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Kurzmeldungen Panorama 08.01.2021

Möglicherweise Glasstücke: Edeka ruft Bio-Babybrei zurück

(dpa) - Der Handelskonzern Edeka hat Artikel der Babynahrung «EDEKA Bio Heidelbeere in Birne nach dem 4. Monat» zurückgerufen. Betroffen seien die Produkte im 190-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 28.07.2022, teilte der Konzern am Donnerstag mit. "Es ist nicht auszuschließen, dass in einzelnen Gläsern des betreffenden MHD Glasstücke enthalten sein können." Vom Verzehr werde daher abgeraten.

Das Produkt sei bundesweit vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten, nun aber aus dem Verkauf genommen worden. Weitere Artikel der Marke «EDEKA Bio» seien nicht betroffen, hieß es.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:11

Ein positiver Alkoholtest in der Nacht auf Freitag

(jwi) - In der Nacht auf Freitag fiel der Polizei ein Autofahrer aufgrund seiner Fahrweise negativ auf. Gegen 23 Uhr hielt sie dann das Fahrzeug auf der Autobahn A6 in der Ausfahrt Mamer an. Die Alkoholkontrolle verlief positiv. Der Führerschein wurde noch vor Ort eingezogen und eine Strafanzeige gegen den betrunkenen Fahrer erstellt.

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Kurzmeldungen International Heute um 09:54

Brexit-Zollgebühren: Britische Textilhändler lehnen Retouren ab

(dpa) - Wegen deutlich erhöhter Versandkosten aufgrund des Brexits nehmen viele britische Textilhändler Retouren aus der EU nicht mehr an. „Für Einzelhändler ist es billiger, die Kosten abzuschreiben, als sich zu kümmern“, sagte der Chef des Branchenverbandes UK Fashion & Textile Association, Adam Mansell, der BBC. Es sei günstiger für die Unternehmen, die Ware entweder aufzugeben „oder potenziell zu verbrennen“, als sie zurückzunehmen. Die BBC berichtete, fast ein Drittel aller online von EU-Kunden in Großbritannien gekauften Waren würden zurückgeschickt. Beim Rückversand ins Vereinigte Königreich müssen dann die britischen Unternehmen Zollformulare ausfüllen und Einfuhrzölle begleichen.

„Das ist Teil des Kleingedruckten des Deals“, sagte Mansell. Kunden etwa in Mitteleuropa, die Waren aus Großbritannien kaufen, gelten als Importeure. „Dann klopft der Lieferdienst an ihre Tür und übergibt ihnen eine Zollabrechnung, die sie bezahlen müssen, um ihre Waren zu erhalten.“ Zahlreiche EU-Kunden hätten deshalb Lieferungen aus Großbritannien abgelehnt, berichtete die BBC am Freitag. Mehrere britische Textilunternehmen hätten Lager in Belgien, Irland und Deutschland eingerichtet, wo die Retouren gesammelt würden.

Die britische Regierung teilte der BBC mit: „Wir haben Unternehmen, die bisher nicht mit Zollanmeldungen zu tun hatten, ermutigt, Spezialisten mit Einfuhr- und Ausfuhrerklärungen zu betrauen.“ Dafür seien 80 Millionen Pfund an Hilfen bereitgestellt worden.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:30

Saarlouis: Schreinerei brennt aus - keine Verletzten

(dpa) - Bei einem Feuer ist eine Schreinerei in Saarlouis ausgebrannt und teilweise eingestürzt. Vier Menschen sind aus dem angrenzenden Wohnhaus geholt worden, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilte. Die Flammen griffen nicht auf das Haus über. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. 

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden in der Werkstatt der Schreinerei ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen einer Sprecherin zufolge noch an. Mehrere Straßen seien deshalb gesperrt. Die Brandursache war zunächst unklar.  

Kurzmeldungen International Heute um 08:39

Google droht Australien mit Abschalten der Suchmaschine

(dpa) - Google droht in Australien als Reaktion auf ein geplantes Mediengesetz mit der Abschaltung seiner Suchmaschine. Nach Plänen der Regierung sollen Internetriesen wie die Google-Mutter Alphabet und Facebook künftig lokale Medienunternehmen bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Das Vorhaben sei nicht umsetzbar und für Google mit finanziellen Risiken verbunden, die nicht kalkuliert werden könnten, sagte Mel Silva, die Geschäftsführerin für Googles Aktivitäten in Australien, am Freitag bei einer Anhörung im Senat. Den australischen Markt zu verlassen sei die „einzig rationale Entscheidung, wenn dieses Gesetz verabschiedet würde“, betonte sie.

