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Neuer Eremit für Einsiedelei über Saalfelden gesucht
Panorama 01.01.2022 Aus unserem online-Archiv
Österreich

Neuer Eremit für Einsiedelei über Saalfelden gesucht

Idyllisch, aber einsam: Die Klause von Saalfelden.
Österreich

Neuer Eremit für Einsiedelei über Saalfelden gesucht

Idyllisch, aber einsam: Die Klause von Saalfelden.
Foto: AFP
Panorama 01.01.2022 Aus unserem online-Archiv
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Neuer Eremit für Einsiedelei über Saalfelden gesucht

Einzelgänger aufgepasst: Die Klause über Schloss Lichtenberg im österreichischen Pinzgau sucht von April bis November einen neuen Bewohner.

(KNA) - Für die Einsiedelei am Palfen im österreichischen Saalfelden (Pinzgau) wird für den kommenden Sommer ein neuer Bewohner gesucht. Das berichtet der ORF-Salzburg unter Berufung auf Verwaltung und Kirche der Stadt. Die Voraussetzung für den nächsten Einsiedler ist demnach ein christlicher Hintergrund. Er müsse aber nicht unbedingt Katholik sein. So hatte der bisherige Eremit, Matthias Gschwandtner, der zwei Sommer auf dem Palfen verbrachte, einen evangelischen Hintergrund.


Stan Vanuytrecht ist Diakon, war bei der Luftwaffe - und ist jetzt der neue Einsiedler von Saalfelden.
Der neue Eremit kommt aus Belgien
Die Aussicht ist großartig, das Leben dort aber durchaus herausfordernd. Die Einsiedelei im österreichischen Saalfelden ist ein Platz ohne Komfort mit nur zeitweiser Stille. Ein Belgier wagt nun das Experiment.

Die Einsiedelei oberhalb von Schloss Lichtenberg existiert bereits seit über 350 Jahren. Saalfelden ist eine der wenigen Einsiedeleien in Mitteleuropa, die noch von Eremiten bewohnt wird. Seit dem 16. Jahrhundert wird dort ein Bildnis des heiligen Georg verehrt, des Schutzpatrons der Tiere. Bewohnbar ist die Klause nur von April bis November. In dieser Zeit muss der Eremit auf Strom und fließendes Wasser verzichten. Auch für seinen Lebensunterhalt muss er selbst aufkommen.

Der Saalfeldener Bürgermeister Erich Rohrmoser und Pfarrer Alois Moser suchen gemeinsam nach dem neuen Bewohner der Einsiedelei, wie es hieß. Der neue Einsiedler sollte hartgesotten sein. Das Leben, wie man es gewohnt sei, bleibe unten im Tal, betonte Pfarrer Moser. Auch sei eine gewisse Ruhe vonnöten, „also eine Ruhe in sich selber und auch gegenüber den Leuten, die da unterwegs sind“.


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