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Großherzogin besucht Centre Norbert Ensch in Contern
Panorama 2 Min. 04.02.2020

Großherzogin besucht Centre Norbert Ensch in Contern

Strahlendes Lächeln: Die Großherzogin zeigte während ihres Besuchs im Centre d'accueil Norbert Ensch in Contern keine Berührungsängste.

Großherzogin besucht Centre Norbert Ensch in Contern

Strahlendes Lächeln: Die Großherzogin zeigte während ihres Besuchs im Centre d'accueil Norbert Ensch in Contern keine Berührungsängste.
Foto: Cour Grand-Ducale / Marion Dessart
Panorama 2 Min. 04.02.2020

Großherzogin besucht Centre Norbert Ensch in Contern

Während sich die Chamber auf eine Debatte über den Waringo-Bericht vorbereitet, hat die Ehefrau von Großherzog Henri am Montag ein Aufnahmezentrum für minderjährige Mütter in Contern besucht.

(jt) - Drei Tage nach Veröffentlichung des sogenannten Waringo-Berichts, der die Monarchie in Luxemburg in wenig schmeichelhaftem Licht erscheinen lässt, hat Großherzogin Maria Teresa wieder einen Auftritt in der Öffentlichkeit absolviert. Die Ehefrau von Staatschef Henri, die zuletzt für einen Krankenbesuch bei ihrem Bruder in Genf weilte, besuchte am Montag eine Aufnahmestelle der Croix-Rouge für minderjährige schwangere Mädchen und minderjährige Mütter in Contern, wie der großherzogliche Hof am Dienstag mitteilt.

Im "Centre d'accueil Norbert Ensch", unterhielt sich die Großherzogin und Präsidentin der Croix-Rouge mit den jungen Mädchen und Frauen und zeigte dabei keine Berührungsängste. In der Vergangenheit hat sich Maria Teresa immer wieder vor Ort über die Arbeit von sozialen Einrichtungen in Luxemburg informiert. 

Viele der Frauen, die in der Einrichtung Zuflucht gefunden haben, kommen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Die "Maison Norbert Ensch", benannt nach dem ehemaligen Besitzer, der sein Haus dem Roten Kreuz vererbte, besteht aus insgesamt fünf Gruppen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der betreuten Kinder und Jugendlichen ausgerichtet sind. In der Gruppe "Zoé" in Contern werden junge schwangere Mädchen und minderjährige Mütter im Alter von 13 bis 17 Jahren sowie deren Kinder begleitet. Die Gruppe "Yua" kümmert sich um junge schwangere Frauen sowie um alleinerziehende Mütter und Väter. Ziel ist es, die Eltern-Kind-Beziehungen zu stärken und den kleinen Familien eine stabile Umgebung zu bieten.


Palais Grand-Ducal,Grossherzoglicher Palast,Rapport Waringo, Armee. Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Transparenz tut not
Nach langem Warten liegt der Waringo-Bericht endlich vor. Nun müssen die richtigen Konsequenzen gezogen werden, bei Hofe, aber auch von der Politik.

Laut Mitteilung aus dem Palais wird die Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse in Zusammenarbeit mit dem Aufnahmezentrum ein weiteres Projekt zugunsten der Gruppen "Zoé" und "Yua" initiieren. 

Der Besuch der Großherzogin kommt zu einer angespannten Zeit: Der Bericht des Regierungsbeauftragten Jeannot Waringo, der am Freitag veröffentlicht wurde, hat zahlreiche Missstände im Finanz- und Personalmanagement des Hofs offen gelegt. Im Fokus stand dabei auch die Rolle der Großherzogin, die für einen Teil der Personalprobleme verantwortlich sein soll. Am Mittwoch will sich die Regierung erstmals zu dem Bericht äußern. Auch im zuständigen Chamber-Ausschuss für Institutionen- und Verfassungsfragen ist das Dokument am Mittwoch Thema.

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Der Waringo-Bericht
In seinem Bericht legt der Sonderbeauftragte Jeannot Waringo die Missstände beim großherzoglichen Hof auf.
25.7. Palais / Visite Palais Grand Ducal / LCTO Foto:Guy Jallay
Gebotene Sachlichkeit
Eine Berichterstattung über mögliche und tatsächliche Konsequenzen des Waringo-Berichtes ist hochspekulativ.
Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa am Genfersee.
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9.1. Luxemburg-Stadt / 95ster Geburtstag von Grossherzog Jean / Gruppenfotos Grossherzoglicher Palast / 2. Bild , nur die Familie , Kinder , Enkelkinder und Urenkel Foto:Guy Jallay
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