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Neunjähriger verteilt Ersparnisse der Eltern gegen Finderlohn
Panorama 18.03.2019

Neunjähriger verteilt Ersparnisse der Eltern gegen Finderlohn

Neunjähriger verteilt Ersparnisse der Eltern gegen Finderlohn

Foto: Pxhere CC0
Panorama 18.03.2019

Neunjähriger verteilt Ersparnisse der Eltern gegen Finderlohn

Clever, aber nicht ganz sauber: Ein Junge im westfälischen Bad Vilbel benutzte Geldscheine aus dem Sparschwein seiner Eltern, um bei Nachbarn "Finderlohn" zu kassieren - bis ein Nachbar die Polizei rief.

(dpa) - Ein neun Jahre alter Junge in Deutschland hat sich eine besondere Masche ausgedacht, um sein Taschengeld aufzubessern: Er klingelte bei Nachbarn, hielt ihnen Geldscheine vor die Nase und behauptete, diese vor der Haustür gefunden zu haben.

Der Junge aus dem Bundesland Hessen hoffte auf Finderlohn, wie die Polizei in Bad Vilbel am Montag mitteilte. Die Scheine stammten laut Polizei aus den Ersparnissen der Eltern.


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Einige Nachbarn nahmen den vermeintlich verlorenen Schein und gaben dem Jungen Finderlohn, ein Mann aber rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie bei dem Jungen eine Tüte mit rund 2700 Euro.

Laut Polizei hatte der Junge die kompletten Ersparnisse seiner Eltern dabei. Als diese nachzählten, fehlten laut Polizei rund 260 Euro. Die Polizei rief die Empfänger der Scheine dazu auf, sich zu melden und das Geld zurückzugeben.


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