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Luxemburger bei „Masterchef“: Mit Tomaten in die nächste Runde
Panorama 5 4 Min. 08.10.2019

Luxemburger bei „Masterchef“: Mit Tomaten in die nächste Runde

Luc Hoffmann (4.v.r.) mit dem roten Team in der Sky-Sendung „Masterchef“.

Luxemburger bei „Masterchef“: Mit Tomaten in die nächste Runde

Luc Hoffmann (4.v.r.) mit dem roten Team in der Sky-Sendung „Masterchef“.
Foto: Sky Deutschland
Panorama 5 4 Min. 08.10.2019

Luxemburger bei „Masterchef“: Mit Tomaten in die nächste Runde

Eric HAMUS
Eric HAMUS
Kandidat Luc Hoffmann aus Befort muss in der Kochsendung „Masterchef“ gleich zweimal nachsitzen.

Mit Nudeln in Tomatensauce, dazu Wachtelbrust in Salbeisauce hat sich Luc Hoffmann in der dritten Staffel der Kochsendung „Masterchef“ (Sky 1) am Montag einen Platz in der nächsten Runde gesichert. Damit gehört der 43-jährige Gastro-Fan aus Befort zu den 16 besten Hobbyköchen Deutschlands.

Mit weltweit über 300 Millionen Zuschauern und 10.000 Kandidaten in 52 Ländern ist die Sendung auf Sky 1 laut dem „Guinessbuch der Rekorde“ die erfolgreichste Koch-Castingshow der Welt. Hoffmann ist der erste Luxemburger, der die Castingrunde überstanden und es in die Hauptsendung geschafft hat. Kämpften in der ersten Doppelfolge Ende September noch 30 Köche um den Titel des „Masterchef“, wurde das Feld für die sogenannte „Masterclass“ am Montagabend auf 18 Konkurrenten reduziert.

In der ersten Herausforderung der jüngsten Doppelfolge mussten die Kandidaten in 60 Minuten ein Gericht kreieren, mit dem sie beim ersten Date beeindrucken könnten. Der Beforter Hobbykoch entschied sich zunächst für ein Lammkotelett mit Kartoffelpüree in Rotweinsauce. Wegen einer überhasteten Präsentation aber konnte er die dreiköpfige Jury nicht überzeugen. Zusammen mit zwölf weiteren Hobbyköchen musste der CFL-Mitarbeiter in den sogenannten „Pressure-Test“.

Schwarze Schürzen

„Ihr tragt die schwarzen Schürzen des ,Pressure-Test', weil ihr uns vorhin in der Challenge leider nicht überzeugt habt“, betonte Juror Nelson Müller. „Eure Strategie muss es auf jeden Fall sein, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Wer jetzt gleich patzt, für den ist Masterchef vorbei“, so die Warnung des TV-Kochs, der zusammen mit Rolf Zacherl und Maria Groß in der Jury der dritten Staffel sitzt. 60 Minuten hatten die Kandidaten anschließend Zeit, in der Sendung ein neues Gericht auf den Teller zu zaubern. Dafür konnten sie sich sämtlicher Utensilien im Magazin und in der Speisekammer bedienen. Einzige Voraussetzung: Sie mussten sich an einem Hauptprodukt orientieren.

Dabei war es die Siegerin der ersten Challenge, Katharina aus Gangelt, die das Hauptprodukt für den „Pressure-Test“ bestimmen durfte. Die deutsche Hobbyköchin entschied sich für die Tomate. „Die Idee dahinter ist es natürlich, dass ihr dieses Produkt tatsächlich zu eurem Star auf dem Teller macht“, gab Maria Groß den 13 verbliebenen Konkurrenten mit auf den Weg. Einen Ratschlag, den sich Hoffmann zu Herzen nahm: Mit Nudeln in Tomatensauce, dazu einer in Streifen geschnittene Wachtelbrust in Salbeisauce konnte er die Jury dann doch noch überzeugen.