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, müssten Google und Facebook NewsFeed künftig Sender und Verlage für deren Inhalte vergüten. Andernfalls drohen australischen Medienberichten zufolge Strafen von bis zu zehn Millionen Australischen Dollar (6,3 Millionen Euro).

Premierminister Scott Morrison sagte, seine Regierung lasse sich von Drohungen nicht einschüchtern. „Lassen Sie mich das klar sagen: Australien legt die Regeln für Dinge fest, die man in Australien tun kann. (...) So funktionieren die Dinge hier in Australien.“ Er fügte hinzu: „Wir reagieren nicht auf Drohungen.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:04

Mehrere Auto-Unfälle am Donnerstagabend

(jwi) - In den vergangenen 12 Stunden kam es zu mehreren Unfällen auf Luxemburgs Straßen. 

Gegen 17.30 Uhr kam in Rollingen bei Mersch ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Im Einsatz waren die Rettungskräfte aus Ettelbrück und Mersch.

Knapp eine Stunde später, um 18.27 Uhr, kam es auf der Strecke von Mamer nach Holzem zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person erlitt dabei leichte Verletzungen. 

Um 19.30 Uhr gab es wieder in Mamer an der Route d'Arlon eine Kollision mit drei Autos. Auch hier wurde ein Mensch dabei verletzt. Die Rettungsdienste aus Mamer versorgten die verletzte Person.  

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Gestern

„Ocean Viking“ rettet rund 120 Bootsmigranten im Mittelmeer

(dpa) - Das teilte die Betreiberorganisation SOS Mediterranee am Donnerstag mit. Die Menschen, darunter vier kleine Kinder, seien in einem „gefährlich überbesetzten Schlauchboot“ gesichtet und an Bord genommen worden. Anfang dieser Woche waren nach UN-Angaben beim Untergang eines anderen Bootes vor der Küste des afrikanischen Landes mindestens 43 Geflüchtete ertrunken.

Die „Ocean Viking“ war vom französischen Hafen Marseille vor rund zehn ins zentrale Mittelmeer ausgelaufen. Zuvor hatten italienische Behörden das Schiff monatelang festgehalten. Sie gaben es erst Ende 2020 wieder frei. Italien möchte illegale Einwanderer möglichst fernhalten und abschrecken. Die private Seenotrettung ist umstritten.      

Kurzmeldungen Lokales 21.01.2021

Trierer Landgericht: Festnahme nach Bombendrohung

(C.) - Um 13.55 Uhr erreichte die Polizei Trier ein Notruf aus dem dortigen Landgericht. Dort stünde ein Mann im Eingangsbereich und hätte geäußert, dass er eine Bombe bei sich habe.

Unverzüglich wurden alle verfügbaren Kräfte der Polizei zum Einsatzort entsandt und der Bereich um das Landgericht weiträumig abgesperrt. Dies führte zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Bereits um 14.07 Uhr meldeten Polizeikräfte die Festnahme des Mannes. Sie konnten den 63-Jährigen hinter dem Eingang im Flur des Gerichtsgebäudes antreffen, wo er bereits von Justizbeamten in Schach gehalten worden war, und ihn sicher festnehmen.

Weder in seinen mitgeführten Taschen noch in seiner Kleidung hatte er irgendwelche gefährlichen Gegenstände, sodass Entwarnung gegeben werden konnte.

Der Mann wurde zur Klärung des genauen Ablaufs, der Hintergründe und seiner Motivation zur Polizeidienststelle mitgenommen.

Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an.

Kurzmeldungen Lokales 21.01.2021

Drei Verletzte zwischen Erpeldingen und Fridhaff

Gegen 7.15 Uhr kam es auf der Nationalstraße B7 zwischen Erpeldingen und Fridhaff zu einem größeren Unfall. Nach ersten Informationen waren fünf Wagen darin verwickelt, drei Personen wurden verwundet. 

Die Zentrale der Rettungsdienste schickte zwei Rettungswagen aus Ettelbrück sowie die Feuerwehr aus Erpeldingen in den Einsatz. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden, was im morgendlichen Berufsverkehr für Staus sorgte. 

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Russland: Soldaten wegen Mobbing getötet - Urteil

(dpa) - Weil er acht Soldaten erschossen hat, ist ein Wehrdienstleistender in Russland zu 24 Jahren und sechs Monaten Straflager verurteilt worden. Das entschied ein Militärgericht am Donnerstag in der Stadt Blagoweschtschensk im Osten des Landes. Der junge Mann hat demnach die Tat vom Oktober 2019 eingeräumt und sich Medienberichten zufolge in einem Brief an die Angehörigen dafür entschuldigt. Er habe in dem Schreiben angegeben, gemobbt worden zu sein und das nicht länger habe ertragen können. Die Ermittler sprachen von einem Nervenzusammenbruch.

