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Die Fontana di Trevi: eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms.
Kurzmeldungen Panorama 1 18.07.2019

Mann verkleidet sich als antiker Senator und springt in Trevi-Brunnen

(dpa) - Verkleidet als Senator aus dem antiken Rom ist ein Mann in den berühmten Trevi-Brunnen gesprungen. Für sein Vergehen habe er eine Strafe von 550 Euro bekommen, erklärte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi auf Twitter und postete ein Video des Vorfalls.

Darin ist zu sehen, wie der Mann vor einer Touristenmenge durch das Wasser des Brunnens watet und eine Rede imitiert. Später springt ein Polizist ins Wasser und führt ihn ab. Raggi sprach von "inakzeptablen Verhalten": "Die historischen römischen Brunnen sind keine Schwimmbäder."

Immer wieder springen Menschen in die Brunnen. Der Trevi-Brunnen dient ihnen dabei gern als Kulisse für Nachahmungen aus dem Filmklassiker "La Dolce Vita", in dem die Schauspieler Anita Ekberg und Marcello Mastroianni nachts ein romantisches Bad nehmen.


Heute

Kurzmeldungen Panorama Heute um 21:28

„Ocean-Cleanup“ will Plastikmüll zu Produkten verarbeiten

(dpa) -  Das Projekt „The Ocean Cleanup“ zur Säuberung der Weltmeere will eingesammelten Plastikmüll zu Produkten verarbeiten und mit dem Verkaufserlös die Umweltinitiative weiter finanzieren. Dies teilte der Leiter der Organisation, der Niederländer Boyan Slat, am Donnerstag im kanadischen Vancouver mit.

Der 25-jährige Öko-Unternehmer präsentierte bei der Vorstellung der Pläne 60 große, mit Plastikmüll gefüllte Säcke. Dies seien die ersten Ergebnisse ihrer Säuberungsaktion mit einem Plastikmüllfänger im Pazifik. Nach den Plänen des gemeinnützigen Unternehmens sollen erste Recycling-Produkte im September 2020 auf den Markt kommen. Der Verkaufserlös werde zu 100 Prozent in das Projekt gesteckt, sagte Slat.

Der Niederländer teilte gleichzeitig mit, dass mit „System 002“ die nächste Phase des Projekts vorbereitet werde. Ziel sei es, im größeren Umfang Sammelvorrichtungen für Plastikmüll im sogenannten Great Pacific Garbage Patch (deutsch: Großer Pazifikmüllfleck) zwischen Kalifornien und Hawaii zu installieren. Bei diesem Strömungswirbel sollen sich nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile sammeln.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:43

Wegen Streiks: kaum Züge nach Frankreich

(SH) - Bei den Streiks in Frankreich ist kein Ende in Sicht. Das hat auch Auswirkungen auf den Eisenbahnverkehr. Die französische Eisenbahngesellschaft rät ihren Kunden gar, am Freitag keine Zugreisen zu planen.

Zwischen Luxemburg und Paris wird am Freitag denn auch kein TGV zirkulieren. Zwischen Metz und der französischen Hauptstadt werden nur zwei Züge je Richtung fahren.

Auch die regionalen Linien werden durch den Streik beeinflusst. So sollen am Freitag auf der Linie Nancy - Metz - Luxemburg nur 62 von 191 Zügen fahren. Auf der Linie Longwy - Rodange - Luxemburg sollen es deren 30 sein.

Weitere Informationen auf der Homepage der SNCF.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:30

Unfall: Stau auf der A3

(TJ) - Nach einem Unfall in Höhe der Aire de Berchem staut sich der Verkehr ab dem Gaspericher Kreuz in Richtung Frankreich.

Ersten Informationen zufolge sind zwei Fahrzeuge kollidiert und die Überholspur ist blockiert. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Kurzmeldungen Wirtschaft von Thomas KLEIN Heute um 16:44

Ex-Freeport-Chef Bouvier freigesprochen

Yves Bouvier, der ehemalige Chef und Initiator des Freeport Luxembourg, ist einem Bloomberg-Bericht zufolge von einem monegassischen Gericht  vom Verdacht des Betrugs und der Geldwäsche freigesprochen worden.

