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Lava auf La Palma bedroht Gemeinde La Laguna
Panorama 1 20.10.2021
Cumbre Vieja

Lava auf La Palma bedroht Gemeinde La Laguna

Der Cumbre Vieja kommt seit Wochen nicht zur Ruhe.
Cumbre Vieja

Lava auf La Palma bedroht Gemeinde La Laguna

Der Cumbre Vieja kommt seit Wochen nicht zur Ruhe.
Foto: AFP
Panorama 1 20.10.2021
Cumbre Vieja

Lava auf La Palma bedroht Gemeinde La Laguna

Die Lava könnte allerdings neben Hunderten von Häusern auch eine alte Kirche und die Schule der Gemeinde zerstören.

(dpa) - Auf der kanarischen Vulkaninsel La Palma bedrohen die Lavaströme die Gemeinde La Laguna. Die bis 1.270 Grad heiße Masse sei dem Ortskern am Mittwoch auf ihrem Weg zum Meer sehr nahe gekommen, berichteten der staatliche Fernsehsender RTVE und andere Medien nachmittags unter Berufung auf die zuständigen Behörden der spanischen Insel vor der Westküste Afrikas. Die etwa 1.650 Bewohner La Lagunas waren aber nicht in Gefahr, denn sie waren bereits vorige Woche aus ihren Häusern vorsichtshalber evakuiert worden.

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Schule und Kirche bedroht


Drohnen-Video zeigt die Zerstörung in La Palma
Schier unaufhörlich strömt auf der Kanareninsel La Palma heiße Lava aus dem Vulkan. Die Bilder sind beeindruckend.

Die Lava könnte allerdings je nach weiterem Verlauf neben Hunderten von Häusern auch eine alte Kirche und die Schule der Gemeinde zerstören, wie der Chef des Notfall-Komitees Pevolca, Miguel Ángel Morcuende, vor Journalisten erklärte. Es gebe noch Grund zur Hoffnung, dass die Lava südlich von La Laguna am Ortskern vorbeifließen werde, sagte er. Eine Tankstelle und ein Supermarkt außerhalb des Ortes seien von der Lava erfasst worden. Das ist auch auf Videoaufnahmen zu sehen, die das Vulkanologische Institut der Kanaren auf Twitter veröffentlicht hat.

Schwere Schäden

Seit der Vulkan am Gebirgszug Cumbre Vieja im Süden La Palmas vor über einem Monat, am 19. September, erstmals nach 50 Jahren wieder aktiv wurde, hat die Lava nach amtlichen Angaben schon mehr als 1.950 Gebäude zerstört. Am Mittwoch waren bereits mehr als 800 Hektar von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Diese Fläche entspricht mehr als 1.100 Fußballfeldern. Rund 7.000 Bewohner mussten seit Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht werden.    

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