Ein Überlebender war bereits im vergangenen Frühjahr wegen Mobbings zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Vorfall hatte sich in der Garnison Gorny nahe der Stadt Tschita im Südosten Sibiriens während eines Wachwechsels ereignet.

In Russland kommt es immer wieder zu blutigen Zwischenfällen bei den Streitkräften. Menschenrechtler sehen mitunter die Verhältnisse mit einem besonderen Drill und Schikanierung junger Rekruten als Grund dafür, dass Soldaten sich zum Äußersten gedrängt fühlen. Erst im vergangenen November hatte ein junger Soldat auf einem Militärgelände in der Stadt Woronesch etwa 470 Kilometer südlich von Moskau drei seiner Kameraden erschossen.

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Erdbebenopfer in Indonesien: 91 Tote - 1.100 Verletzte

(dpa) – Knapp eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Opfer auf 91 gestiegen. Das teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Das Beben der Stärke 6,2 hatte am vergangenen Freitag die Provinz West-Sulawesi erschüttert. Besonders schlimm betroffen waren die Bezirke Mamuju und Majene. Mehr als 1.100 Menschen seien verletzt worden, mehr als 250 von ihnen schwer, sagte Behördensprecher Raditya Jati. Drei Menschen würden noch vermisst.

Unter anderem stürzten zwei Krankenhäuser und ein Teil des Gebäudes der Lokalverwaltung in Mamuju ein. Zehntausende Menschen mussten nach dem Beben in Notunterkünften untergebracht werden.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Im Südteil des Archipels schiebt sich die Indo-Australische Platte unter die Eurasische Platte, was zu häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen in der Region führt. Insgesamt seien in Indonesien seit Jahresbeginn bei mehreren Naturkatastrophen, darunter Überschwemmungen, Erdbeben und Erdrutsche, 166 Menschen ums Leben gekommen, erklärte Jati.

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Kurzmeldungen Lokales 21.01.2021

Diekirch: Feuerwehreinsatz wegen Brennofen

(jwi) - Am Mittwochabend kam es gegen 21 Uhr in einem Keramikbrennofen in der Rue Joseph Merten in Diekirch zu starker Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte aus Diekirch wurden gerufen. Niemand kam zu Schaden.

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USA: Drei tote Soldaten nach Militärhubschrauberabsturz

(dpa) - Bei einem Hubschrauberabsturz der Nationalgarde im US-Bundesstaat New York sind drei Soldaten ums Leben gekommen. Der Helikopter sei am Mittwochabend (Ortszeit) während eines Ausbildungseinsatzes auf ein Feld im Ort Mendon abgestürzt, teilte die örtliche Polizei mit. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. 

Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo schrieb auf Twitter, er sei „bestürzt“ über den Absturz. Die Flaggen an allen staatlichen Gebäuden im Bundesstaat sollten am Donnerstag auf halbmast gesenkt werden.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Sieben Verletzte bei vier Unfällen

Bei vier Unfällen wurden am Mittwoch sieben Menschen verwundet.

Begonnen hatte die Unfallserie mit einer Kollision zweier Wagen in Esch/Alzette an der Kreuzung Rue Jos Kieffer/Boulevard Grande Duchesse Charlotte gegen 11.10 Uhr. Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

In der Route de Thionville in Howald kollidierten gegen 11.40 Uhr ein Auto und ein Motorrad. In diesem Fall gab es einen Verletzten zu beklagen.

Auf dem CR 162 in Ellingen kollidierten gegen 13 Uhr zwei Autos und ein Lastwagen. Auch in diesem Fall musste ein Verletzter ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 15.20 Uhr kam es in der Rue Principale in Flaxweiler zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lieferwagen und einer Arbeitsmaschine. Hierbei wurden drei Personen verletzt.

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Leitungswasser in der Hauptstadt wieder sauber

Das Leitungswasser in der Hauptstadt kann wieder uneingeschränkt konsumiert werden. Das teilt die Stadt Luxemburg am Mittwoch mit.

Das Wasser war am Montag nach einem technischen Defekt in den Vierteln Gasperich und Cloche d'Or teilweise mit Ablagerungen aus dem SEBES-Rohrsystem verunreinigt gewesen und sollte vor dem Trinken abgekocht werden. Auch Hesperingen war teilweise betroffen. Dort hatte man bereits am Montagnachmittag Entwarnung gegeben.

