gegen 8.45 Uhr, als in der Rue du Golf in Senningerberg zwei Wagen ineinander krachten. Bei dem Zusammenstoß wurde eine Person verletzt, so dass die Zentrale der Rettungsdienste einen Krankenwagen aus Junglinster und die Feuerwehr aus Niederanven in den Einsatz schickte. Die Sanitäter brachten den Verletzten zur Untersuchung und weiteren Behandlung in das diensttuende Krankenhaus, derweil die Feuerwehr die Unfallstelle säuberte und absicherte.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Lokales 07.05.2021

Gewaltsamer Raub in Differdingen

Um 22.30 Uhr wurden am Donnerstagabend in der Rue Emile Mark in Differdingen zwei junge Männer von Ganoven beraubt. Die zwei Räuber versuchten gewaltsam, die Handys der Opfer an sich zu reißen. Trotz Gegenwehr konnten sie eines der Mobiltelefone stehlen und in Richtung Bahnhof flüchten. Die Täter waren beide ganz schwarz gekleidet mit Joggings und Jacke, trugen Masken und Handschuhe. Die Polizei ermittelt.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Lokales 07.05.2021

Unfall auf der A1 - Stau in beiden Richtungen

Kurz vor dem Tunnel Howald ist ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen passiert. Nach ersten Informationen war die Überholspur durch die Unfallfahrzeuge blockiert, sie konnten in der Zwischenzeit auf die Pannenspur bewegt werden. Der Verkehr staut sich in Richtung Gasperich über fünf Kilometer ab Kirchberg.

Auch in der Gegenrichtung stockt der Verkehr ab dem Gaspericher Kreuz. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Sechstklässlerin schießt in US-Schule um sich

(dpa) - Eine Sechstklässlerin hat nach Polizeiangaben in einer Schule im US-Bundesstaat Idaho um sich geschossen und dabei zwei Mitschüler sowie einen Erwachsenen getroffen. Nach dem Vorfall an einer Mittelschule in der Kleinstadt Rigby am Donnerstag (Ortszeit) seien die Verletzten mit nicht lebensgefährlichen Schusswunden in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte der Sheriff des Bezirks Jefferson, Steve Anderson.

Die Schülerin habe eine Handfeuerwaffe aus ihrem Rucksack gezogen und zunächst in einem Flur und dann draußen mehrere Schüsse abgegeben, sagte Anderson weiter. Ein Lehrer habe sie schließlich entwaffnen und festhalten können, bevor herbeigerufene Polizisten eingetroffen seien. Die mutmaßliche Schützin befinde sich in Gewahrsam. Angaben zu einem möglichen Motiv gab es zunächst nicht. Staatsanwalt Mark Taylor sagte, seine Behörde werde Anklage erheben, sobald die Ermittlungen abgeschlossen seien, „möglicherweise wegen versuchten Mordes in drei Fällen“.

„Dies ist der schlimmste Alptraum, den ein Schulbezirk je erleben kann“, sagte Schulbezirksleiter Chad Martin. Man bereite sich darauf vor, sei aber nie wirklich bereit dafür. Nach dem Vorfall wurden Eltern gebeten, ihre Kinder von der Schule abzuholen. Der Unterricht sollte am Freitag im gesamten Schulbezirk ausfallen.    


Vorgestern

Dominic Ongwen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

25 Jahre Haft für Ex-Rebellenchef Ongwen

(dpa) - Wegen grausamster Verbrechen in Uganda ist der frühere Kommandant der berüchtigten Miliz Lord's Resistance Army (LRA), Dominic Ongwen, vom Weltstrafgericht zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. 

Die Strafe entspreche der „extremen Schuld von Ongwen und der extremen Schwere der Verbrechen“, erklärte der Internationale Strafgerichtshof am Donnerstag in Den Haag. Ongwen war bereits im Februar wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in 61 Fällen schuldig gesprochen worden - darunter Mord, Verstümmelungen, sexuelle Gewalt und der Einsatz von Kindersoldaten. Nun wurde noch das Strafmaß festgelegt.

Als mildernden Umstand bewertete das Gericht, dass Ongwen selbst nicht nur Täter, sondern auch Opfer der LRA gewesen sei. Er war als Neunjähriger auf dem Weg zur Schule verschleppt und als Kindersoldat eingesetzt worden.  

Richter Schmitt verwies mit Nachdruck auf die „extreme Grausamkeit“ der Verbrechen: Menschen wurden demnach in Häuser eingesperrt und bei lebendigem Leibe verbrannt, Mädchen und Frauen als Sex-Sklavinnen missbraucht, Kinder zum Foltern und Töten gezwungen. Ongwen war auch für vier Angriffe auf Flüchtlingslager von 2002 bis 2004 verantwortlich.

Die Strafe liegt über der Forderung der Anklage, die 20 Jahre hinter Gittern verlangt hatte. Die Verteidigung hatte für zehn Jahre Haft plädiert, Vertreter der Opfer verlangten eine lebenslange Strafe. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

Die „Widerstandsarmee des Herrn“ war über Jahrzehnte eine der mörderischsten Milizen in Uganda und den angrenzenden Staaten. Ongwen war einer der Stellvertreter des berüchtigten LRA-Chefs Joseph Kony, der noch immer flüchtig ist. Er hatte sich Anfang 2015 ergeben, die Vorwürfe gegen ihn aber als unwahr zurückgewiesen.

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Red Hands Day: Wenn Kinder zu Mördern werden

Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz nimmt letzte Hürden

(dpa) - Der Fahrplan für die zweite Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) steht. SPD, Grüne und FDP haben knapp acht Wochen nach der Landtagswahl auf getrennten Parteitagen dem Koalitionsvertrag zur Weiterführung ihrer Regierung zugestimmt.

