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Neue Studie: Die Jagd auf den Fuchsbandwurm
Füchse im urbanen Umfeld stellen entgegen einer landläufigen Meinung ein geringeres Risiko dar, Menschen mit dem Fuchsbandwurms zu infizieren, da sie seltener den Erreger tragen als ihre Artgenossen vom Lande.

Neue Studie: Die Jagd auf den Fuchsbandwurm

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Füchse im urbanen Umfeld stellen entgegen einer landläufigen Meinung ein geringeres Risiko dar, Menschen mit dem Fuchsbandwurms zu infizieren, da sie seltener den Erreger tragen als ihre Artgenossen vom Lande.
Panorama 6 Min. 01.02.2018

Neue Studie: Die Jagd auf den Fuchsbandwurm

Michel THIEL
Michel THIEL
Seit Einführung des Fuchsjagdverbots wird vor allem von der Jägerschaft immer wieder das Infektionsrisiko durch den Fuchsbandwurm beim Menschen angeführt, um die Jagd wieder aufzunehmen. Eine neue Studie belegt, warum das Argument nicht mehr haltbar ist.

Von Michel Thiel

Als die Fuchsjagd in Luxemburg im April 2015 verboten wurde, stieß dieser Schritt bei Kleintierzüchtern, aber vor allem auch bei der Jägerschaft auf wenig Gegenliebe. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, wenn man weiß, dass der Rotfuchs von manchen Jägern als attraktives Jagdwild gesehen wird.

Doch in der Polemik um das Verbot, das in einer erfolglosen Klage des Jagdverbands FSHCL vor dem Verwaltungsgericht gipfelte, wurde zunehmend das Argument in den Vordergrund gestellt, dass eine nicht durch die Jagd regulierte Fuchspopulation eine Gefahr für den Menschen darstellen könnte, weil die Tiere zunehmend infiziert sind ...

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