Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Fünf Tipps für den Smartphone-Schutz
Panorama 3 Min. 26.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Viren, Schmutz und Datendiebe

Fünf Tipps für den Smartphone-Schutz

Wer WLAN oder Bluetooth nicht verwendet, sollte die drahtlosen Schnittstellen abschalten. Das bringt mehr Sicherheit und schont den Akku.
Viren, Schmutz und Datendiebe

Fünf Tipps für den Smartphone-Schutz

Wer WLAN oder Bluetooth nicht verwendet, sollte die drahtlosen Schnittstellen abschalten. Das bringt mehr Sicherheit und schont den Akku.
Foto: dpa-tmn
Panorama 3 Min. 26.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Viren, Schmutz und Datendiebe

Fünf Tipps für den Smartphone-Schutz

Mit dem Smartphone ist es wie mit dem eigenen Körper: Ein guter Schutz kann den täglichen Begleiter vor schädlichen Viren oder hässlichen Kratzern bewahren. Mit ein paar Tipps lebt das Handy länger.

(dpa/tmn) - Das Smartphone ist für viele als täglicher Begleiter kaum noch wegzudenken. Doch wer ständig damit arbeitet, muss besonders auf die Sicherheit des Geräts achten - schnell landet das Handy mit der Kante auf dem Boden und der Bildschirm splittert, oder eine App aus unbekannter Quelle bringt Schadsoftware auf das Gerät. Mit diesen Tipps kann man sein Smartphone besser schützen.

GUT EINGEPACKT: Vor allem in der Tasche ist es schnell passiert - ein scharfer Gegenstand zerkratzt das Display oder die Ummantelung. Handyhüllen bewahren das Smartphone vor Macken, einige haben noch weitere Funktionen, zum Beispiel Kreditkartenfächer. Sinnvoll ist eine Hülle mit einem festen Rahmen, der dem Handy zusätzliche Stabilität verleiht. Kleiner Nachteil: Mit stabiler Hülle wird auch das Handy dicker. Passende Handyhüllen gibt es schon für ein paar Euro.

Während viele Nutzer mit kleinen Macken an der Hülle noch leben können, haben grobe Kratzer im Display schwerwiegendere Folgen. Ein Display-Austausch ist teuer und führt zu Garantieverlust. Eine Schutzfolie darf schon einige Euro kosten. Von billigen Folien ist abzuraten, da die nicht immer ausreichend schützen. Bevor eine Schutzfolie aufgeklebt wird, muss auf jeden Fall eine gründliche Display-Reinigung vorgenommen werden.

Vor dem Aufkleben von Schutzfolien muss man unbedingt das Display reinigen.
Vor dem Aufkleben von Schutzfolien muss man unbedingt das Display reinigen.
Foto: dpa-tmn

VIRENSCHUTZ: Erst denken, dann klicken: Während Apple- und Windows-Phones die Installation von Anwendungen außerhalb der offiziellen App-Stores nur über Umwege zulassen, kann ein Android-Gerät mit wenigen Einstellungen ein offenes Tor für Viren und Schadsoftware werden. Man sollte deshalb nur Apps aus offiziellen App-Stores installieren. Dort werden sie vor der Veröffentlichung überprüft und sind relativ sicher. Android-Nutzer sollten in den Einstellungen nur die Installation von Apps aus offiziellen Quellen erlauben.

Das unabhängige Institut AV-TEST hat 25 Security-Apps für Android getestet. 16 Angebote erhielten dabei die Bestwertung. Absolut fehlerfrei mit je 100 Prozent Erkennung schnitten die Apps „Baidu Mobile Security“, „Bitdefender Mobile Security“, „CM Security“, „Sophos Mobile Security“ und „Tencent We Secure“ ab. Viele Apps sind kostenlos verfügbar. Über In-App-Käufe erhält man Premium-Features wie Anti-Diebstahlfunktion, Anrufblocker oder Datenverschlüsselung.

SCHNITTSTELLEN SCHLIESSEN: Wer alle Türen öffnet, lässt schnell ungewollte Gäste herein. „Deaktivieren Sie Schnittstellen, die Sie nicht dauerhaft benötigen“, lautet der Expertenrat. Zwar sind WLAN, Bluetooth und NFC praktisch - sie bieten aber alle Zugang zum Smartphone und sollten nur aktiviert werden, wenn sie benötigt werden.