Der Schweizer Kunsthändler hatte dem russischen Milliardär Dmitry Rybolovlev, dem Eigentümer des AS Monaco, mehrere Werke von Künstlern wie Gustav Klimt und Rene Magritte verkauft. Daraufhin Rybolovlev beschuldigte Bouvier 2015, über eine Milliarde Euro zu viel für die Bilder veranschlagt zu haben. 

Der Vorwurf führt schließlich zu Verhaftung des Schweizers in Monaco. Anwälte des russischen Milliardärs erklärten sofort, dass sie Berufung einlegen würden.  

Kurzmeldungen International Heute um 16:38

EU-Unterhändler einigen sich auf Arbeitsbedingungen für Fernfahrer

 (dpa) - Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben eine vorläufige Einigung zu besseren Arbeitsbedingungen für Fernfahrer erzielt. Das verlautete am Donnerstag aus EU-Kreisen in Brüssel. Demnach sollen künftig die rund zwei Millionen Fernfahrer in Europa ihre wöchentlichen Ruhezeiten nicht mehr in der Kabine verbringen dürfen.

Die Fahrer sollen zudem das Recht bekommen, alle drei Wochen nach Hause zu kommen. Zudem sollen die Regeln für die sogenannte Cabotage angepasst werden - gemeint sind Nebentransporte, die Spediteure in einem Markt außerhalb ihres eigenen EU-Landes anbieten. Erlaubt bleiben maximal drei Fahrten binnen sieben Tagen. Danach soll künftig eine viertägige „Abkühlphase“ folgen, also eine Pause für den Lastwagen in dem Land.     

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:35

Fußgänger angefahren: Termin vor dem Untersuchungsrichter

(SH) - Gegen 7.40 Uhr hatte ein Fahrer am Donnerstag bei einem Fußgängerüberweg in Ellingen einen Passanten erfasst, der daraufhin leicht verletzt wurde.

Der Fahrer hatte zwar die Flucht ergriffen, die Fahndung nach ihm verlief jedoch erfolgreich, sodass er in Remich angetroffen werden konnte. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Unfallverursachers an, der am Donnerstagnachmittag dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde.

Staatsanwaltschaft und Polizei erinnern daran, dass jede Person, die auf öffentlicher Straße in einen Unfall verwickelt ist und nicht an Ort und Stelle bleibt, mit einer Gefängnisstrafe von acht Tagen bis zu drei Jahren sowie mit einer Geldstrafe von 500 bis 10.000 Euro bestraft werden kann.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:49

Einbrecher und Dealer festgenommen

(TJ) - Die Polizei konnte am Mittwoch zwei Ganoven das Handwerk legen. Die erste Festnahme geht auf die Mittagszeit zurück: Gegen 12 Uhr war aus Reckingen ein Einbruch gemeldet worden. Im Laufe der Fahndung konnte wenig später ein Mann gestellt werden, der offenbar Diebesgut bei sich trug. Er hatte zudem Wertsachen bei sich, die aller Wahrscheinlichkeit nach von einem anderen Einbruch - in Leudelingen - stammten. Er kam in Gewahrsam und wurde am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Am Abend beobachtete man in der Avenue de la Gare, wie ein Mann offenbar Drogen verkaufte. Er konnte ebenfalls wenig später dingfest gemacht werden. Auch er hatte am Donnerstag ein Rendezvous mit dem Untersuchungsrichter. Gegen drei weitere Personen wurden im Zusammenhang mit diesem Vorfall eine Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:53

Bettel: Müssen beim EU-Haushaltsrahmen ambitioniert sein

(dpa) - Im Streit um den EU-Haushaltsrahmen der Jahre 2021 bis 2027 hat Premierminister Xavier Bettel von seinen Amtskollegen höhere Bereitschaft zu Gemeinschaftsausgaben gefordert. "Wir können nicht große neue Herausforderungen und Aufgaben beschließen und dann nicht das Geld haben, sie umzusetzen", sagte Bettel vor dem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. "Die Herausforderungen sind groß, wir müssen ambitioniert sein." Mit dem finnischen Vorschlag sei er nicht zufrieden.

