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Kurzmeldungen Panorama 15.04.2021

(dpa) - Nach Frostnächten zu Monatsbeginn drohen französischen Winzern einer Verbandseinschätzung zufolge milliardenschwere Einbußen. Erste Informationen aus den Weinregionen des Landes ergaben, dass rund ein Drittel der Weinproduktion verloren ist, teilte der französische Bauernverband Fédération nationale des syndicats d'exploitants agricoles (FNSEA) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit. Generalsekretär Jérôme Despey schätze, dass dies für die Branche „mindestens zwei Milliarden Euro weniger Umsatz“ bedeute.

Nach milden und frühlingshaften Temperaturen Ende März gab es Anfang April in vielen französischen Regionen wieder Minusgrade. Winzer entfachten auf ihren Feldern Feuer und entzündeten Kerzen, um ihre Stöcke vor dem Frost zu bewahren. Betroffen von dem Temperatureinbruch waren unter anderen auch Obstbauern.

Die Regierung von Premierminister Jean Castex hatte der Agrarbranche bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, unter anderem aus einem landwirtschaftlichen Katastrophentopf.

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Gestern

(dpa) - Die deutsche Bundesregierung spricht sich bei der EU-Kommission klar gegen die Einstufung von Atomkraft als nachhaltig aus, unterstützt aber eine entsprechende Einstufung von Gas als Brückenlösung. Das geht aus der  Stellungnahme zur sogenannten Taxonomie hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und die am Freitagabend nach Brüssel übermittelt wurde.

„Aus Sicht der Bundesregierung ist Atomenergie nicht nachhaltig“, heißt es in dem Schreiben. Für die nach Ansicht der Bundesregierung wichtige Brückentechnologie Erdgas müssten realistische Werte angesetzt werden, damit der Ausbau eines mittel- bis langfristig auf erneuerbaren Energieträgern beruhenden Gasenergiesystems nicht behindert werde.

Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Voraussetzungen als „grüne“ Investitionen eingestuft werden. Die „Taxonomie“ definiert, welche Bereiche der Wirtschaft als klimafreundlich gelten. Bis zu diesem Freitag um Mitternacht konnten Deutschland und die 26 weiteren EU-Mitgliedstaaten zum Vorschlag der Kommission Stellung beziehen. Im Anschluss will die Kommission aus dem Entwurf einen offiziellen sogenannten delegierten Rechtsakt machen - und so den nächsten Schritt zur Umsetzung einleiten.

Luxemburg hat sich in Brüssel klar gegen die Einstufung der Atomkraftals nachhaltig  ausgesprochen und droht Brüssel sogar mit einer Klage.    

Kurzmeldungen Lokales 21.01.2022

Unter dem Dach eines ehemaligen Cafés in der Rue Victor Hugo ist es am Freitag, kurz nach 16 Uhr, zu einem Brand mit erheblicher Rauchentwicklung gekommen. Erste Feuerwehrkräfte vor Ort hatten den Brand schnell gelöscht. 

Um allen Eventualitäten vorzubeugen, war dennoch ein Großaufgebot mobilisiert worden. Neben den Feuerwehren Vianden, Tandel, Clerf und Weiler-Pütscheid waren auch zwei Krankenwagen aus dem Einsatzzentrum Nordstad vor Ort.

(dpa) - Die eigentlich für Januar geplante Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) soll nun vom 22. bis 26. Mai in Davos in der Schweiz stattfinden. „Nach all den virtuellen Treffen der vergangenen zwei Jahre müssen sich Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft endlich wieder persönlich treffen“, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab am Freitag.

Im vergangenen Jahr wurde die Konferenz mit Top-Vertretern wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Und auch in diesem Jahr konnte der traditionelle Termin am Jahresbeginn wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante nicht eingehalten werden. Stattdessen fanden diese Woche Online-Veranstaltungen statt.

