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Fünf Tipps: Bei Diebstahl im Urlaub
Panorama 2 Min. 13.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Fünf Tipps: Bei Diebstahl im Urlaub

 Im Hotel-Safe bleiben wichtige Dokumente wie der Reisepass und die Kreditkarten.

Fünf Tipps: Bei Diebstahl im Urlaub

Im Hotel-Safe bleiben wichtige Dokumente wie der Reisepass und die Kreditkarten.
Foto: Andrea Warnecke
Panorama 2 Min. 13.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Fünf Tipps: Bei Diebstahl im Urlaub

Wenn die Geldbörse und andere Habseligkeiten verloren geht ist das ärgerlich - im Ausland aber umso mehr. Blogger und Globetrotter Steve Hänisch gibt die fünf wichtigsten Tipps:

(dpa/tmn) - Auf Reisen kann allerlei schief gehen. Manchmal passieren eben auch unschöne Dinge im Urlaub - man wird zum Beispiel bestohlen. In einigen Ländern ist die Kriminalitätsrate einfach höher, ein paar Sicherheitsvorkehrungen sind deshalb angebracht. Mit allzu großer Sorge sollte man die Reise aber dennoch nicht antreten: „Wenn man mit Angst verreist, kann das nicht gutgehen“, sagt Steve Hänisch, der den Blog www.back-packer.org/de betreibt. Er selbst wurde einmal in Argentinien überfallen. Weil er einige Tipps beherzigte, erbeuteten die Diebe aber nicht allzu viel.

Blogger Steve Hänisch wurde in Argentinien schon einmal ausgeraubt und weiß, worauf es ankommt.
Blogger Steve Hänisch wurde in Argentinien schon einmal ausgeraubt und weiß, worauf es ankommt.
Foto: www.Back-Packer.org/de

1. Zweite Geldbörse mitführen: Wenn Hänisch unterwegs ist, hat er zwei Geldbörsen. Eine Tasche trägt er unter der Kleidung, dort sind die wichtigen Dokumente und Karten verstaut. Dann hat er noch eine zweite Geldbörse, in die etwas Bargeld kommt und weniger wichtiges wie Kundenkarten. Diese Börse nennt Hänisch das Portemonnaie zum Beklautwerden. „Man muss etwas haben, das man den Leuten gibt.“ Mit diesem Portemonnaie bezahlt der Globetrotter auch auf Märkten, denn: „Die Leute beobachten, wenn man bezahlt.“ Sie gucken, wo die Börse verstaut wird.

2. Wichtiges im Safe verstauen: Alles Wichtige kommt direkt nach Ankunft im Hotel in den Safe - oder im Hostel ins Schließfach. „Reisepass und Kreditkarte würde ich immer vor Ort lassen“, rät Hänisch. Er steckt immer nur so viel Bargeld ein, wie er für den Tag braucht. Und den Reisepass hat er als Kopie dabei. Quasi die gefährlichste Strecke bleibt so der Weg vom Flughafen ins Hotel, wenn man alles bei sich trägt. „Da nimmt man dann ein Taxi oder einen organisierten Transfer.“

3. Wertvolles nicht zur Schau stellen: Vor allen in großen Städten auf den Straßen bleibt das Smartphone besser in der Tasche, und die Kamera hängt nicht um den Hals. In einigen Ländern gebe es nämlich sogenannte Spotter, erzählt Hänisch. Sie beobachten, was Touristen dabei haben, geben das per Telefon an die Freunde weiter, und die warten dann an der nächsten Straßenecke. Hänisch benutzt sein Smartphone daher nur in geschlossenen Räumen, etwa im Restaurant - nicht aber auf dem Weg dorthin. An zentralen Touristenplätzen etwa in Südamerika sei aber meist so viel Polizei, dass dort ruhig die Kamera zum Fotografieren rausgeholt werden könne, beruhigt der Blogger.

4. Nicht den Helden spielen: Wird man tatsächlich überfallen, rät Hänisch, auf keinen Fall den Helden zu spielen. „Da gebe ich lieber etwas ab, als dass ich im Krankenhaus lande.“ Und er macht ganz deutlich: Alles ist ersetzbar - Kreditkarten, Pass, Kamera. Dafür lohne es nicht, sich zusätzlich zu gefährden.

5. Karten sperren: Sind die Karten abhandengekommen, lassen sie sich über die jeweilige Servicenummer der Bank sperren. Falls man beim Überfall etwas abbekommen hat, braucht es eine Auslandreisekrankenversicherung - die empfiehlt sich ohnehin dringend. Und für wertvolles Kamera-Equipment gibt es spezielle Versicherungen, die den Diebstahl im Ausland abdecken. Für den verlorenen Reisepass meldet man sich bei der Botschaft. Generell rät Hänisch, sich vor der Reise die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für das jeweilige Ziel durchzulesen.