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Neuer "Simpsons"-Kurzfilm: Wenn Donald Trump unfreiwillig spendet
Donald Trump ist "not amused", als das Zimmermädchen sein Bestechungsgeld entdeckt.

Neuer "Simpsons"-Kurzfilm: Wenn Donald Trump unfreiwillig spendet

Foto: Screenshot Youtube / Animation on Fox
Donald Trump ist "not amused", als das Zimmermädchen sein Bestechungsgeld entdeckt.
Panorama 1 15.12.2017

Neuer "Simpsons"-Kurzfilm: Wenn Donald Trump unfreiwillig spendet

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Donald Trump und die "Simpsons" - das steht in vielerlei Hinsicht für gute Unterhaltung. Die Macher der berühmten Cartoon-Serie haben dem 45. US-Präsidenten jetzt in einem Clip Bestechung unterstellt - mit überraschendem Ausgang.

(tom) - Die "Simpsons" haben es wieder getan: Nach ihrer ganz speziellen Bilanz der ersten 100 Tage von Donald Trumps Amtszeit haben sich die Macher der berühmtesten Cartoonserie Amerikas erneut mit einem Kurzfilm in die große Politik eingemischt.

Diesmal geht es vordergründig um einen Versuch Trumps, den FBI-Sonderermittler Robert Mueller mit einer obszön hohen Geldsumme zu bestechen: 750 Millionen Dollar in bar fallen in Trumps Hotelsuite von der Decke, nachdem der Präsident an einer - natürlich goldenen - Kordel zieht. Das Treffen hatte Justizminister Jeff Sessions arrangiert (den man, wäre da nicht die Körpergröße, zunächst für Rupert Murdoch halten könnte, den britischen Medienmogul und Gründer des "Simpsons"-Haussenders Fox News). 

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Doch am Ende kommt es anders: Als Mueller auf den Bestechungsversuch nicht einsteigt und empört den Raum verlässt, taucht ein Zimmermädchen mit spanischem Akzent auf. Als auch Trump flieht ("Ich sehe kein Geld. Sie auch nicht. Ich war nie hier.") nimmt die Putzfrau das Koftuch ab und entpuppt sich als Carmen Yulín Cruz - die Bürgermeisterin von San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos. Und damit die Frau, die sich nach der schweren Sturmflut im September öffentlich mit Trump angelegt hatte. 

Im Film schaltet Cruz den Staubsauger ein und saugt das Geld auf. Dazu verkündet eine Einblendung: "37% von Puerto Rico haben immer noch keinen Strom. Hurrikan Maria hat Schäden in Höhe von 94 Millionen Dollar angerichtet. Puerto Rico hat zum großen Teil noch kein Trinkwasser." Darunter stehen Kontaktdaten von großen Hilfsorganisationen. 

Bereits zum Auftakt ihrer 29. Staffel hatten die "Simpsons"-Macher zu Spenden für Puerto Rico aufgerufen. 


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