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Maskierte überfallen Geldtransporter am Kölner Flughafen
Bei dem Überfall auf den Geldtransporter fiel mindestens ein Schuss.

Maskierte überfallen Geldtransporter am Kölner Flughafen

Foto: Oliver Berg/dpa
Bei dem Überfall auf den Geldtransporter fiel mindestens ein Schuss.
Panorama 06.03.2019

Maskierte überfallen Geldtransporter am Kölner Flughafen

Dramatische Szenen am Flughafen Köln/Bonn: Maskierte überfallen einen Geldtransporter, es fallen Schüsse. Ein Wachmann wird lebensgefährlich verletzt. Wenig später lassen die Täter ihr brennendes Fluchtfahrzeug zurück. Nach ihnen wird gefahndet.

(dpa) - Drei maskierte Täter haben am westdeutschen Flughafen Köln/Bonn einen Geldtransporter überfallen und einen Wachmann durch mindestens einen Schuss lebensgefährlich verletzt.

Die Täter steckten das Fluchtfahrzeug abseits der Autobahn 59 in Köln-Porz in Brand.
Die Täter steckten das Fluchtfahrzeug abseits der Autobahn 59 in Köln-Porz in Brand.
Foto: Polizei Köln/dpa

Sie flüchteten nach der Tat am Mittwoch in einem schwarzen Auto, das sie im Kölner Stadtteil Porz (Nordrhein-Westfalen) in Brand setzten und zurückließen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Foto: Polizei Köln/dpa

Heute Morgen, etwa Viertel nach Neun, haben drei maskierte und bewaffnete Männer hier einen Geldtransporter überfallen“, berichtete Polizeisprecher Wolfgang Baldes vor Ort. „Zwei Mitarbeiter dieser Firma waren wohl außerhalb des Fahrzeugs. Es sind auch Schüsse gefallen. Ein Mitarbeiter der Firma ist durch mindestens einen Schuss im Oberschenkel schwer verletzt worden. Er liegt jetzt in einer Klinik und wird operiert.“ Der Mann schwebe in Lebensgefahr. Es werde jetzt mit einem Großaufgebot nach den Tätern gefahndet. Außerdem würden Zeugen befragt.

Die Täter könnten einen Koffer erbeutet haben, sagte Baldes. Sicher sei das aber noch nicht. Das Fluchtfahrzeug wurde brennend an der Autobahn 59 im nahe gelegenen Stadtteil Porz gefunden und von der Feuerwehr gelöscht.

Der Flugbetrieb sei durch den Vorfall nicht beeinträchtigt, sagte eine Flughafensprecherin. Auch die Terminals seien ganz normal erreichbar. Nur ein Teil des Fernbusbahnhofs sei abgesperrt - dort ereignete sich der Raubüberfall.