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Nasa-Weltraumteleskop „Tess“ zur Planetensuche gestartet
Eine grafische Darstellung der NASA zeigt Tess im Weltraum.

Nasa-Weltraumteleskop „Tess“ zur Planetensuche gestartet

Foto: AFP
Eine grafische Darstellung der NASA zeigt Tess im Weltraum.
Panorama 19.04.2018

Nasa-Weltraumteleskop „Tess“ zur Planetensuche gestartet

Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat tausende mögliche Exoplaneten entdeckt, aber jetzt geht ihm langsam der Sprit aus. Deswegen hat sich nun ein Nachfolger auf den Weg gemacht. „Tess“ soll die Planetensuche übernehmen - und ausweiten.

(dpa) - Das Weltraumteleskop „Tess“ ist zur Planetensuche ins All gestartet. „Tess“ (Transiting Exoplanet Survey Satellite) habe in der Nacht zum Donnerstag erfolgreich an Bord einer „Falcon 9“-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Rund zwei Monate nach dem Start soll der Planetenjäger „Tess“ in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen Dollar teure Mission ist erstmal auf etwa zwei Jahre angelegt.


This undated NASA image obtained April 3, 2018 shows an illustration of NASA�s planned Low Boom Flight Demonstration aircraft, otherwise known as an X-plane.
NASA has inked a deal with Lockheed Martin to develop a supersonic "X-plane" that could break the sound barrier without a sonic boom, officials said April 3, 2018. The $247.5 million contract allows for the design, building and testing of a plane that would make its first test flight in 2021, NASA said.The experimental plane "will cruise at 55,000 feet (16,764 meters) at a speed of about 940 mph (1,513 kph) and create a sound about as loud as a car door closing, 75 Perceived Level decibel (PLdB), instead of a sonic boom," the US space agency said in a statement.
 / AFP PHOTO / NASA / Handout / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO /NASA/HANDOUT" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
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Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, der für die Nasa schon länger an einem Konzept dafür feilt, sei mit Entwurf, Bau und Test eines solchen Jets beauftragt worden, teilte die Raumfahrtbehörde am Dienstag in Washington mit.

Der Start war eigentlich bereits für die Nacht zum Dienstag geplant gewesen, hatte aber verschoben werden müssen, um zusätzliche Tests der Navigationssysteme durchzuführen. Es war das erste Mal, dass die Nasa die Dienste von SpaceX für eine wissenschaftliche Mission in Anspruch nahm. Bislang hatte SpaceX in erster Linie mit seinem „Dragon“-Frachter im Auftrag der Nasa Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht.

„Tess“ ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier Kameras. Wie sein Vorgänger „Kepler“, dem in den kommenden Monaten der Sprit ausgehen wird, beobachtet das Teleskop das Licht bestimmter Sterne. Wenn es kurz nachlässt, könnte das bedeuten, dass ein Planet vorbeigezogen ist.

„Tess“ könnte sowohl kleine steinige Planeten als auch riesige Himmelskörper finden - und soll insgesamt ein deutlich größeres Gebiet abdecken als das Teleskop „Kepler“, das seit rund neun Jahren im All ist, aber dem in wenigen Monaten der Sprit ausgehen dürfte.


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