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Meghan ruft Frauen zum Wählen auf
Panorama 2 Min. 21.08.2020

Meghan ruft Frauen zum Wählen auf

Die Herzogin von Sussex rief Frauen zur Wahl auf.

Meghan ruft Frauen zum Wählen auf

Die Herzogin von Sussex rief Frauen zur Wahl auf.
Foto: AFP
Panorama 2 Min. 21.08.2020

Meghan ruft Frauen zum Wählen auf

Herzogin Meghan hat Frauen dazu aufgerufen, bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihre Stimmen abzugeben. „Wir alle wissen, was in diesem Jahr auf dem Spiel steht“, sagte die 39-Jährige mit Blick auf die Wahlen am 3. November.

(dpa) - „Wir können mit dieser Wahl etwas verändern“, betonte Meghan, die als Kritikerin von US-Präsidentin Donald Trump gilt. Auch der Republikaner Trump scheint nicht gerade ein Fan der Herzogin zu sein.

Meghan hatte sogar einmal - lange bevor sie Prinz Harry (35) kennen lernte - mit der Auswanderung aus den USA gedroht, sollte Trump jemals Präsident des Landes werden. Bei dem Online-Event zu der kommenden Wahl erwähnte sie aber seinen Namen nicht. Sie sei „wirklich begeistert“, bei dem Wahlaufruf der gemeinnützigen Organisation „When We All Vote“ mitzumachen, erklärte die gebürtige US-Amerikanerin in ihrer kurzen Ansprache am Donnerstagabend (MESZ).

Nicht unumstritten


This video grab made on August 19, 2020 from the online broadcast of the Democratic National Convention, being held virtually amid the novel coronavirus pandemic, shows former US President Barack Obama speaking from Philadelphia, Pennsylvania, during the third day of the convention. (Photo by - / DEMOCRATIC NATIONAL CONVENTION / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / DEMOCRATIC NATIONAL CONVENTION " - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
Obamas Abrechnung mit Trump - in aller Deutlichkeit
Ein Ex-Präsident kritisiert in den USA seinen direkten Nachfolger eigentlich nicht. Barack Obama stellt Donald Trump beim Parteitag schonungslos an den Pranger.

Ihre Teilnahme war zuvor auf Kritik gestoßen. In sozialen Medien forderten wütende Briten, die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische. Mitglieder des Königshauses verhalten sich normalerweise neutral. Sie gehen auch nicht wählen; ein Gesetz dazu gibt es aber nicht. Meghan hatte in einem Interview mit der Zeitschrift „Marie Claire“ aber erwähnt, dass sie bei den US-Wahlen ihre Stimme abgeben werde.

Harry (35) und Meghan hatten sich Ende März vom Königshaus losgelöst („Megxit“) und wollen finanziell unabhängig sein. Sie lebten zunächst in Kanada und zogen dann nach Kalifornien. Trump twitterte damals eine Botschaft an das Paar, die nicht gerade ein Willkommensgruß war: „Nun haben sie Kanada in Richtung USA verlassen, allerdings werden die USA nicht für ihren Sicherheitsschutz zahlen. Sie müssen zahlen!“


(FILES) This file photo taken on December 5, 2017 shows Steve Bannon speaking before introducing former Republican Senatorial candidate Roy Moore during a campaign event at Oak Hollow Farm in Fairhope, Alabama. 
Former White House chief strategist Steve Bannon has described a meeting between President Donald Trump's son Don Jr and a Russian lawyer during the 2016 presidential election campaign as "treasonous" and "unpatriotic," The Guardian reported on January 3, 2018 .Bannon made the scathing comments in Michael Wolff's book "Fire and Fury: Inside the Trump White House," which is to be published next week. "They're going to crack Don Junior like an egg on national TV," Bannon reportedly said.
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JOE RAEDLE
Früherer Trump-Berater Steve Bannon festgenommen
Steve Bannon trug zum Sieg Donald Trumps 2016 bei, danach war er zeitweise einer der wichtigsten Berater des Präsidenten. Am Donnerstag wurde er in New York festgenommen.

Auch in einem Interview kritisierte der Präsident den „Megxit“. „Ich denke, es ist traurig“, sagte Trump dem TV-Sender Fox News. Er machte deutlich, dass die Situation ihm vor allem für Königin Elizabeth II. (94) leid tue. „Sie ist eine großartige Frau“, betonte Trump. Sie habe nie einen Fehler gemacht. „Ich habe nur so einen Respekt für die Queen, ich denke nicht, dass ihr das passieren sollte.“


Joe Biden hat die Nominierung der US-Demokraten zum Präsidentschaftskandidaten im Rennen um das Weiße Haus angenommen.
Joe Biden will Präsident aller Amerikaner werden
Joe Biden hat sich in einem fulminanten Finale des Parteitags der US-Demokraten als „Retter der Seele Amerikas“ empfohlen.

Und was ist mit Harry? Er scheint dem US-Präsidenten ebenfalls nicht wohlgesonnen zu sein. An Trumps Händen klebe Blut, sagte der Prinz der „Sun“ zufolge einmal in einem Telefonat mir russischen Komikern, die ihn hereinlegten. Das Duo soll dem Royal vorgegaukelt haben, mit Klimaaktivistin Greta Thunberg und deren Vater zu sprechen. Der Buckingham-Palast wollte das damals nicht kommentieren.

Das Online-Treffen mit Meghan unter dem Hashtag #whenallwomenvote dürfte das Verhältnis zu Trump nicht verbessert haben. Die Initiative „When we all vote“ war 2018 auch von der früheren First Lady Michelle Obama gegründet worden. 

Deren Ehemann, Ex-Präsident Barack Obama, hatte kurz vor dem Online-Treffen bei dem Parteitag der US-Demokraten sehr scharfe Kritik an seinem Nachfolger Trump geübt: „Donald Trump ist nicht in den Job hineingewachsen, weil er es nicht kann.“    

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