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Kein geregelter Schlafrhythmus: Kindliche Aufwachphasen in der Nacht ganz normal
Erst ab etwa einem halben bis zu einem Lebensjahr gelingt es den meisten Säuglingen, zehn Stunden oder mehr durchzuschlafen.

Kein geregelter Schlafrhythmus: Kindliche Aufwachphasen in der Nacht ganz normal

Alexandra H. / pixelio.de
Erst ab etwa einem halben bis zu einem Lebensjahr gelingt es den meisten Säuglingen, zehn Stunden oder mehr durchzuschlafen.
Panorama 06.02.2015

Kein geregelter Schlafrhythmus: Kindliche Aufwachphasen in der Nacht ganz normal

Die Schlafzyklen sind insbesondere bei kleinen Kindern deutlich kürzer als bei Erwachsenen. Aufwachphasen sind nachts bei kleinen Kindern ganz normal. Es kann sich aber auch um eine Durchschlafstörung handeln.

(glp) - Die Schlafzyklen sind insbesondere bei kleinen Kindern deutlich kürzer als bei Erwachsenen. Aufwachphasen sind nachts bei kleinen Kindern ganz normal. Fachleuten zufolge haben Babys mit einem halben Jahr noch keinen geregelten Schlafrhythmus. Bei ihnen dauern die Schlafphasen meist zwei bis drei Stunden. In ihren ersten Lebensmonaten brauchen Babys etwa 14 bis 16 Stunden Schlaf innerhalb eines 24-Stunden-Tages.

Manche Babys scheinen sogar die Nacht zum Tag machen zu wollen und möchten bevorzugt in der Nacht gefüttert sowie unterhalten werden. Doch dies ist nur vorübergehend. Mit etwa einem halben bis zu einem Jahr gelingt es den meisten Säuglingen, zehn Stunden oder mehr durchzuschlafen. Babys mit vier bis sechs Monaten schlafen tagsüber in der Regel zusätzlich in den Morgenstunden und am frühen Nachmittag etwas.

Mit 12 bis 15 Monaten reduzieren sich diese Ruhephasen am Tag bei den meisten Kleinkinder auf einen Mittagsschlaf von ein bis zwei Stunden pro Tag. Ein zwei- bis fünfjähriges Kind braucht im Durchschnitt zehn bis zwölf Stunden gesunden Schlaf. Eltern müssen versuchen, frühzeitig in der Nacht für eine ruhige, leise und dunkle Atmosphäre zu sorgen. Vater und Mutter sollten mit gedämpfter Stimme sprechen, um dem Kind zu signalisieren, dass nachts Schlafenszeit ist. Die Anwesenheit eines Elternteils kann beim Einschlafen helfen.

Doch dürfen Eltern ihr Kind bei Einschlafstörungen nicht auf den Arm oder mit ins elterliche Bett nehmen. Denn dann gewöhnt sich das Kind an diese Rituale und kann nicht mehr selbständig einschlafen. Leidet ein Kind wiederholt unter Durchschlafstörungen, empfehlen Experten den Eltern dies zu protokollieren und mit dem Kinder- und Jugendarzt zu besprechen.


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