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Otto-Hahn-Medaille für Forscher in Luxemburg
Panorama 2 Min. 17.06.2020

Otto-Hahn-Medaille für Forscher in Luxemburg

Preisträger Edoardo Stoppioni und Hélène Ruiz Fabri vom MPI Luxemburg.

Otto-Hahn-Medaille für Forscher in Luxemburg

Preisträger Edoardo Stoppioni und Hélène Ruiz Fabri vom MPI Luxemburg.
Foto: MPI
Panorama 2 Min. 17.06.2020

Otto-Hahn-Medaille für Forscher in Luxemburg

Edoardo Stoppioni, der unter anderem am Max-Planck-Institut Luxemburg forscht, wurde für seine Arbeiten im Bereich der Diskursanalyse auf dem Gebiet von Investitionspreisen ausgezeichnet.

(Sch/C.) - Edoardo Stoppioni vom Max-Planck-Institut Luxemburg (MPI) ist mit der Otto-Hahn-Medaille 2019 ausgezeichnet worden.  Er habe die Auszeichnung für seine herausragende juristische Forschung erhalten, wie es in einer Mitteilung des MPI hieß.

Stoppiono hatte sich in seiner Arbeit der Diskursanalyse nach Foucault gewidmet und diese auf Investitionspreise und Entscheidungen der Welthandelsorganisation angewandt. Damit habe er Narrative enthüllen wollen, die von Juroren bei der Machtausübung in der internationalen Rechtsordnung verwendet werden, so die Mitteilung weiter. 

"Es ist eine enorme Ehre, die Otto-Hahn-Medaille in Anerkennung meiner Arbeit innerhalb der Institution zu erhalten. Luxemburg bietet eine einzigartige Gelegenheit, diese wissenschaftliche Haltung zu entwickeln. Zusätzlich zu dem Privileg, im Team von Professor Ruiz Fabris arbeiten zu dürfen, bestätigt der Max-Planck-Preis meine These und wird in der Tat möglicherweise die weitere Karriereentwicklung erleichtern", so der frisch gekürte Preisträger.

Neben seiner Forschertätigkeit am MPI unterrichtet Edoardo Stoppioni EU-Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luxemburg (seit 2017). Er hat einen Doppelabschluss in Rechtswissenschaften von der Universität Florenz und von der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne sowie  einen Master in internationalem Wirtschaftsrecht und einen Doktortitel in internationalem Recht von der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Bevor er zum Max-Planck-Institut Luxemburg kam, war er von 2013 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht der juristischen Fakultät der Sorbonne und Trainee in internationaler Schiedsgerichtsbarkeit in einer britischen Anwaltskanzlei in Paris. 

Hélène Ruiz Fabri , Direktorin des MPI Luxemburg und Betreuerin der Dissertation von Edoardo Stoppioni, sagte: "Ich bin stolz, dass ein Forscher aus meinem Team diese angesehene Auszeichnung erhalten hat. In Anbetracht der Tatsache, dass auf dem Gebiet meiner Sektion nur wenige Otto-Hahn-Medaillen verliehen werden, applaudiere ich Dr. Edoardo Stoppioni für die außerordentliche Arbeit, die er geleistet hat. Diese besondere Auszeichnung trägt auch zur Anerkennung und zum Erfolg des noch jungen Luxemburger Instituts bei und beweist, dass es einen gewissen Reifegrad erreicht hat." 


dpatopbilder - ACHTUNG: SPERRFRIST 16. APRIL 22:00 UHR. DIESER BEITRAG DARF NICHT VOR DER SPERRFRIST VERÖFFENTLICHT WERDEN! EIN BRUCH DES EMBARGOS KÖNNTE DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER DEN WETTBEWERB EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN. - HANDOUT - 19.06.2019, Sudan, Khartoum: WORLD PRESS PHOTO OF THE YEAR: Ein junger Mann rezitiert mitten in einer Gruppe von Demonstranten und im Schein vieler Handy-Lampen Gedichte. Der japanische Fotograf Yasuyoshi Chiba ist mit diesem für die französische Agentur AFP aufgenommenen Foto "Straight Voice" Sieger des renommierten Wettbewerbs "World Press Photo 2020" und erhält den mit 10 000 Euro dotierten Preis, wie die Jury am 16.04.2020 in Amsterdam mitteilte. Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP/World Press Photo/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer aktuellen Berichterstattung über Auszeichnung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits. Das Bild darf nicht bearbeitet oder im Ausschnitt verändert werden. +++ dpa-Bildfunk +++
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Die Otto-Hahn-Medaille wird jährlich von der Max-Planck-Gesellschaft verliehen. Der Preis soll besonders begabte junge Wissenschaftler und Forscher motivieren, eine zukünftige Universitäts- oder Forschungskarriere einzuschlagen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 26 Otto-Hahn-Medaillen verliehen.

Die Auszeichnung ist mit einer Medaille und einem Geldbetrag von 7.500 Euro verbunden. Die Verleihung der Medaillen erfolgt im Rahmen eines Festaktes auf der Mitgliederversammlung der Max-Planck-Gesellschaft, die jährlich an wechselnden Orten in Deutschland stattfindet. Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde die diesjährige Zeremonie online abgehalten. Die offizielle Zeremonie wurde auf 2021 verschoben und wird in Magdeburg stattfinden. 

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