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Kreuzfahrten von „Aida Nova“ und „Mein Schiff 6“ abgebrochen
Panorama 2 Min. 03.01.2022
Corona an Bord

Kreuzfahrten von „Aida Nova“ und „Mein Schiff 6“ abgebrochen

Das Kreuzfahrtschiff AIDAnova liegt im Kreuzfahrtterminal der portugiesischen Hauptstadt. Das Schiff sollte am 30.12.2021 von Lissabon aus in Richtung Madeira und Kanarische Inseln starten.
Corona an Bord

Kreuzfahrten von „Aida Nova“ und „Mein Schiff 6“ abgebrochen

Das Kreuzfahrtschiff AIDAnova liegt im Kreuzfahrtterminal der portugiesischen Hauptstadt. Das Schiff sollte am 30.12.2021 von Lissabon aus in Richtung Madeira und Kanarische Inseln starten.
Foto: DPA
Panorama 2 Min. 03.01.2022
Corona an Bord

Kreuzfahrten von „Aida Nova“ und „Mein Schiff 6“ abgebrochen

Für die Passagiere von zwei Kreuzfahrtschiffen gab es kurz nach dem Jahreswechsel schlechte Nachrichten.

(dpa) - Zwei Kreuzfahrtschiffe haben kurz nach dem Jahreswechsel ihre Fahrten wegen Coronainfektionen abgebrochen: Für „Aida Nova“ und die mehr als 4.000 Menschen an Bord ging die Reise wegen Corona-Fällen in der Besatzung vorzeitig in Lissabon zu Ende. Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ der Reederei Tui Cruises bricht seine aktuelle Reise in Dubai ab. „Hintergrund sind vereinzelte Fälle von Covid-19 an Bord, die im Laufe der Reise festgestellt wurden. Als reine Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz von Gästen und Besatzung hat sich Tui Cruises jetzt zu dieser kurzen Pause entschlossen“, hieß es in der Nacht auf Montag von dem Unternehmen mit Sitz in Hamburg.

„Milde Symptome“

Im Fall „Aida Nova“ teilte Aida Cruises am Sonntag in Rostock mit, zwar hätten die erkrankten Crew-Mitglieder nur milde Symptome, „aufgrund der aktuellen Situation können wir jedoch die Reise mit "Aida Nova" nicht wie geplant bis zum 5. Januar 2022 auf die Kanarischen Inseln fortsetzen.“ Auch die Kreuzfahrten des Schiffes mit den Startdaten 5. Januar, 8. Januar und 12. Januar könnten nicht angeboten werden. Die nächste planmäßige Reise der „Aida Nova“ soll am 15. Januar von Las Palmas auf Gran Canaria starten. Die Reederei bat die Passagiere um Verständnis.

Die knapp 3.000 Kreuzfahrt-Passagiere hatten den Jahreswechsel anders als vorgesehen verbringen und drei Tage in Lissabon warten müssen: Die geplante Besichtigung des spektakulären Silvester-Feuerwerks über dem Hafen von Funchal auf der Atlantikinsel Madeira fiel aus - was einigen Reisenden laut Berichten in den sozialen Netzwerken die Silvester- und Partylaune vermieste.

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Man habe die positiven Corona-Fälle bei Routineprüfungen frühzeitig entdeckt und die Betroffenen in Abstimmung mit den Behörden in Lissabon an Land untergebracht, hieß es von der Reederei bereits am Freitag. Statt einer Fahrt hinaus auf den Atlantik erwartet die Passagiere nun der Rückflug nach Hause. Die portugiesischen Behörden hatten der „Aida Nova“ nach Angaben des Lissaboner Hafendirektors Diogo Vieira Branco ungeachtet der ausgedünnten Besatzung eine Auslaufgenehmigung erteilt.

Im Fall von „Mein Schiff 6“ teilte die Reederei mit, die Reise wäre für den Großteil der rund 2.000 Passagiere ohnehin am Montag planmäßig zu Ende gegangen. Die unfreiwillige Pause treffe demnach sowohl diejenigen, die eine Anschlusskreuzfahrt gebucht hatten, als auch die Gäste, die in Dubai an Bord gehen wollten. Für alle Gäste, die ihre Reise hätten fortsetzen wollen, organisiert Tui Cruises den Angaben zufolge aktuell Rückflüge. „RTL.de“ hatte zunächst über die beiden Fälle berichtet.


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Wie eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, betrifft die Absage zunächst nur die aktuelle Kreuzfahrt, die bis zum 10. Januar hätte dauern sollen. Sollte sich daran noch etwas ändern, will Tui Cruises die Gäste rechtzeitig informieren.

Nach Angaben der Reedereien gelten an Bord der Schiffe strenge Corona-Regeln. Demnach sind alle Gäste ab dem 12. Lebensjahr und die Besatzung vollständig geimpft. Zudem werden die Passagiere mehrfach getestet.     

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