Rezente Analysen hätten gezeigt, dass das Problem behoben ist und das Wasser wieder auf dem ganzen Gebiet der Hauptstadt Trinkwasserqualität hat.


Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Kind in Steinfort angefahren

Gegen 8 Uhr wurde in Steinfort auf dem Square Général Patton ein Kind von einem Auto angefahren. Der Unfall passierte auf einem Fußgängerüberweg. Das Kind wurde dabei verwundet, sodass der Rettungsdienst es zur Untersuchung ins Krankenhaus brachte. Laut Polizei sind die Verletzungen aber nicht schwerwiegend.

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Unfall bei Wallendorferbrück: Fahrer verletzt

(jwi) - Wegen eines Unfalls auf der N19 in Höhe von Wallendorferbrück war die Strecke am Mittwochmorgen für den Verkehr komplett gesperrt. Die Unfallstelle ist aber wieder geräumt (10.45 Uhr), so die Polizei.

Gegen 7.30 Uhr verlor ein Autofahrer die Kontrolle und prallte auf der Gegenseite mit seinem Wagen gegen die Leitplanke. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen von den Rettungskräften aus dem Wrack geborgen. Lebensgefahr bestehe aber nicht, so die Polizei weiter. 

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Tote Frau in Trier: Ermittler untersuchen 100 Hinweise und Spuren

(dpa/lrs) - Der Tod einer 63 Jahre alten Frau in Trier gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Knapp eine Woche nach dem Fund ihrer Leiche auf einer Straße in der Stadt lägen etwa 100 Spuren sowie Hinweise aus der Bevölkerung vor. „Den Durchbruch in der Sache haben wir bisher aber noch nicht erreicht“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf Anfrage.

Dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, nahm die Polizei schon bald nach dem Fund an. Die Frau habe sich häufig im Trierer Obdachlosenmilieu aufgehalten, hieß es.

Den Ermittlern zufolge sei die Frau noch am Mittwochabend in der Trierer Innenstadt gewesen. Dort habe sie sich gegen 22.00 Uhr mit einem unbekannten Mann am späteren Tatort aufgehalten. 

Inflation im Euroraum bleibt negativ

Die Inflation im Euroraum bleibt negativ. Die Jahresinflationsrate verharrte im Dezember auf minus 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Damit liegt die Rate den vierten Monat in Folge auf diesem Niveau. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,3 Prozent.

Entscheidend für den Preisrückgang im Jahresvergleich bleiben stark fallende Energiepreise. Auf Jahressicht gingen sie im Dezember um 6,9 Prozent zurück. Leicht gefallen sind zudem die Preise industriell hergestellter Güter. Am deutlichsten stiegen hingegen mit 2,1 Prozent die Preise von unverarbeiteten Lebensmitteln. Dienstleistungen waren etwas teurer als ein Jahr zuvor.   

Am Mittwoch veröffentlichte die ADEM auch die Arbeitslosenzahlen für Luxemburg. Im Jahresvergleich notierte man ein Plus von 20,5 Prozent. 

Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Kavalkade 2021 in Remich abgesagt

(jwi) - Auch in diesem Jahr wird keine traditionelle Kavalkade in Remich stattfinden, das teilen die Organisatoren am Mittwochmorgen in einem Schreiben mit. Grund sei die Covid-Pandemie und die damit einhergehenden Vorschriften. 

Betroffen sind die Kavalkade am 14. März sowie die Festlichkeiten am Wochenende vom 12. bis 14. März. Die bereits verkauften Tickets bleiben bis nächstes Jahr gültig, heißt es weiter.

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Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals seit Oktober aufgetaucht

(dpa) - Erstmals seit Ende Oktober ist der chinesische Milliardär Jack Ma wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Chinesische Staatsmedien verbreiteten am Mittwoch eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, mit der er sich den Berichten zufolge an 100 Lehrer im ländlichen Raum richtete. Ma kündigte in dem Video an, sich noch mehr als bislang für karitative Zwecke einsetzen zu wollen.

Der Gründer des chinesischen Online-Giganten Alibaba war seit Ende Oktober nicht mehr öffentlich aufgetreten, seit er in einer Rede die chinesischen Regulatoren scharf kritisiert hatte. Im Anschluss hatte es Spekulationen über das Verschwinden von Ma gegeben.

Anfang November stoppten die Behörden den geplanten Börsengang der Alibaba-Finanztochter Ant Group mit Verweis auf neue Regeln. Es hätte der größte Börsengang aller Zeiten werden sollen. Auch an anderer Front geriet Alibaba ins Kreuzfeuer, das nun auch noch wegen unterstellter Monopolvergehen von der chinesischen Kartellbehörde untersucht wird.

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