Die Verhandlungen über den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen von 2021 bis 2027 gestalten sich schwierig. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, jedes Land solle 1,11 Prozent seines Bruttonationaleinkommens in den Gemeinschaftshaushalt zahlen. Deutschland sowie Länder wie Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben.

Finnland, das derzeit die Ratspräsidentschaft innehat, hatte als Kompromiss ein Budget von 1,07 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgeschlagen. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 13:33

Trier: 29-Jährige verfolgt randalierende Jugendliche

(dpa/lrs) - Eine 29-jährige Frau hat in Trier zwei Jugendliche verfolgt, die ein Auto beschädigt hatten und einen Obdachlosen angreifen wollten. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte die Frau am Mittwochabend die Jugendlichen zunächst aus ihrem Küchenfenster dabei beobachtet, wie sie ein Auto beschädigten.

Die Frau lief nach draußen und nahm die Verfolgung auf, in deren Verlauf die beiden Täter einen obdachlosen Mann attackieren wollten. Daraufhin schrie die Frau die beiden an und konnte schließlich einen Radfahrer sowie einen Polizeibeamten in Zivil auf die Situation aufmerksam machen. Gemeinsam konnten sie die Jugendlichen überwältigen.

Kurzmeldungen International Heute um 07:23

Polizei will Opfer auf Vulkaninsel am Freitag bergen

(dpa) - Nach tagelangem Warten wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs will die neuseeländische Polizei die mutmaßlich acht Todesopfer auf der Vulkaninsel White Island nun an diesem Freitag bergen. Dies teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag in der Hauptstadt Wellington mit. Bei dem Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan am Montag kamen nach einer bisher inoffiziellen Bilanz 16 Menschen ums Leben. Dazu gehören auch die Toten auf der Insel. Zwei Verletzte starben in der Nacht.

Mehrere Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Insgesamt 21 Menschen wurden am Donnerstag wegen teils schweren Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Den Gesundheitsbehörden zufolge sind 16 davon in einem "kritischen Zustand". Die Gefahr eines neuen Ausbruchs ist Experten zufolge immer noch nicht gebannt. In den vergangenen Tagen wuchs jedoch der Druck von Angehörigen, die Toten von der Insel zu holen. Befürchtet wird, dass sie bei einer neuen Eruption für immer verschwunden sein könnten.

Gestern

Kurzmeldungen Kultur 11.12.2019

Sarajevo und Kosovo erklären Handke zur unerwünschten Person

(dpa) - Die Republik Kosovo und der bosnische Kanton Sarajevo haben den frisch gebackenen Literaturnobelpreisträger Peter Handke zur persona non grata (unerwünschten Person) erklärt. Er habe diese Maßnahme wegen der Unterstützung ergriffen, die der österreichische Schriftsteller dem serbischen Führer Slobodan Milosevic (1941-2006) und „seiner genozidalen Politik im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina zuteil werden ließ“, teilte der kosovarische Außenminister Behgjet Pacolli am Mittwoch über Twitter mit.

„Er (Handke) und das Nobelpreis-Komitee haben gegenüber den Opfern des Genozids Respektlosigkeit gezeigt“, twitterte Pacolli weiter. Ähnlich äußerte sich das Parlament des Kantons Sarajevo in einer Entschließung am selben Tag: „Die Verleihung des Nobelpreises an einen solchen Mann stellt eine erneute Beleidigung der Opfer und aller frei denkenden Menschen auf der Welt dar.“

Handke hatte am Dienstag in Stockholm den Nobelpreis für sein literarisches Schaffen entgegengenommen. Kritiker werfen ihm seine Nähe zu führenden serbischen Nationalisten und die Relativierung der Kriegsverbrechen der serbischen Seite in den jugoslawischen Zerfallskriegen der 1990er Jahre vor.



