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Johnny Depp und Amber Heard beenden Rosenkrieg
Panorama 17.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Scheidung ohne Prozess

Johnny Depp und Amber Heard beenden Rosenkrieg

Johnny Depp (r.) und Amber Heard (l.) noch gemeinsam bei der Filmpremiere von "Black Mass" im Oktober 2015.
Scheidung ohne Prozess

Johnny Depp und Amber Heard beenden Rosenkrieg

Johnny Depp (r.) und Amber Heard (l.) noch gemeinsam bei der Filmpremiere von "Black Mass" im Oktober 2015.
Foto: Reuters
Panorama 17.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Scheidung ohne Prozess

Johnny Depp und Amber Heard beenden Rosenkrieg

Nicole WERKMEISTER
Nicole WERKMEISTER
Hollywoodstar Johnny Depp und seine Frau Amber Heard gehen nun doch friedlich auseinander. Für Heard soll es eine Millionenabfindung geben.

Die Vorwürfe wogen schwer: Häusliche Gewalt, Streitereien und Lügen. Die Scheidung des Promi-Paares Johnny Depp (53) und Amber Heard (30) brachte alle Voraussetzungen für einen schlagzeilenträchtigen Prozess mit sich. Nun haben die zerstrittenen Schauspieler ihren Scheidungskrieg aber doch außergerichtlich beigelegt, wie Depps Sprecherin Robin Baum am Dienstag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

In einer gemeinsamen Erklärung schrieben die beiden Schauspieler, dass ihre Beziehung sehr leidenschaftlich und manchmal explosiv, aber immer durch Liebe verbunden gewesen sei. „Es war nie die Absicht, körperlichen oder emotionalen Schaden zuzufügen“, hieß es weiter. Niemand habe gelogen, um sich dadurch finanzielle Vorteile zu verschaffen.

Über finanzielle Details der Scheidung gab es von offizieller Seite keine Angaben. Das Promiportal „TMZ.com“ will durch Quellen erfahren haben, dass Depp sieben Millionen Dollar an Heard zahlen werde. In der Mitteilung der Schauspieler heißt es nur, dass Heard Einkünfte durch die Scheidung für wohltätige Zwecke spenden werde.

Heard hatte Ende Mai nach nur 15 Monaten Ehe die Scheidung eingereicht und „unüberbrückbare Differenzen“ als Grund angegeben. Wenige Tage später erhob sie Vorwürfe häuslicher Gewalt und erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Depp. Nach richterlicher Anordnung durfte sich der „Fluch der Karibik“-Star seiner Noch-Ehefrau vorübergehend nicht nähern.

In dieser Woche sollte der Fall vor Gericht weitergehen. Mit der außergerichtlichen Einigung ist dies nun hinfällig. Nach Mitteilung des Superior Courts in Los Angeles wurde eine für Mittwoch angesetzte Anhörung abgesagt. Heard hat ihre frühere Forderung nach einer Verlängerung des Kontaktverbots für Depp zurückgezogen.

Beide Parteien hatten sich in der bitteren Verhandlungsschlacht ein Team von Promi-Anwälten zur Unterstützung geholt. Im Netz tauchten Fotos und Videos von angeblichen Vorfällen mit Wutausbrüchen und Verletzungen auf. Depp hatte gleich nach der Trennung Vorwürfe seiner Noch-Ehefrau als „Verleumdungen, Klatsch, Fehlinformationen und Lügen über sein persönliches Leben“ bezeichnet und Heard vorgeworfen, finanzielle Vorteile für sich herausschlagen zu wollen.

Die beiden hatten sich 2011 bei gemeinsamen Dreharbeiten zu dem Film „The Rum Diary“ kennengelernt und Anfang 2015 geheiratet. Depp war in den 1980er Jahren kurz mit einer Visagistin verheiratet. Mit seiner langjährigen Partnerin, der französischen Schauspielerin und Sängerin Vanessa Paradis, hat Depp zwei Kinder. 


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