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Großherzogliches Paar feiert Rubinhochzeit
Panorama 21 2 Min. 14.02.2021

Großherzogliches Paar feiert Rubinhochzeit

Panorama 21 2 Min. 14.02.2021

Großherzogliches Paar feiert Rubinhochzeit

Nathalie RODEN
Nathalie RODEN
Am 14. Februar, dem Tag der Liebenden, begehen Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa ihren 40. Hochzeitstag. Ein fotografischer Rückblick auf ihre gemeinsame Zeit als Eheleute.

Es war an einem klirrend kalten, dafür aber umso sonnigeren Tag vor genau 40 Jahren, als die damals 24-jährige Exil-Kubanerin Maria Teresa Mestre in ihr weißes Seidenkleid mit Pelzbesatz und meterlanger Schleppe schlüpfte, um ihrem Verlobten, dem 25 Jahre alten Prinz Henri von Luxemburg-Nassau, das Jawort zu geben. Tausende Luxemburger hatten sich an jenem Morgen in den Straßen rund um die Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg und den großherzoglichen Palast eingefunden, um einen Blick auf den freudestrahlenden Thronfolger und seine sympathische Braut zu erhaschen. 

Auf die standesamtliche Trauung, die gegen 10 Uhr im Palais angesetzt war, folgte gegen 11 Uhr die religiöse Feier unter der Leitung von Bischof Jean Hengen. „In meinen Augen war es die Erfüllung eines Traumes, der Höhepunkt einer romantischen Begegnung fünf Jahre zuvor“, erinnert sich Großherzog Henri im Exklusivinterview mit dem „Télécran“-Magazin an diesen wichtigen Tag. 


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Unter den hochkarätigen Hochzeitsgästen aus Politik und Gesellschaft befanden sich am 14. Februar 1981 selbstverständlich auch einige gekrönte Häupter, etwa Fürst Rainier und Fürstin Gracia Patricia von Monaco, König Olaf von Norwegen, Königin Margarete von Dänemark mit Prinzgemahl Hendrik sowie König Baudouin und Königin Fabiola von Belgien. 

Neue Porträts

Pünktlich zum Jubiläum am Sonntag  veröffentliche das Paar eine Reihe neuer Porträts.

Wie Felsen in der Brandung

Kennen und lieben gelernt hatte sich das Paar während des Studiums der Politikwissenschaften in Genf. Nicht nur seine „atemberaubende Schönheit“, sondern vor allem auch sein „Wohlwollen gegenüber allen anderen“ hätten der damaligen Studentin auf Anhieb gefallen, wie sie in der aktuellen Ausgabe der französischen Illustrierten „Paris Match“ verrät. Dem jungen Thronfolger hätten es wiederum ihre „lateinamerikanische Fröhlichkeit“ sowie ihre „überbordende Intelligenz“ angetan.


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Nach 40 Jahren gemeinsamer Höhen und Tiefen sei der Bund zwischen ihnen unverändert stark, versichert die Großherzogin im „Télécran“: „Unsere Stärke ist ohne Zweifel die Liebe, die wir füreinander empfinden, die Liebe, die uns übersteigt und uns sogar durch Stürme trägt.“ Und ihr Ehemann ist laut „Paris Match“ überzeugt: „Ohne die Frau, die ich liebe, an meiner Seite wäre ich nicht in der Lage gewesen, diese Aufgabe (als Staatsoberhaupt), die mit viel Verantwortung und Opfern in Bezug auf die persönliche Freiheit verbunden ist, zu bewältigen.“

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