Spaniens König beauftragt Sánchez mit Regierungsbildung

(dpa) - Gut einen Monat nach der Parlamentsneuwahl in Spanien hat König Felipe VI. den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez mit der Bildung der neuen Regierung beauftragt. Der Monarch habe nach zweitägigen Konsultationen mit den Parteichefs den Sozialisten Sánchez als Kandidaten vorgeschlagen, sagte Parlamentspräsidentin Meritxell Batet in Madrid.

Der Termin für die Wahl im Parlament steht derweil noch nicht fest. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Sánchez sich noch in diesem Jahr im Parlament zur Wahl stellen wird - bisher hat er nicht die nötigen Stimmen hinter sich gebracht, um sich dort durchzusetzen. Die Sozialistische Arbeiterpartei des 47-Jährigen hatte die Wahl Ende April klar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verfehlt.

Bei der Wahl des Ministerpräsidenten im spanischen Parlament benötigt der Kandidat in der ersten Runde eine absolute Mehrheit der Ja-Stimmen. Im zweiten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit.

20 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Dänemark

(dpa) - Die dänische Polizei hat bei einem großen Anti-Terror-Einsatz an verschiedenen Orten im Land insgesamt rund 20 Verdächtige festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Utensilien zur Herstellung von Sprengstoff beschafft sowie versucht zu haben, an Schusswaffen zu gelangen, wie die Kopenhagener Polizei und der dänische Inlandsnachrichtendienst PET am Mittwoch bekanntgaben. Mehreren von ihnen werde Terrorismus vorgeworfen, sagte Kopenhagens Polizeichef Jørgen Bergen Skov am frühen Abend vor Journalisten. Auf freiem Fuß befinde sich keiner mehr.

Nach Polizeiangaben bestand der Verdacht, dass ein Terrorangriff mit einem „militanten, islamistischen Motiv“ vorbereitet werde.


Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

Politologe Kies wird Verwaltungsrat bei 100,7

Der Regierungsrat hat am Mittwoch den Politologen Raphaël Kies als Verwaltungsrat des Radiosenders 100,7 nominiert. Der 46-jährige Kies arbeitet als Forscher für die Uni Luxemburg und die Freie Universität Brüssel (ULB). Er ist zudem Autor des Luxemburg-Kapitels im jährlichen "Media Pluralism Monitor", der die Medienvielfalt in den 28 EU-Staaten untersucht. 

Vor kurzem hatte die Regierung mit der früheren Gréng-Abgeordneten Renée Wagener eine weitere neue Verwaltungsrätin für 100,7 bestimmt. Neue Präsidentin des Verwaltungsrats soll die Ethnologin Véronique Faber werden, wie bereits Ende November bekannt wurde. Laurent Loschetter war davor überraschend als Vorsitzender des Gremiums zurückgetreten.

Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

RTL-Journalistin erhielt anonymen Drohbrief

(LW) - Der Journalistenverband ALJP verurteilt die Bedrohung gegen die RTL-Journalistin Annick Goerens aufs Schärfste. Das teilte die ALJP am Mittwoch in einer Pressekommuniqué mit. 

Wer Journalisten bedrohe, bedrohe die Pressefreiheit und letztendlich die Demokratie. Der Verband fordert die Polizei und die Staatsanwaltschaft auf, alles zu unternehmen, um die Tat aufzuklären. Annick Goerens erhielt einen anonymen Drohbrief, nachdem eine RTL-Reportage über den Filmfonds veröffentlicht worden war.

Kurzmeldungen Panorama 11.12.2019

Trier: 200 Kg schwerer Tresor im Wald entdeckt

(SC) - Im Trierer Stadtteil Kernscheid entdeckte ein Mann am Sonntagmorgen einen großen Tresor in einem Waldstück. Die Beamten folgten dem Hinweis und fanden den rund 200 Kilogramm schweren, aufgebrochenen Tresor.

Kurze Zeit später ging beim Polizeipräsidium Trier ein weiterer Anruf ein. Ein Post-Container im Stadtteil Olewig wurde am Wochenende von Unbekannten  geknackt und der Tresor entwendet.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass mehrere Täter den 200 Kg schweren Tresor geraubt und entsorgt haben müssen. Der entwendete Tresor wurde anschließend in dem Waldstück bei Kernscheid geöffnet. Die Täter ließen Briefmarken und Bargeld mitgehen.

