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Kurzmeldungen Panorama 17.01.2020

Heißluftballon auf Skipiste in Österreich notgelandet

(dpa) - Ein Heißluftballon ist im Steilhang einer Skipiste in Österreich notgelandet. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte es der Ballonfahrer aufgrund schwacher Winde und immer weniger werdendem Gas nicht über einen Bergkamm geschafft und landete daher im Skigebiet Dachstein West.

Die Pistenrettung des Skigebiets sperrte gemeinsam mit einem Alpinpolizisten die Skipiste ab und sicherte den Korb des Fluggeräts gegen das Abrutschen auf der Piste. Der etwa 400 Kilogramm schwere Ballonkorb musste anschließend mit einer Pistenraupe ins Tal transportiert werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall, der sich bereits am Mittwoch ereignete, aber erst am Freitag bekannt wurde, niemand.

Gestern

Thüringen: Lieberknecht als Ministerpräsidentin im Gespräch

(dpa) - Die frühere Thüringer Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU) ist als Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin im Gespräch. Den Vorschlag habe Ex-Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) am Montagabend bei einem Treffen von Linken, SPD und Grüne mit der CDU unterbreitet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in Erfurt. Zuvor hatte der MDR darüber berichtet.

Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich auch mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten vor knapp zwei Wochen hatte für ein politisches Beben gesorgt. Kemmerich ist nur noch geschäftsführend im Amt.

Nach Einschätzung von Beobachtern könnte Lieberknecht eine Art Übergangs-Regierungschefin bis zu Neuwahlen sein. Die 61-Jährige 2009 bis 2014 Regierungschefin in Thüringen und führte damals eine Koalition von CDU und SPD an. Nach der Landtagswahl 2014 entschied sich die SPD für ein Bündnis mit der Linken und den Grünen. So kam es zum Machtwechsel, obwohl die CDU damals stärkste Fraktion im Landtag blieb.

Corona-Virus: Kreuzfahrtpassagiere in USA gelandet

(dpa) - Hunderte US-Passagiere des in Japan wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ sind in ihre Heimat ausgeflogen worden. Das US-Außenministerium hatte mehr als 300 US-Bürgern, die sich noch auf dem Kreuzfahrtschiff befanden, eine freiwillige Rückreise angeboten. Die Rückkehrer sollen nun für 14 Tage in Quarantäne kommen.

Unter den zurückgebrachten Passagieren seien auch 14 Menschen, die in den vergangenen zwei bis drei Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, hatten zuvor das US-Außenministerium und das Gesundheitsministerium in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt. Sie saßen demnach isoliert von den anderen Passagieren und sollen nun in geeignete Einrichtungen zur weiteren Behandlung gebracht werden. Dasselbe gelte auch für Menschen, die während des Rückflugs Symptome entwickelt hätten, hieß es in der Erklärung weiter.

1,15 Milliarden Euro für Wiederaufbau Albaniens

(dpa/LW) - Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die internationale Gemeinschaft 1,15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Balkanlandes zur Verfügung. „Heute haben wir alle Erwartungen übertroffen“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag nach einer Geberkonferenz in Brüssel. Allein EU-Kommission, Europäische Zentralbank und die 27 EU-Staaten gäben 400 Millionen Euro. Luxemburg stellt insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung – zusätzlich zu der bereits im November gewährten Soforthilfe in Höhe von 100.000 Euro.

Der albanische Premierminister Edi Rama zeigte sich von dem Ergebnis überwältigt. Es gehe über seine „wildeste Vorstellung und Erwartung“ hinaus. 

Ende November hatte ein Erdbeben der Stärke 6,4 Albanien erschüttert. 51 Menschen starben, knapp 2000 Gebäude wurden beschädigt. Albanien ist zwar kein EU-Mitglied, hofft aber auf den Beginn von Beitrittsgesprächen. 

Kurzmeldungen Panorama 17.02.2020

Sarkophag-Fund auf dem Forum Romanum in Rom

(dpa) - Archäologen haben mitten in Rom auf dem Gebiet des Forum Romanum mit seinen antiken Tempeln einen neuen Fund gemacht. Wie mehrere Zeitungen am Montag schrieben, sei dort bei Grabungen ein unterirdischer Raum mit einem Sarkophag entdeckt worden. Das habe die Direktorin der Museumsanlage am Kolosseum, Alfonsina Russo, berichtet. Der Sarg aus Tuffstein sei etwa 1,40 Meter lang und könne aus dem 6. Jahrhundert vor Christus stammen.

Der Fund wirke wie ein Altarraum. Es könnte sich demnach um einen Gedenkort für den als mythologischen Stadtgründer verehrten Romulus handeln. Der Sage nach entstand Rom im Wettstreit zwischen den Zwillingen Romulus und Remus. Sie sind in der italienischen Hauptstadt oft als Kinder abgebildet, die von einer Wölfin genährt werden.

