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London: Mysteriöse Päckchen an Palast und Parlament
Prince Harry und Meghan Markle wollen am 19. Mai heiraten.

London: Mysteriöse Päckchen an Palast und Parlament

Foto: AFP
Prince Harry und Meghan Markle wollen am 19. Mai heiraten.
Panorama 22.02.2018

London: Mysteriöse Päckchen an Palast und Parlament

Eine merkwürdige Substanz und eine Hassbotschaft: Einem Medienbericht zufolge, sollen Harry und Meghan Markle zum Ziel einer rassistischen Drohung geworden sein. Eine Anti-Terror-Einheit ist eingeschaltet.

(dpa) - Wegen einer mysteriösen Postsendung an die Royals ermittelt eine Anti-Terror-Einheit der Londoner Polizei im Hinblick auf ein rassistisches Hassverbrechen. Das teilte Scotland Yard am Donnerstag mit. Festnahmen habe es aber noch keine gegeben.

Anlass ist ein Päckchen, das Anfang vergangener Woche an den St.-James's-Palast in London geschickt wurde. Darin soll neben einer verdächtigen „Substanz“, die sich später als harmlos herausstellte, „bösartige Kommunikation“ gewesen sein.


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Dem Londoner „Evening Standard“ zufolge, war das Päckchen an Prinz Harry (33) und seine Verlobte Meghan Markle (36) adressiert. Die Zeitung berichtete, der Vorfall habe die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt, hinsichtlich der geplanten Hochzeit des Paares am 19. Mai in Windsor. Harry und Meghan planen eine Kutschfahrt durch die Stadt.

Der St.-James's-Palast ist ein „geschäftiger Arbeits-Palast“, heißt es auf der offiziellen Webseite der britischen Königsfamilie. Dort befinden sich unter anderem Appartements und Büros von Prinz Charles, Prinz William und anderen Mitgliedern der Königsfamilie.

Nur einen Tag nach dem Eingang des Päckchens im Palast, war auch im Parlament in London eine verdächtige Sendung eingegangen. Ein weißes Pulver darin stellte sich aber ebenfalls als harmlos heraus.

Wer die Päckchen aufgegeben hat und ob sie in einem Zusammenhang miteinander stehen, war zunächst unklar.


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