Die Polizei ermittelt in dem Fall und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen.

Angst vor neuem Ausbruch: Vulkaninsel bleibt gesperrt

(dpa) - Wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs bleibt die neuseeländische Vulkaninsel White Island weiterhin gesperrt. Den Bergungsteams gelang es auch am Mittwoch nicht, die vermutlich noch acht Toten von der Insel zu holen. Die Leiterin des nationalen Zivilschutzes, Sarah Stuart-Black, sprach von einer „höchst tragischen Situation“, nicht nur für die Hinterbliebenen.

Bei dem Ausbruch am Montag kamen nach einer bisherigen inoffiziellen Bilanz 14 Menschen ums Leben. Mehrere Inselbesucher schweben in Lebensgefahr. Am Mittwoch wurden noch insgesamt 30 Verletzte wegen ihrer Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Darunter sind auch vier deutsche Neuseeland-Urlauber. Wie schlimm die Bundesbürger verletzt sind, ist unklar.

Die Polizei hat schon länger keine Hoffnung mehr, auf der Insel 50 Kilometer vor der Küste noch Überlebende zu finden. Polizei-Vize John Tims sagte, seine Leute stünden bereit, auf White Island zu gehen. Derzeit sei es aber zu gefährlich. Nach Angaben des Geoforschungszentrums GNS liegt die Gefahr neuer Eruptionen bei mehr als 50 Prozent.

Der Arzt Peter Watson sagte, die Verletzten seien dringend auf Hilfe angewiesen. Die meisten würden künstlich beatmet. Bei einigen seien 90 bis 95 Prozent der Hautoberfläche verbrannt. Die Hälfte der 47 Inselbesucher stammte aus Australien. Andere kamen aus China, den USA und Großbritannien.

Kurzmeldungen Lokales 11.12.2019

Zwei Verletzte in Unfällen am Dienstagabend

(SC) - Am Dienstagabend kam es in der Rue de Bouillon in Luxemburg-Stadt zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Bei der Kollision, die sich gegen 17.30 Uhr ereignete, wurde eine Person leicht verletzt. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt waren vor Ort.

Rund eine halbe Stunde später, gegen kurz nach 18 Uhr, verunfallte ein Auto in der Straße Burrebeerig in Noertringen. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Hosingen, Ettelkbrück, Wiltz und Winseler waren zur Stelle.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 10.12.2019

Berufung von Bill Cosby abgewiesen

(dpa) - Ein Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat die Berufung des wegen sexueller Nötigung verurteilten Schauspielers Bill Cosby abgewiesen. Die Richter sahen die Einwände der Verteidiger des 82-Jährigen gegen das Urteil vom April 2018 am Dienstag als unbegründet an, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. „Herr Cosby bleibt hoffnungsvoll und steht hinter seiner Unschuld“, ließ dessen Sprecher Andrew Wyatt laut CNN mitteilen. Die Entscheidung des Gerichts sei „fürchterlich und enttäuschend“.

Cosby sitzt seit mehr als einem Jahr im Gefängnis und hatte im Juni Berufung gegen das Urteil eingelegt. Seine Verteidiger argumentierten unter anderem, dass Aussagen von Frauen, die Cosby belastet hatten, „auffallend unterschiedlich“ seien. Der ehemalige Komiker muss eine Strafe von mindestens drei und höchstens zehn Jahren Haft absitzen.


Neues Freihandelsabkommen für Nordamerika kommt

(dpa) - Nach zähen Verhandlungen sehen sich alle Seiten als Sieger: US-Präsident Donald Trump hat ein von ihm angestoßenes Freihandelsabkommen für Nordamerika durchgesetzt, die Demokraten im Kongress wiederum wollen den Pakt deutlich verbessert haben. Sogar die Gewerkschaften begrüßen die Einigung. Der Pakt umfasse jetzt unter anderem strengere Regeln für die Rechte von Arbeitnehmern und den Umweltschutz, sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Dienstag vor Journalisten.

