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Kanye West fühlt sich "ausgenutzt", distanziert sich von Trumps Politik
Panorama 31.10.2018

Kanye West fühlt sich "ausgenutzt", distanziert sich von Trumps Politik

Kanye West, der sich seit Kurzem nur noch "Ye" nennt.

Kanye West fühlt sich "ausgenutzt", distanziert sich von Trumps Politik

Kanye West, der sich seit Kurzem nur noch "Ye" nennt.
Foto: dpa
Panorama 31.10.2018

Kanye West fühlt sich "ausgenutzt", distanziert sich von Trumps Politik

Der US-Rapper galt noch vor Kurzem als glühender Verehrer Donald Trumps. Jetzt will er mit Politik nichts mehr zu tun haben.

(dpa) - Rapper Kanye West, bislang als glühender Fan von US-Präsident Donald Trump bekannt, will künftig nichts mehr mit Politik zu tun haben. „Meine Augen sind jetzt weit geöffnet und realisieren nun, dass ich benutzt worden bin, Botschaften zu verbreiten, an die ich nicht glaube. Ich distanziere mich von Politik und konzentriere mich vollständig darauf, kreativ zu sein!!!“, schrieb der 41-Jährige am Dienstag auf Twitter.

Erst vor knapp drei Wochen hatte West Trump im Weißen Haus in den höchsten Tönen gelobt. Er trug eine rote Baseball-Mütze mit dessen Wahlkampf-Slogan: „Make America Great Again.“


US President Donald Trump meets with rapper Kanye West in the Oval Office of the White House in Washington, DC, October 11, 2018. (Photo by SEBASTIAN SMITH / AFP)
Skurriler Auftritt von Rapper Kanye West bei Trump im Weißen Haus
Donald Trump ist nicht gerade der Liebling der Stars. Nur ein paar Musiker schlagen sich offen auf die Seite des US-Präsidenten. Der kann ein bisschen glamouröse Unterstützung kurz vor der Wahl gebrauchen.

West war einer von wenigen populären Künstlern, die Trump öffentlich unterstützen. Hollywood-Größen und Musiker üben regelmäßig Kritik am Präsidenten und dessen Politik.

In weiteren Tweets erklärte West am Dienstag, er glaube an die Liebe und das Mitgefühl für Menschen, die Asyl suchten und an die Eltern, die kämpften, um ihre Kinder vor Gewalt und Krieg zu schützen. Derzeit machen sich Migranten-Gruppen aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA. Trump hatte daraufhin entschieden, mehr als 5200 weitere Soldaten an die Südgrenze zu Mexiko zu schicken.

West twitterte weiter, er unterstütze die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Gefängnisreform sowie vernünftige Waffengesetze. Zudem unterstütze er diejenigen, die ihr Leben riskierten, „um uns zu dienen und zu schützen“. Und er unterstütze, dass Menschen, die ihre Macht missbrauchten, zur Rechenschaft gezogen würden.

2014 hatte Trump West zu dessen Hochzeit mit Reality-Star Kim Kardashian gratuliert. Kim Kardashian hat allerdings bereits mehrere von Trumps Entscheidungen kritisiert.


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