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Nach Einschläferung eines Kampfhundes: Morddrohungen gegen Tierarzt
Panorama 18.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Nach Einschläferung eines Kampfhundes: Morddrohungen gegen Tierarzt

Er biss zwei Menschen tot: Kampfhund "Chico".

Nach Einschläferung eines Kampfhundes: Morddrohungen gegen Tierarzt

Er biss zwei Menschen tot: Kampfhund "Chico".
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Panorama 18.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Nach Einschläferung eines Kampfhundes: Morddrohungen gegen Tierarzt

Der Staffordshire-Mischling "Chico" hat zwei Menschen totgebissen. Fast 300.000 Menschen unterzeichneten eine Online-Petition gegen seine Tötung. Schließlich wurde "Chico" doch eingeschläfert - auch aus medizinischen Gründen. Danach erhielten die beteiligten Tierärzte Morddrohungen per Mail.

(dpa) - In Deutschland hat es Morddrohungen gegen Tierärzte und Behördenmitarbeiter nach der Einschläferung eines gefährlichen Hundes gegeben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Es sei ein Verfahren wegen des Verdachts der Aufforderung zu Straftaten eingeleitet worden, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Mittwoch.


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Der Staffordshire-Mischling war am Montag bei einer Untersuchung noch in der Narkose eingeschläfert worden, weil er unter einer schweren Kieferverletzung litt und zudem nur allein hätte gehalten werden können. Er hatte vor zwei Wochen seinen 27 Jahre alten Besitzer und dessen Mutter totgebissen.

Fast 300.000 Menschen unterzeichneten daraufhin eine Online-Petition gegen die Tötung des Tieres. In den Drohmails wurde Klinge zufolge unter anderem die Todesstrafe für alle Verantwortlichen gefordert.


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