Das USMCA genannte Abkommen für die USA, Mexiko und Kanada soll nun in Kürze vom Parlament ratifiziert werden. Es wird den 1994 abgeschlossenen nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta ablösen. „Es ist keine Frage, dass dieses Abkommen besser ist als Nafta“, sagte Pelosi. USMCA umfasse auch stärkere Mechanismen zur Durchsetzung der vereinbarten Normen. 

Das Abkommen betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar (20,8 Billionen Euro) ab. Die Partnerländer tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,4 Billionen Dollar aus.

Angriff auf Hotel in Mogadischu - mindestens fünf Tote

(dpa) - Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab haben ein Hotel in Somalias Hauptstadt angegriffen, dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Sicherheitsleute des Hotels, einen Kämpfer, einen Mitarbeiter der Regierung und einen Zivilisten, sagte ein Polizist, Ahmed Bashane, am Dienstag. Auch Regierungssprecher Ismail Mukhtar Omar sprach von fünf Toten. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte die Tat über den Radiosender Al-Andalus für sich, Omar bestätigte dies.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Die Extremisten kontrollieren große Gebiete im Süden und Zentrum Somalias und verüben immer wieder Anschläge.

Kurzmeldungen Panorama 10.12.2019

Neunjähriger Hochbegabter stoppt Studium

(dpa) – „Wunderkind“ Laurent Simons (9) hat sein Studium an der niederländischen Universität TU-Eindhoven nach einem Streit gestoppt. Die Eltern des belgisch-niederländischen Jungen hätten das entschieden, teilte der Vater Alexander Simons am Dienstag in Amsterdam mit. Laurent ist hochbegabt und hatte erst im Alter von acht Jahren sein Abitur gemacht. Er stand kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Elektro-Technik in Eindhoven.

Nach Angaben der Universitätsleitung wollten die Eltern, dass ihr Sohn vor seinem 10. Geburtstag Ende Dezember Examen machte. Das sei aber nicht möglich, erklärte die Universität. Laurent hätte noch einige Prüfungen ablegen müssen. Nach dem Zeitplan der Universität sollte Laurent Mitte 2020 sein Diplom bekommen.

Nach Angaben der Eltern gibt es Angebote von anderen Spitzenuniversitäten. Sie fürchten, dass die TU Eindhoven Laurent ohne Grund länger festhalten wolle. Das weist die Uni zurück. Noch nie zuvor habe ein Student so viel persönliche Begleitung bekommen wie Laurent. Es wäre noch immer außerordentlich schnell, wenn er das Studium von normalerweise drei Jahren in zehn Monaten absolviere.


Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Alkoholisierte Fahrer unterwegs

(SH) - Ein alkoholisierter Fahrer hatte am Montag gegen 17.40 Uhr in der Duarrefstrooss in Weiswampach bei einem Abbiegemanöver zwei abgestellte Fahrzeuge beschädigt, bevor er mitten auf der Fahrbahn stehen blieb. Ein erster Alkoholtest verlief positiv. Da der Mann den Beamten Schläge androhte, musste er für die Fahrt zur Dienststelle in Handschellen gelegt werden. Auf dem Revier wurde ein weiterer Alkoholtest durchgeführt. Der Mann ließ zudem eine Blutprobe durchführen.

In der Rue d'Audun in Esch/Alzette fiel einer Polizeistreife bei einer Kontrolle am Dienstag gegen 3.40 Uhr unterdessen ein Fahrer auf, der nach Alkohol roch. Ein Test fiel positiv aus. Der Mann gab zudem an, Drogen konsumiert zu haben. Da auch dieser Test positiv ausfiel, wurde das Fahrzeug durchsucht. Hierbei konnten die Beamten illegale Substanzen und Drogenutensilien sicherstellen. Der Führerschein wurde eingezogen. Zudem muss der Fahrer mit strafrechtlichen Folgen rechnen.


Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Falschparker bestraft

(SH) - In der vergangenen Woche hat die Polizei Falschparker verstärkt in die Mangel genommen. So wurden am 3. und 4. Dezember während der Kampagne zur Nichteinhaltung der Parkvorschriften landesweit über 280 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 500 Verstöße festgestellt.