Die Bürgermeisterin Roms, Virginia Raggi, nannte den Fund auf Twitter einen wundervollen "Schatz". Auf dem Gelände des Forum Romanum bewundern Tausende Touristen die Überreste antiker Prachtbauten. Zugleich dauern die Forschungen dort an.

Kurzmeldungen Lokales 17.02.2020

Zwei Unfälle, zwei Verletzte

(SH) - In der Hauptstadt kam es am Montagnachmittag zu gleich zwei Verkehrsunfällen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.

In der Rue Jean-Pierre David Heldenstein war es gegen 14 Uhr zu einer Kollision gekommen, bei der eine Person Blessuren erlitt. Eine halbe Stunde später ereignete sich am Kreisverkehr Schuman ein ähnlicher Vorfall. Auch hier gab es einen Verletzten.

Beide Male waren die hauptstädtischen Rettungsdienste im Einsatz.

In der Rue de Michelbouch in Mertzig war es gegen 13.30 Uhr wegen einer Rauchentwicklung in einem Haus zu einem größeren Einsatz gekommen. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Mertzig, Ettelbrück und Grosbous sowie ein Krankenwagen aus Ettelbrück. Verletzt wurde niemand.

Saarbrücken: Defektes Handy löst Brand aus

(dpa/lrs) - Nach dem Feuer in einer Saarbrücker Wohnung, bei dem eine Leiche gefunden wurde, steht nun die Brandursache fest. Die Ermittler stellten fest: Ein technischer Defekt an einem Handy verursachte die Flammen. 

Das Feuer war am frühen Samstagmorgen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr entdeckte bei den Löscharbeiten die Leiche des 41-jährigen Bewohners. Die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach dem Feuer wieder in ihre Wohnungen zurück, von ihnen wurde niemand verletzt.

Eine Obduktion sollte klären, wie der 41-Jährige zu Tode gekommen war. 


Unbekannter Täter.

Saarbrücken: Mann mit Laserpointer verletzt

(dpa/lrs) - Mithilfe eines Fotos sucht die deutsche Polizei nach einem Mann, der einen 33-Jährigen in Saarbrücken mit einem Laserpointer am Auge verletzt haben soll. Die Beamten veröffentlichten das Bild am Montag. Ihnen zufolge kam es zu dem Vorfall in der Nähe des Einkaufszentrums Europa-Galerie in der Saarbrücker Fußgängerzone bereits Anfang Juni vergangenen Jahres.

Der unbekannte Täter soll damals in Saarbrücken einen grünen Laserpointer aus etwa zehn Meter Entfernung gezielt auf den 33-Jährigen gerichtet haben. Dieser erlitt durch das gebündelte Licht eine vorübergehende Augenverletzung - für geraume Zeit hatte das Opfer einen grünen Punkt im Blickfeld und Ärzte stellten eine leichte Verletzung der Hornhaut fest. Als Opfer und mutmaßlicher Täter einige Tage später wieder aufeinandertrafen, entstand das nun veröffentlichte Foto.

Kurzmeldungen Lokales 17.02.2020

Einbrüche in Niederkerschen und Alzingen

(SH) - Der Polizei wurden in der Nacht zum Montag gleich zwei Einbrüche gemeldet. 

In der Avenue de Luxembourg in Niederkerschen verschaffte sich der oder die Täter über die Rückseite eines Einfamilienhauses Zugang ins Innere. 

In der Rue de Hesperange in Alzingen kam es unterdessen an einer Baustelle zu einem Einbruch. 

Kurzmeldungen Lokales 17.02.2020

Batterien aus Warnblinkanlage gestohlen

(SH) - Aus der Warnblinkanlage bei der Breidweiler Brücke im Müllerthal wurden in den vergangenen Wochen etliche Batterien entwendet. Eventuelle Zeugen sollen sich unter der Nummer 244-72-1000 bei der Polizeidienststelle Echternach melden.

Kurzmeldungen Lokales 17.02.2020

Zeugenaufruf: Unbekannte bewarfen Fassaden mit rohen Eiern

(SC) - An Heiligabend wurden in den Gemeinden Goesdorf und Wiltz im Norden des Landes mehrere Hausfassaden und Briefkästen beschädigt. Die Täter warfen in der Nacht auf den 24. Dezember unter anderem mit rohen Eiern auf die betroffenen Gegenstände.

Die Polizei sucht nun nach weiteren Personen, die eventuell Opfer dieser Straftaten wurden. Betroffene sind gebeten, sich unter der Nummer 244891000 mit dem Commissariat des Ardennes (Police Wiltz) in Verbindung zu setzen.

Vorgestern

Angriffe auf Dörfer: Mindestens 30 Tote im Norden Nigerias

(dpa) - Bei Überfällen auf zwei Dörfer im Norden Nigerias sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Die rund 200 Angreifer seien auf Motorrädern gekommen und hätten in den Dörfern Dankar und Tsauwa im Bundesstaat Katsina das Feuer auf die Einwohner eröffnet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Erst vor wenigen Tagen waren bei einem ähnlichen Angriff im benachbarten Bundesstaat Kaduna mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen, darunter 12 Mitglieder einer Familie.