Zum Problem können zum Beispiel öffentliche WLAN-Hotspots werden. Da hier alle Nutzer das gleiche Passwort und damit den gleichen Schlüssel verwenden, können Nutzer im gleichen Netzwerk alles mitlesen, was man im Internet tut. Deswegen sollte man hier auf verschlüsselte Verbindungen achten - in der Adresszeile zu erkennen an „https“. Ebenso sollte man bei öffentlichen Zugängen zurückhaltend mit sensiblen Daten umgehen, beispielsweise Online-Banking.

Neuere Smartphones haben schon im Betriebssystem viele Stromsparoptionen, die bei mehr Ausdauer helfen
Neuere Smartphones haben schon im Betriebssystem viele Stromsparoptionen, die bei mehr Ausdauer helfen
Foto: dpa-tmn

DATEN VERSCHLÜSSELN: Eine gute Verschlüsselung macht Datendieben das Leben schwerer. Anwendungen wie  „CM Security Antivirus Applock“ für iOS und Android sind kostenlos. Anwender legen einen Sperrcode fest und wählen Apps aus einer Liste aus, die durch den Applock geschützt werden sollen. Wer die App öffnen will, muss den Sperrcode eingeben. Außerdem können Smartphones Daten mit Standard-Einstellungen verschlüsseln. Dafür gibt es bei Android eine Option in den Einstellungen zur Gerätesicherheit. Daten auf dem iPhone sind automatisch verschlüsselt.

AKKU SCHONEN: Die Akkulaufzeit hängt vor allem von Gerät und Nutzungsintensität ab. Besondere Apps sind nicht nötig, der Energiesparmodus, der bereits vom Betriebssystem zur Verfügung gestellt wird, reicht aus. Schließlich kennt der Hersteller die Spezifikationen des Geräts am besten und kann darauf das Energiespar-Feature optimieren. Auch hier kann es helfen, nicht benötigte Features wie WLAN, GPS und Bluetooth zu deaktivieren. Apps, die im Hintergrund laufen, sollten geschlossen werden.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

US-Behörden greifen hart durch
Samsungs Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 darf in den USA künftig nicht mehr an Bord eines Flugzeugs mitgenommen werden. Die US-Behörden reagieren damit auf die von den Geräten ausgehende Brandgefahr.
In Zukunft ist es generell untersagt, Geräte des Modells sowohl bei Inlandsflügen als auch bei Reisen in und aus den USA an Bord einer Maschine zu bringen.
Schutzfolien bewahren Handy-Displays vor Kratzern. Sie können aber die Sicht auf den Bildschirm verschlechtern. Wie sehr, das hängt von der Beschaffenheit der Folie ab.
Auch bei Schutzfolien fürs Smartphone-Display lohnt sich der Vergleich.
Mit dem Smartphone hat heute beinahe jeder eine hochwertige Kamera dabei. Für Standards und Schnappschüsse reicht das völlig aus. Wer experimentieren will, stößt mit den vorinstallierten Apps aber schnell an Grenzen. Zum Glück gibt es im App Store Alternativen.
Zum Themendienst-Bericht von Thomas Schörner vom 6. Oktober 2016: Wer mehr als nur Basis-Fotofunktionen möchte, muss diese oft freischalten oder eine Extra-App auf dem Smartphone installieren. 
(Archivbild vom 18.09.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) 
Foto: Andrea Warnecke
Oldie erlebt zweiten Frühling
Der Camcorder hat es schwer: Smartphones und Digitalkameras wildern in seinem Revier. Doch es gibt durchaus noch Argumente, die für die Anschaffung einer spezialisierten Mini-Filmkamera sprechen.
Full-HD-Auflösung ist mittlerweile der Standard bei neuen Camcordern. Teurere Geräte filmen bereits in der höheren 4K-Auflösung.
Android-Smartphones
Wie kann man dem Akku im Androiden ein paar zusätzliche Stunden abringen? Zum Beispiel indem man ungenutzte Apps löscht oder sich auf die Suche nach Stromfressern im Hintergrund begibt.
Zum Themendienst-Bericht vom 19. Januar 2016: Mit einigen Tricks m�ssen Android-Smartphones seltener an die Steckdose. 
(Bild vom 19.01.2016/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Andrea Warnecke
App gegen Smartphone-Sucht
Ständig das Smartphone in der Hand? Immer hektisch auf der Suche nach neuen Nachrichten, die nicht da sind? Sofern die Fixierung auf ein Android-Smartphone gerichtet ist, kann die App „Offtime“ helfen.
„Offtime“ gibt es kostenlos für Android im Play Store.