190 Fahrzeugbesitzer erhielten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie einen Bürgersteig blockierten. Fast 100 Autos waren in einem Halte- und/oder Stationierungsverbot abgestellt worden, 24 Fahrzeuge blockierten unrechtmäßig einen Parkplatz für Lieferanten, 16 einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung. In neun Fällen stand ein Wagen auf einer Bushaltestelle und in sieben Fällen wurde eine Garageneinfahrt blockiert.

Verkehrsteilnehmer, die ihren Wagen nicht ordnungsgemäß abstellen und somit beispielsweise einen Schul- oder Radweg blockieren, gefährden nicht nur die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer.

Priester in Polen fährt volltrunken zu Beerdigung

Warschau (dpa) - Ein Priester in Polen ist volltrunken mit seinem Auto zu einer Beerdigung gefahren. Der 32-jährige Geistliche erschien laut Nachrichtenagentur PAP alkoholisiert vor dem Haus in einem Dorf in Ermland-Masuren, in dem die Beerdigungszeremonie beginnen sollte. Eine Teilnehmerin der Trauerfeier habe das Verhalten des Priesters auffallend gefunden und die Polizei gerufen, berichtete die Zeitung „Gazeta Gizycka“ auf ihrer Webseite. Die Beamten stellten bei einem Atemtest 2,5 Promille bei dem Mann fest. Den Trauergottesdienst übernahm ein anderer Priester aus der Gemeinde.

Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Fußgänger in Rodange und Bonneweg angefahren

(TJ) - Fast zeitgleich mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Montagabend gegen 18 Uhr drei Einsätze leisten. Dabei galt es, drei Verwundete zu versorgen und ins Krankenhaus zu fahren.

  • Auf der Route de Longwy in Rodange wurde ein Fußgänger von einem Wagen erfasst und stürzte zu Boden. Dabei wurde er verletzt. Sanitäter und Feuerwehr aus Petingen waren im Einsatz.
  • Ein ähnliches Szenario trug sich auf dem Boulevard Baden-Powell in Bonneweg zu. In diesem Fall mussten die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt und ihre Kollegen aus dem Einsatzzentrum von Hesperingen mit Rettungswagen anrücken.
  •  Zwei Fahrzeuge kollidierten im Val St. André in Rollingergrund. Dabei wurde einer der Insassen verwundet. In diesem Fall war ebenfalls die Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Militärflugzeug auf Flug in die Antarktis verschollen

 (dpa) - Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Flug in die Antarktis verschollen. Die C-130 Hercules mit 17 Besatzungsmitgliedern und 21 Passagieren startete am Montagnachmittag (Ortszeit) in der im Süden gelegenen Stadt Punta Arenas in der Region Patagonien. Knapp zwei Stunden später brach der Kontakt zu der Maschine ab, wie die Luftwaffe am Montagabend mitteilte. Ziel des Flugzeugs war der Antarktisstützpunkt Presidente Frei.

Um 00:40 Ortszeit (04:40 MEZ) müsse der Maschine der Treibstoff ausgegangen sein, wie ein Militärsprecher dem Sender Radio Cooperativa erklärte. Die Luftwaffe erklärte das Flugzeug als verunglückt. Im Fokus der Suche stehe die Bergung von möglichen Überlebenden. Die Landung war für 19:17 (23:17 MEZ) am Montag vorgesehen.

Drei Flugzeuge der chilenischen Luftwaffe starteten zur Suche der viermotorigen C-130, vier weitere Maschinen wurden in der Nacht zum Dienstag zum Einsatz vorbereitet. Vier Schiffe steuerten den mutmaßlichen Unfallpunkt auf Drakestraße an, die die verschollene Maschine zum Zeitpunkt der Funkunterbrechung überflog. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen.

Die C-130 transportierte Personal, das Wartungsarbeiten der schwimmenden Pipeline des chilenischen Antarktisstützpunktes verrichten sollte. An Bord befanden sich auch drei Heeresoffiziere, unter ihnen ein General, berichtete der Sender Radio Bío Bío.