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Meghan ist wieder in Kanada - Queen drängt auf Entscheidungen
Panorama 2 4 Min. 10.01.2020

Meghan ist wieder in Kanada - Queen drängt auf Entscheidungen

Die Herzogin von Sussex hielt sich nur einige Tage in London auf, bevor sie wieder nach Kanada zu ihrem Sohn reiste.

Meghan ist wieder in Kanada - Queen drängt auf Entscheidungen

Die Herzogin von Sussex hielt sich nur einige Tage in London auf, bevor sie wieder nach Kanada zu ihrem Sohn reiste.
Foto: AFP/Daniel Leal-Olivas
Panorama 2 4 Min. 10.01.2020

Meghan ist wieder in Kanada - Queen drängt auf Entscheidungen

Schlechte Stimmung im britischen Königshaus: Die Queen hat Krisensitzungen wegen Harry und Meghan angeordnet. Der Prinz muss der königlichen Familie in diesen Tagen allein Rede und Antwort stehen.

(dpa/jt) - Prinz Harry allein zu Haus: Die britische Herzogin Meghan (38) ist wieder nach Kanada gereist. Das bestätigte eine Sprecherin des Buckingham-Palastes am Freitag in London. In Kanada war Harrys und Meghans acht Monate alter Sohn Archie nach dem sechswöchigen Familienurlaub geblieben. Er wurde dort vorübergehend von Meghans Freundin Jessica Mulroney und einem Kindermädchen betreut, wie die Zeitung „Telegraph“ berichtete.

Die 40-jährige Jessica Mulroney lebt in Toronto und ist Mode-Stylistin. Sie ist mit Ben Mulroney verheiratet, dem Sohn des früheren kanadischen Premierministers Brian Mulroney.

Auf Distanz: Das Wachsmuseum Madame Tussauds teilte mit, dass die Figuren von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach ihrer Ankündigung über einen Rücktritt von royalen Verpflichtungen in einem anderen Teil des Museums ausgestellt werden sollen.
Auf Distanz: Das Wachsmuseum Madame Tussauds teilte mit, dass die Figuren von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach ihrer Ankündigung über einen Rücktritt von royalen Verpflichtungen in einem anderen Teil des Museums ausgestellt werden sollen.
Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Wann die Herzogin und ihr Kind nach Großbritannien zurückkommen, ist nicht bekannt. Der "Guardian" schrieb, dass Meghan ohnehin vorhatte, nach einem kurzen Aufenthalt im Vereinigten Königreich wieder nach Kanada abzureisen. Ihr Ehemann wolle so bald wie möglich zu Frau und Sohn stoßen, meldete die "Daily Mail".

Viele Fragen stehen noch offen, etwa was den beiden Royals künftig an Finanzmitteln in Großbritannien zusteht, wer für ihren Personenschutz zahlt und ob sie kostenlos weiterhin ihren Wohnsitz in Windsor nahe London nutzen dürfen.

„Ihre Majestät ist der Chef“  

Das meiste Geld, mit denen sie bisher ihren Haushalt finanzieren, kommt aus Einnahmen, die Prinz Charles über seinen Land- und Immobilienbesitz durch die Duchy of Cornwall (Herzogtum Cornwall) bezieht. Sie gelten als privat. Prinz Harry hat viel Geld von seiner bei einem Autounfall getöteten Mutter Prinzessin Diana geerbt. Die ehemalige Schauspielerin Meghan soll mehrfache Millionärin sein.

Die wichtigsten Mitglieder des Königshauses wollen innerhalb von einigen Tagen eine Lösung für den künftigen Status von Harry und Meghan finden. Dazu soll es mehrere Krisensitzungen geben. Harry und Meghan würden falsch liegen, falls sie glaubten, sie könnten die endgültigen Entscheidungen treffen, zitierte der „Telegraph“ einen nicht näher genannten Insider. „Ihre Majestät ist der Chef.“


(FILES) In this file photo taken on July 10, 2018 (L-R) Britain's Camilla, Duchess of Cornwall, Britain's Queen Elizabeth II, Britain's Meghan, Duchess of Sussex, Britain's Prince Harry, Duke of Sussex, AND Britain's Prince William, Duke of Cambridge come onto the balcony of Buckingham Palace to watch a military fly-past to mark the centenary of the Royal Air Force (RAF). - Britain's Prince Harry and his wife Meghan will step back as senior members of the royal family and spend more time in North America, the couple said in a shock announcement on January 8, 2020. The surprise news follows a turbulent year for the monarchy, with signs that the couple have increasingly struggled with the pressures of royal life and family rifts. "We intend to step back as 'senior' members of the royal family and work to become financially independent, while continuing to fully support Her Majesty The Queen," they said in a statement released by Buckingham Palace. (Photo by Tolga AKMEN / AFP)
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Die Queen, Thronfolger Prinz Charles (71) und Prinz William (37) sollen ihre Teams angewiesen haben, schnell mit Regierungen und den Mitarbeitern des Paares „an umsetzbaren Lösungen“ zu arbeiten.

Prinz William soll wütend auf Harry sein, wie britische Medien berichteten. Die Brüder verstehen sich seit einiger Zeit nicht mehr gut, ebenso wie Meghan und Kate (38). Harry hatte das in einem Interview während seiner Afrikareise im vergangenen Jahr eingeräumt.

Prinz Harry (35) soll erst am Donnerstag wieder einen offiziellen Termin haben. Wahrscheinlich erörtert er bis dahin mit seiner Großmutter, Königin Elizabeth II., und seinem Vater seine Pläne.

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Die 93 Jahre alte Queen sei „verletzt und enttäuscht“, wie das Paar seine Absichten veröffentlicht habe, hieß es in Palastkreisen. Harry soll der Lieblingsenkel der Königin sein. Die meisten Royals waren zuvor nicht über die Pläne der kleinen Familie informiert worden. Laut "Guardian" hat das Paar Harrys Vater Charles bereits vor Weihnachten über den geplanten Rückzug aus der ersten Royals-Reihe informiert. Allerdings hätten sie keinen Termin bei der Queen bekommen. Die Königin habe angeordnet, dass die Öffentlichkeit vorerst nicht informiert werden sollte – Harry und Meghan sollen sich allerdings darüber hinweggesetzt haben.

Am Mittwochabend kündigten die Sussexes dann überraschend per Instagram an, weitgehend ihre royalen Aufgaben aufzugeben. Geklärt werden muss nun unter anderem, welche finanziellen Zuwendungen und Sicherheitsmaßnahmen dem Paar in Zukunft zustehen. Die beiden möchten sowohl in Großbritannien als auch in Kanada leben.

Noch nicht bekannt ist, wo sich die Royals in dem Commonwealth-Staat Kanada niederlassen wollen. Meghan hat mehrere Jahre in Toronto gelebt und dort als Schauspielerin („Suits“) gearbeitet. Im Urlaub waren die beiden Royals auf Vancouver Island vor der kanadischen Pazifikküste beim Wandern gesehen worden.

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