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Heftige Unwetter in Europa
Panorama 29.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Heftige Unwetter in Europa

Rom: Umgestürzte und beschädigte Hinweisschilder sind vor einer Tankstelle, deren Dach ebenfalls zerstört ist, nach einem Wirbelsturm zu sehen.

Heftige Unwetter in Europa

Rom: Umgestürzte und beschädigte Hinweisschilder sind vor einer Tankstelle, deren Dach ebenfalls zerstört ist, nach einem Wirbelsturm zu sehen.
Vincenzo Livieri/LaPresse via ZU
Panorama 29.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Heftige Unwetter in Europa

Nach einer von Rekordhitze geprägten Woche endet der Juli mit moderaten Temperaturen. Schon am Wochenende war es vielerorts bewölkt - insbesondere im Süden gab es am Sonntag Regenschauer und einige starke Gewitter.

(dpa) - In einigen Teilen Europas gab es am Wochenende schwere Unwetter. In Italien kamen dabei mehrere Menschen ums Leben. Eine Frau starb in der Nacht zum Sonntag in ihrem Auto, das bei Rom von starkem Wind erfasst und weggeschleudert worden war, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der Bürgermeister von Fiumicino, Esterino Montino, berichtete auf Facebook von einem „gewaltigen Tornado“ mit großen Schäden: „Es sieht aus wie auf einem Kriegsschauplatz.“

In der Toskana richteten Unwetter Sachschäden und Überschwemmungen an: Die Provinz Arezzo habe es am schlimmsten getroffen, teilte die Feuerwehr mit. Ein Mann sei gestorben, als er von Schlamm-Massen erfasst worden sei. In den Südtiroler Alpen bei Bozen wurde eine 45-jährige Norwegerin während eines Extremberglaufs vom Blitz getroffen und erlag später ihren schweren Verletzungen.

In mehreren Teilen Österreichs führten Unwetter zu Muren, Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Am Samstag war besonders das südliche Bundesland Steiermark betroffen, wo Hagel und Starkregen Keller und Straßen unter Wasser setzten, berichtete der Sender ORF. In Tirol gingen einige Schlamm- und Steinlawinen ab. In Rauris bei Salzburg riss ein Bach eine Brücke weg und beschädigte ein Wohnhaus.

Wegen eines heftigen Unwetters wurden am Flughafen El Prat in Barcelona am Samstagmittag alle Landungen für eine halbe und alle Starts sogar für ungefähr eine Stunde eingestellt. Hinzu kamen Dutzende Flugstreichungen wegen eines Streiks. In der Stadt und in der Provinz Barcelona habe es zahlreiche Überschwemmungen gegeben, berichteten Medien. Viele Bäume wurden durch Windböen entwurzelt.

Auch in Kroatien und Slowenien tobten am Sonntag schwere Unwetter, in deren Verlauf mindestens ein Mensch ums Leben kam. Von der Halbinsel Istrien bis nach Dubrovnik im Süden wurden schwere Stürme und Starkregen gemeldet. Häuser wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt. In der Hafenstadt Split brach der Verkehr in überfluteten Straßen zusammen. Auf der Insel Krk warfen mehrere Windhosen Jachten ans Land, zogen anschließend Schneisen der Verwüstung. In Bonini, in der Nähe des slowenischen Urlaubsorts Koper, wurde ein 71-Jähriger nach Medienberichten vom Blitz getroffen und getötet.


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