Bei der SPD fand das Abkommen die Zustimmung von 307 der 319 Delegierten - 96,2 Prozent. Mehr Gegenstimmen gab es auf dem digitalen Parteitag der FDP, aber auch die Liberalen billigten den Vertrag mit 131 von 158 Delegierten, also 82,9 Prozent. Bei den Grünen stimmten 165 von 198 Delegierten mit Ja, das bedeutet eine Zustimmung von 83,3 Prozent.

Klimaneutralität bis spätestens 2040 ist einer der drei Schwerpunkte des Regierungsplans. Das Bundesland mit dem Corona-Impfstoffhersteller Biontech will sich außerdem zum Biotechnologiestandort Nummer eins entwickeln und die Innenstädte modernisieren. Jeder der drei Koalitionspartner übernimmt einen der Schwerpunkte: Die Grünen das Klima, die SPD die Biotechnologie und die FDP die Städte. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hatten die drei Parteien mehr als fünf Wochen über den Koalitionsvertrag verhandelt.

Die konstituierende Sitzung des neuen Landtags mit der Wahl der Ministerpräsidentin ist für den 18. Mai geplant. Am selben Tag sollen die vier Minister und fünf Ministerinnen in der Staatskanzlei ernannt und anschließend vom Landtag bestätigt und vereidigt werden. Die drei Parteien verfügen zusammen über 55 der 101 Sitze im neuen Landtag.

Mehr Nachrichten aus dem Ausland

Kurzmeldungen Lokales 06.05.2021

Importverbot für Geflügel wegen Vogelgrippe

(TJ) - Weil die Vogelgrippe in jüngster Vergangenheit nicht nur bei großen Züchtern und in freier Wildbahn, sondern auch in Farmen in der Umgebung Luxemburgs nachgewiesen wurde, hat das Landwirtschaftsministerium ein Importverbot für Geflügel ausgesprochen. 

Erlaubt ist die Einfuhr nur mit einer amtlichen Gesundheitsbescheinigung für die Tiere. Damit will man vermeiden, dass die Seuche - von der Luxemburg bis dato verschont blieb - im Großherzogtum ausbricht.

02.05.2021, Nordrhein-Westfalen, Wermelskirchen: Wolken ziehen in der Nähe von Wermelskirchen über ein Feld mit Bäumen hinweg. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kältester April in Europa seit mehr als 15 Jahren

(dpa) - Der vergangene Monat war in Europa der kälteste April seit 2003. Das meldete der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Donnerstag. So lag die Durchschnittstemperatur um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es den Angaben zufolge jedoch deutliche Unterschiede. Besonders von einem Kälteeinbruch betroffen war demnach Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen.

Im Gegensatz dazu gehöre der April weltweit gesehen zu den wärmeren, meldete der Copernicus-Dienst. Vor 2010 wurde demnach in keinem Monat eine höhere Durchschnittstemperatur gemessen, seitdem gab es aber wiederholt Spitzenwerte. Überdurchschnittliche Temperaturen hätten in diesem April vor allem im Nordosten Kanadas, im Nordwesten Russlands und im Nahen Osten geherrscht. Im Vergleich zu den Jahren von 1991 bis 2020 lag die weltweite Temperatur 0,2 Grad über dem Mittelwert.  

Lesen Sie zu diesem Thema auch die nationale Wetterbilanz für den Monat April.

Kurzmeldungen Lokales 06.05.2021

Zugverkehr auf der Linie 70 gestört

(TJ) - Wegen Problemen mit der Oberleitung verkehren aktuell keine Züge zwischen Petingen und Athus. Wie die CFL mitteilen, liege das Problem auf belgischer Seite in Athus. Ersatzbusse wurden zwischen Athus, Rodange, Lamadelaine und Petingen in beiden Richtungen eingesetzt.

Die Störung werde voraussichtlich bis 12 Uhr am Donnerstag dauern. 

Kurzmeldungen Panorama 06.05.2021

China weist Gefahr durch herabfallende Raketentrümmer zurück

(dpa) - Chinas Staatsmedien haben Sorgen über herabfallende Trümmerteile einer für den Bau der chinesischen Raumstation benutzten Trägerrakete zurückgewiesen. Die Bruchstücke dürften „sehr wahrscheinlich in internationale Gewässer fallen, und die Leute müssen sich keine Sorgen machen“, schrieb die häufig als englischsprachiges Propagandaorgan dienende Zeitung „Global Times“ am Donnerstag unter Hinweis auf Raumfahrtexperten.

Westliche Raumfahrtexperten hatten vor möglichen Trümmerteilen durch einen „unkontrollierten“ Wiedereintritt der 20 Tonnen schweren Hauptraketenstufe in die Atmosphäre an diesem Wochenende oder Montag gewarnt. 

Kurzmeldungen Lokales 06.05.2021

Verletzte in Hoscheid und Esch/Alzette

Der CGDIS musste am Mittwochabend zweimal Retter zu Einsätzen abkommandieren.

Gegen 20.30 Uhr wurde aus Hoscheid ein Brand gemeldet. Im Heizungsraum eines Hauses an der Haaptstrooss war ein Feuer ausgebrochen. Die Wehren aus Hosingen und Diekirch konnten das Feuer schnell löschen, allerdings musste eine Person zur Untersuchung und weiteren Behandlung von Sanitätern aus Diekirch ins Krankenhaus gebracht werden.

Kurz vor 21 Uhr kam es in der Rue de Luxembourg in Esch/Alzette zu einer Kollision zweier Wagen, wobei ein Insasse verletzt wurde. Er wurde mit einem Krankenwagen aus der Minettemetropole ins Spital gefahren, die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leitete die Räumarbeiten ein. 

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