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Handy fällt in Badewanne: Junge Frau stirbt an Stromschlag

Handy fällt in Badewanne: Junge Frau stirbt an Stromschlag

Foto: pexels.com
Panorama 20.02.2019

Handy fällt in Badewanne: Junge Frau stirbt an Stromschlag

In einer Wohnung in Österreich kommt es Anfang Februar es zu einem tödlichen Elektrounfall: Eine 21-Jährige schließt ihr Handy in der Badewanne an die Steckdose an – dann fällt das Gerät versehentlich ins Wasser. Die Frau gerät in den Stromkreis und stirbt.

(jt) – Zu einem äußerst seltenen, aber umso tragischeren Vorfall kam es kürzlich in einer Wohnung im österreichischen Dornbirn: Eine junge Frau erlitt in der Badewanne einen tödlichen Stromschlag, nachdem ihr Smartphone ins Wasser gefallen war.

Das Unglück ereignete sich bereits am 10. Februar. Laut der Website ORF.at nahm die Frau ihr Handy mit in die Badewanne und schloss das Gerät über ein Ladeteil an eine ungeerdete Steckdose an. Als ihr das Gerät versehentlich ins Wasser fiel, geriet die Frau in den Stromkreis. Laut Polizei kam für die 21-Jährige jede Rettung zu spät. Sie war vermutlich innerhalb von Sekunden tot.

Unfälle wie dieser kommen extrem selten vor. Es sei prinzipiell ungefährlich, Handys mit ins Bad zu nehmen, erklärt ein Experte gegenüber orf.at. Allerdings sollte man die Geräte in Wassernähe aus Sicherheitsgründen nicht an die Steckdose anschließen. In der Regel verhindern Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), dass es zu lebensgefährlichen Elektrounfällen in Haushalten kommt. Doch in seltenen Fällen kann es geschehen, dass der FI-Schalter nicht auslöst, wenn angeschlossene Telefone, Radios oder Rasierer in Kontakt mit Wasser kommen. Auch Steckdosen, die nicht geerdet sind, können bei indirekter Berührung gefährlich werden. 

Verbraucher sollten zudem bei der Verwendung von billig produziertem Handyzubehör von Drittanbietern auf der Hut sein. Ladegeräte sollten den europäischen Sicherheitsanforderungen entsprechen und mit dem "CE"-Zeichen zertifiziert sein.


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