Im Zentrum und im Norden Nigerias kommt es immer wieder zu Angriffen von Banditen, die Dörfer plündern und Menschen entführen. Im Nordosten des Landes hingegen ereignen sich oft Anschläge und Angriffe von Terrorgruppen wie Boko Haram. Seit 2009 haben die sunnitischen Fundamentalisten Zehntausende Menschen getötet und rund 2,5 Millionen aus ihrer Heimat vertrieben. Ziel der Extremisten ist eine strenge Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia.

Kurzmeldungen Lokales 16.02.2020

Lastwagenfahrer fährt betrunken auf der A6

(rc) - Er fuhr in Schlangenlinien auf der A6 und gefährdete somit sich selbst und andere Autofahrer. Am Samstagnachmittag wurde der Polizei ein Lastwagenfahrer gemeldet, der mit einem auffälligen Fahrstil auf der Autobahn A6 unterwegs war. 

Kurz nach der Ausfahrt Bartringen in Richtung Belgien konnte die Polizei den Lastwagenfahrer dann antreffen und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer zu viel getrunken hatte. Ein Atemlufttest verlief positiv. Das Fahrzeug wurde immobilisiert und der Fahrer musste seinen Führerschein abgeben.

Kurzmeldungen Kultur 16.02.2020

Film Fund Luxembourg unterstützt 19 Filmprojekte

(SC) - Von den 32 Filmprojekten, die sich um die Förderung des Film Fund beworben haben, hat das Auswahlkomitee 19 Projekte zurückbehalten.

Insgesamt werden fast 10 Millionen Euro für die Entwicklung, den Schreibprozess und die Produktion von sieben Spielfilmen, drei Animationsfilmen einem Dokumentarfilm, einer Serie (Fiktion), einer Animationsserie, einer Dokumentarreihe, drei Kurzfilmen und einem "Virtual Reality"-Projekt bereitgestellt.

Die Förderungen für Skript und/oder Entwicklung beziffert sich auf insgesamt 477.500 Euro:

  • Cult (Serie-Fiktion, Samsa Film): 87.500 Euro
  • Maret (Spielfim, Red Lion): 30.000 Euro
  • 208 (Dokumentarfilm, Samsa Film): 30.000 Euro
  • Hooped (Spielfilm, Wady Films): 60.000 Euro
  • Sweet Dreams (Virtual Reality, a_BAHN): 60.000 Euro
  • Bille&Zottel (Spielfilm, Paul Thiltges Distributions): 60.000 Euro
  • The Secret Realm (Animationsfilm, Fabrique d’Images): 60.000 Euro
  • Sidi Kaba (Animationsfilm, Paul Thiltges Distributions): 60.000 Euro
  • Ollmill City Football Games (Animationsserie, Paul Thiltges Distributions): 30.000 Euro

Die Produktionsförderung beläuft sich auf insgesamt 9.522.079 Euro:

  • La Valise Rouge (Kurzfilm, Cynefilms): 120.000 Euro
  • And He Said Yes! (Kurzfilm, Red Lion): 120.000 Euro
  • Mazes (Kurzfilm, Samsa Film): 120.000 Euro
  • Les Intranquilles (Spielfilm, Samsa Film): 1.200.000 Euro
  • L'Enfant Caché (Spielfilm, Iris Productions): 3.100.000 Euro
  • La Vie Dans Les Bois (Spielfilm, Tarantula Luxembourg): 887.000 Euro
  • Certains D'Entre Nous (Dokumentarserie, a_BAHN): 346.000 Euro
  • The Wall (Spielfilm, Les Films Fauves): 771.472 Euro
  • Where Is Anne Frank (Animationsfilm, Samsa Film): 1.700.000 Euro
  • Luxembourg: Année Zéro (Dokumentarfilm, Skill Lab): 1.157.607 Euro

Mann sticht in Moskauer Kirche auf zwei Menschen ein

(dpa) - Ein Mann hat in einer orthodoxen Kirche in Moskau auf zwei Menschen eingestochen und sie verletzt. Der 26-Jährige sei am Sonntagmorgen festgenommen worden, teilte die Polizei der Agentur Interfax zufolge mit. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Der Mann habe die Kirche im Nordosten der russischen Hauptstadt während eines Gottesdienstes betreten. Zwei Männer, die in der Kirche halfen, hätten den 26-Jährigen auf dem Weg zum Altar gestoppt, berichteten Medien. Dabei habe er auf sie eingestochen. Der Pfarrer hielt sich demnach zu diesem Zeitpunkt im Beichtstuhl auf.

Kurzmeldungen Lokales 16.02.2020

Frisingen: Motorradfahrer bei Unfall verletzt

(SC) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich um kurz nach 3 Uhr ein Motorradunfall, bei dem der Fahrer verletzt wurde.

Der Fahrer war auf der RN03 zwischen Schlammestee und Frisingen unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über sein Gefährt verlor. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt, Aspelt und Weiler-la-Tour waren vor Ort.