Kritik blieb aber nicht aus. Nicht umsonst rühmt sich die Casting-Show, eine der „härtesten Kochsendungen der Welt“ zu sein. „Ich hoffe nicht, dass wir dich verlieren. Aber es wird eng“, meinte Rolf Zacherl nach Verkosten des Gerichts. Für Nelson Müller war der Fehler rasch klar: „Es ist ein bisschen schade, dass du nicht mehr von der Sauce drauf gemacht hast."


Luc Hoffmann: Mit Schokokuchen in die "Masterclass"
Kandidat Luc Hoffmann aus Befort hat es in der Kochshow "Masterchef" in die nächste Runde geschafft. Nun warten neue Aufgaben auf ihn.

„Hätte man nur zwei Löffel dieser Sauce mehr auf die Nudeln gegeben, wäre man vielleicht ohne Druck sofort weiter gekommen“, gab auch Hoffmann im Nachhinein zu.

„Sehr, sehr knapp“, sei die Entscheidung gewesen, so Nelson Müller in den Schlusssekunden der dritten Folge. Tatsächlich gehörte der Beforter zu jenen fünf Kandidaten, mit deren Gerichten die Jury „die meisten Probleme“ hatte. Am Ende sollte es dennoch für den CFL-Mitarbeiter reichen: Er durfte mit auf das Gelände der Zeche Ewald in Herten, wo die erste Außenchallenge auf dem Programm stand. Kelly aus Gorxheimertal schied indessen aus.

„Eine knallharte Nummer“

In Herten wurden die Kandidaten in zwei Mannschaften aufgeteilt, um ein „Flying Buffet“ für die anspruchsvollen Gäste einer Modenschau der Designerin Pia Bolte zuzubereiten. Mit nur einer Stimme Unterschied war das rote Team um den Luxemburger auch bei dieser Challenge unterlegen. Mit der Folge, dass Luc Hoffmann erneut in den „Pressure-Test“ musste, dieses Mal mit den sieben Mitgliedern seiner Mannschaft aus der Außenchallenge.

Dieses Mal standen gleich zwei Runden auf dem Programm, angefangen mit einer Blindverkostung im Masterchef-Studio. „Dabei können unsere Kandidaten unter Beweis stellen, wie sensibel ihre Geschmacksnerven sind“, unterstrich Jurorin Maria Groß. Das sei nötig, wenn man Masterchef werden möchte. „Eine knallharte Nummer“, befand beispielsweise Katharina, die Siegerin der Date-Challenge, während auch Luc die bevorstehende Prüfung als „schwierig“ bezeichnete. Seine Sorgen aber waren unbegründet: Er erkannte sowohl die Milchschokolade, als auch die Gurke, die ihm vorgesetzt wurden. Damit konnte er die zweite Stufe des „Pressure-Test“ verhindern, in der später Seher aus Köln das Nachsehen hatte.

Somit sind in der nächsten Folge am Montag nur noch 16 Kandidaten vertreten, darunter auch der Hobbykoch aus Befort. Zu Beginn der nächsten Episode müssen die Kandidaten in Team-Staffeln kochen: „Jeder Kandidat hat nur 15 Minuten Zeit, dann muss er sein angefangenes Gericht übergeben“, erklärt Rolf Zacherl. Dabei komme es auf schnelle und gute Kommunikation an. In der nächsten Außenchallenge geht es im Anschluss auf die Leuchtenburg nach Thüringen. Die zwei Teams haben 75 Minuten Zeit, um aus regionalen Produkten ein Zweigänge-Menü für 19 Personen vorzubereiten.

Die nächsten zwei Folgen werden am Montag, 14. Oktober um 20.15 Uhr auf Sky 1 Deutschland ausgestrahlt. In der fünften Episode werden zwei Kandidaten eliminiert, während in der sechsten Episode ein weiterer Hobbykoch die Sendung verlassen muss. Um sich bei seinen Fans zu bedanken, lädt Luc Hoffmann erneut zum Public-Viewing ein, dieses Mal ins Café „Kleng Gemeng“ in Mamer.  


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