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Marathon des Sables: Streuner ergattert 52. Platz
Panorama 6 15.04.2019

Marathon des Sables: Streuner ergattert 52. Platz

Eine sportliche Leistung: Cactus läuft auf der zweiten Etappe des "Marathon des Sables" mit den Teilnehmern durch die Sahara.

Marathon des Sables: Streuner ergattert 52. Platz

Eine sportliche Leistung: Cactus läuft auf der zweiten Etappe des "Marathon des Sables" mit den Teilnehmern durch die Sahara.
Foto: Marathon des Sables
Panorama 6 15.04.2019

Marathon des Sables: Streuner ergattert 52. Platz

Ein ungewöhnlicher Konkurrent hat in diesem Jahr die Läufer eines Ultramarathons durch die marokkanische Wüste begleitet.

(dpa) - Auf der zweiten Etappe des einwöchigen "Marathon des Sables" Laufs schloss sich den Sportlern am vergangenen Montag ein streunender Hund an, wie die Organisatoren des Sportevents mitteilten.


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Das sandfarbene Tier mit den braunen Flecken blieb den Athleten bis Samstag treu, als der rund 250 Kilometer lange Lauf durch die Sahara endete. Der „Marathon des Sables“ gilt als eines der schwierigsten Rennen dieser Art. Seit Beginn des Laufs im Jahr 1986 haben mehr als 13.000 Teilnehmer die Strapazen auf sich genommen.

Cactus, wie die Organisatoren das Tier nannten, war selbst nach der letzten Etappe, die nicht weniger als 76 Kilometer lang war, noch nicht lange nicht müde. Der Hund, der in der Gesamtwertung auf den 52. Platz kam, lief in seiner Aufregung auch nach dem überqueren der Ziellinie am am Einlauf herum und begrüßte die Läufer, die nach ihm eintrafen.

In den sozialen Medien wurde Cactus von Fans des Marathons gefeiert. „Das ist brillant...“, twitterte ein Nutzer am Freitag. „Lauf, Cactus!“  

Der Hund war im vorigen Jahr von Karen Hadfield, der Gründerin eines Cafés in der ostmarokkanischen Oasenstadt Tissardmine, aufgenommen worden. Seitdem streune er immer wieder tagelang durch die Wüste, sagte Hadfield. 

 „Ich habe mir Sorgen gemacht, weil er nicht zurückkam, als er mit einigen Läufern mitgelaufen ist.“ Über soziale Medien konnte sie dann den Hund während der nächsten Etappen verfolgen. Am Ende des Rennens holte sie Cactus, der eigentlich Diggedy heißt, wieder ab.  




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