Im Mai soll in Davos nach Angaben der Organisatoren unter anderem über die Erholung der Weltwirtschaft nach der Pandemie, den Umgang mit dem Klimawandel sowie über Veränderungen in der Arbeitswelt diskutiert werden.     

Kurzmeldungen Lokales 21.01.2022

(LW) - Aufgrund einer Beschädigung des Bahnübergangs in Dippach ist der Zugverkehr auf der Linie 70 (Luxemburg - Rodingen - Athus) derzeit gestört. Das meldet die nationale Bahngesellschaft CFL am Freitag. Bis zur Wiederherstellung der Situation ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.

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Kurzmeldungen Lokales 21.01.2022

(GlS) - Auch im Jahr 2022 wird in Schifflingen keine Kavalkade stattfinden. Das teilte der Veranstalter Folklorama am Freitag in einem Presseschreiben mit.

Grund für die Absage ist die anhaltende Pandemie. Nach langen Überlegungen hätte man sich zu der Entscheidung durchgerungen, den Umzug in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen, so Folklorama-Präsident Scott Kries. Die Hoffnungen liegen nun darauf, 2023 wieder an den Start gehen zu können.

Eigentlich hätte der Umzug am 6. März in der Südgemeinde stattfinden sollen. 

Kurzmeldungen Kultur 21.01.2022

(dpa) - Der koreanische Serienhit „Squid Game“ bekommt eine zweite Staffel. Das habe Ted Sarandos, Co-CEO des Streaminganbieters Netflix, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz bestätigt, berichteten mehrere US-Branchenblätter übereinstimmend.

Das Universum von "Squid Game" hat gerade erst begonnen“, wurde Sarandos vom Magazin „Deadline“ zitiert. „Squid Game“ ist für Netflix der bisher größte Hit. Die Thrillerserie wurde in den ersten vier Wochen nach dem Start im vergangenen Herbst in 142 Millionen Haushalten angesehen.

Der Erfolg des Formats sei dem koreanischen Team zu verdanken, sagte Sarandos weiter. „Sie haben versucht, all die Elemente des koreanischen Kinos und des koreanischen Dramas zu finden und sie auf eine Art und Weise aufzubauen, die den Produktionswert auf ein neues Niveau gehoben hat.“ Die Welt sei auch vorher schon neugierig auf „K-Drama“ gewesen, doch erst die leichte Zugänglichkeit durch das Streaming habe den Mainstream-Erfolg gebracht.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 20.01.2022

In Höhe der Raststätte „Aire de Berchem“ gab es am Donnerstagabend nach 18 Uhr einen Unfall. Vier Unfallfahrzeuge blockieren die Überholspur. Der Verkehr staut sich ab dem Gaspericher Kreuz in Richtung Frankreich.

Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

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(dpa) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist Ziel einer schweren Cyberattacke geworden. Hacker erbeuteten dabei am Mittwoch die Daten von über 515.000 Menschen, wie das IKRK mitteilte. Diese Daten von rund 60 nationalen Dienststellen des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes weltweit beinhalteten Angaben von „höchst schutzbedürftigen“ Menschen. Unter anderem gehe es dabei um Vermisste, Inhaftierte oder Menschen, die durch Konflikte, Migration oder Katastrophen von ihren Familien getrennt wurden.

Das IKRK äußerte sich besorgt, dass diese Daten an die Öffentlichkeit gelangen oder missbraucht werden könnten. Dies mache die Pein und das Leid der Familien noch unerträglicher und stelle für die schutzbedürftigen Menschen ein noch größeres Risiko dar. „Wir sind entsetzt und ratlos, dass diese humanitäre Information angegriffen und kompromittiert wurde.

Vorerst habe das IKRK keine Hinweise auf die Hacker oder die Hintergründe der Cyberattacke. IKRK-Generaldirektor Robert Mardini appellierte an die Hacker, die Daten nicht weiterzugeben. „Bitte tun Sie das richtige. Teilen, verkaufen, streuen oder verwenden Sie diese Daten nicht.

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