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Meteoriteneinschlag: Astronauten stopfen Riss in Raumkapsel
Eine an die ISS angedockte Sojus-Kapsel.

Meteoriteneinschlag: Astronauten stopfen Riss in Raumkapsel

Foto: AP/LW-Archiv
Eine an die ISS angedockte Sojus-Kapsel.
Panorama 31.08.2018

Meteoriteneinschlag: Astronauten stopfen Riss in Raumkapsel

Ein zwei Millimeter großer Riss in der Außenhaut eines Sojus-Raumschiffs hatte in der Nacht auf Donnerstag einen Druckabfall bewirkt.

(dpa) - Nach der Aufregung um einen Riss in der Sojus-Raumkapsel hat sich die Lage auf der Internationalen Raumstation (ISS) wieder normalisiert. Das kleine Leck sei mit einem klebstoffgetränkten Spezialtuch erfolgreich abgedichtet worden, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Freitag mit. „Der Luftdruck ist normal, es wurden auch keine weiteren Risse gefunden“, hieß es.

In der Nacht auf Donnerstag war nach ersten Erkenntnissen ein Mikrometeorit in der russischen Kapsel eingeschlagen. Dadurch entstand ein rund zwei Millimeter großer Riss, was zu einem Druckabfall in der Raumstation führte, die in rund 400 Kilometern Höhe die Erde umrundet. Der Vorfall sei jedoch für die Besatzung um den Deutschen Alexander Gerst ungefährlich gewesen, hieß es. Die Sojus-Kapsel, die an der ISS angedockt ist und die Raumfahrer wieder auf die Erde bringen soll, könne weiter verwendet werden.


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Die Besatzung habe zudem Tests durchgeführt, ob weitere Reparaturen notwendig seien. „Gestern hat sich wieder gezeigt, wofür unser Notfalltraining gut ist“, twitterte Gerst. Gemeinsam mit der Crew und den Raumfahrtbehörden auf der Erde habe man das kleine Leck schnell finden und verschließen können.

Die Raumfahrer werden vor ihrem Einsatz wochenlang trainiert und auf mögliche Unfälle minuziös vorbereitet. Der normale Betrieb auf der ISS sollte bereits am Freitag wieder aufgenommen werden.


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== RESTRICTED TO EDITORIAL USE  / MANDATORY CREDIT:  "AFP PHOTO /  NASA / Bill INGALLS" / NO MARKETING / NO ADVERTISING CAMPAIGNS /  DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS  ==
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