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Kampf der Fluppe: Tipps für angehende Nichtraucher
Panorama 2 Min. 08.11.2015 Aus unserem online-Archiv

Kampf der Fluppe: Tipps für angehende Nichtraucher

Dampfen statt qualmen? Zum Rauchstopp ist die E-Zigarette nicht das Mittel der Wahl.

Kampf der Fluppe: Tipps für angehende Nichtraucher

Dampfen statt qualmen? Zum Rauchstopp ist die E-Zigarette nicht das Mittel der Wahl.
dpa-tmn
Panorama 2 Min. 08.11.2015 Aus unserem online-Archiv

Kampf der Fluppe: Tipps für angehende Nichtraucher

Mit dem Rauchen aufhören - bloß wie? Von Hundert auf Null? Oder doch besser mit Hilfsmitteln? Ein paar Tipps, die angehenden Nichtrauchern helfen.

(dpa/tmn) - Wer mit dem Rauchen aufhören will, steht vor keiner leichten Aufgabe. Manch einer greift deshalb zur E-Zigarette. Das ist Experten zufolge aber nicht gerade das beste Hilfsmittel. Das Dampfen aktiviert das Suchtgedächtnis: Man zieht an der E-Zigarette, inhaliert und bläst den Rauch aus. Von seinen Rauch-Gewohnheiten kommt man so nicht los. Einige alternative Hilfsmittel im Überblick: 

Nikotinkaugummis und -pflaster: Diese Hilfsmittel sorgen dafür, dass man nicht von Hundert auf Null gehen muss. Man kann sich erst einmal darauf konzentrieren, seine Gewohnheiten zu ändern, bekommt das Nikotin aber weiter. Aber: Auch Kaugummis und Pflaster muss man nach und nach herunterdosieren. Wie lange die Einnahme höchstens empfohlen wird, steht auf der Packung.

Weniger rauchen: Dazu gehört sehr viel Disziplin und sehr viel Motivation. Denn auch beim Reduzieren wird das Suchtgedächtnis immer weiter „gefüttert“. Für die meisten ist es weniger anstrengend, sich einen fixen Schlusspunkt zu setzen und das dann auch durchzuhalten.

Nicht aufgeben: Auch ein zeitweiliger Rauchstopp ist gut. Wer schon mal für ein halbes Jahr oder auch zwei Jahre aufgehört hat, hat zumindest die Erfahrung gemacht: „Ich kann das“. Dadurch wird die Chance, es wieder zu schaffen, nicht schlechter, sondern besser.

Positiv denken: Wer gerade die ersten Tage oder auch Wochen nicht mehr raucht, sieht eigentlich nur, was ihm weggenommen wird. Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, was das Aufhören alles Positives bewirkt. Es gibt auch Apps, die einen dabei unterstützen. Allerdings ist bislang keine wissenschaftlich evaluiert. Die Apps senden Push-Mitteilungen, in denen etwa steht, wie sehr sich das Herz schon erholt hat. Oder die App rechnet das bereits eingesparte Geld zusammen.

Stark bleiben: Meistens ist es nur ein kurzer Moment, den man überbrücken muss, bis die Motivation wieder einen Push bekommt. Aber in dem kleinen Zeitraum sollte man möglichst nicht das tun, was vorher mit dem Rauchen verbunden war.

Sich ablenken: Was in kritischen Situationen hilft, muss jeder für sich herausfinden. Manch einer dreht eine Runde um den Block oder den Wald, manche fangen an zu putzen und wieder andere machen zehn Kniebeugen, statt eine zu rauchen.

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