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Pophits statt Walzerklänge
Panorama 16 1 19.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Eurovision Song Contest

Pophits statt Walzerklänge

Panorama 16 1 19.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Eurovision Song Contest

Pophits statt Walzerklänge

Spätestens heute, mit dem ersten Halbfinale, hat der 
"Eurovision Song Contest" die österreichische Hauptstadt Wien fest im Griff. Das Interesse am paneuropäischen Musikwettbewerb ist ungebrochen – auch auf dem 
fünften Kontinent.

(mij) - Die Nachricht, die Anfang März die Runde machte, klang wie ein verfrühter Aprilscherz: Australien nimmt am "Eurovision Song Contest" (ESC) in Wien teil.

Ein Jahr nach dem Sieg der Kunstfigur Conchita Wurst scheint alles möglich: Ein Land, das kein Mitglied der European Broadcasting Union (EBU) ist, darf am größten Musikwettstreit der Welt mit rund 200 Millionen Zuschauern teilnehmen. Die EBU und der veranstaltende Sender ORF setzten sich für diese einmalige Ausnahme ein.

Spannende Woche

40 Länder starten in diesem Jahr beim paneuropäischen Gesangswettstreit. Sieben Teilnehmer sind bereits jetzt fürs Finale am Samstag gesetzt: „The Big Five“ – die fünf finanzstärksten Beitragszahler der EBU (Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien), Gastgeber Österreich und Australien.

Die Teilnehmer des ersten Semifinals:

Die übrigen 33 Kandidaten müssen sich in den Semifinals in der rund 13.500 Zuschauer fassenden Wiener Stadthalle messen. Startschuss ist hier am heutigen Dienstag um 21 Uhr - unter anderem zu sehen auf EinsFestival und EinsPlus. Das zweite Semifinale folgt am Donnerstag.

Bereits die Halbfinal-Runden versprechen, spannend zu werden, denn auch in diesem Jahr werden interessante Teilnehmer auf der Bühne stehen. Beispielsweise die finnische Band Pertti Kurikan Nimipäivat. Die Gruppe setzt sich aus vier geistig behinderten Musikern zusammen, die über ihren Alltag singen. Ihr Song "Aina Mun Pitää" (Ich muss immer) ist mit einer Länge von einer Minute und 40 Sekunden der kürzeste Beitrag aller Zeiten.

Mehr zum Thema lesen Sie auf den "Fokus"-Seiten der heutigen Dienstagsausgabe des "Luxemburger Wort"

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