Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Panorama 04.11.2021

(dpa) - Frankreichs mit 87 Jahren ältester Häftling, der seit 1983 für zwei Dreifachmorde hinter Gittern sitzt, muss weiter in Haft bleiben. Ein Gericht in Bastia auf der Mittelmeerinsel Korsika verwarf am Donnerstag den inzwischen 21. Antrag des Häftlings auf Entlassung, berichtete die Zeitung „Corse Matin“. Er hatte dafür gesundheitliche Gründe geltend gemacht. Die Justiz hält ihn aber weiterhin für gefährlich.

Vor der Verurteilung für den Mord an drei Kassiererinnen 1979 und drei Mitgliedern einer Familie 1980 in Südfrankreich war der Häftling 1962 bereits für einen weiteren Mord verurteilt worden, 1977 aber vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Laut der Zeitung hat er insgesamt 58 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Sein Rechtsbeistand erwägt nun eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.  

Lesen Sie auch:  Homejacker aus Noerdingen muss in Haft

Gestern

Der 14-jährige Mex Fritsch ist seit Freitagabend verschwunden.
Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Vermisst wird der 14-jährige Mex Fritsch aus Rümelingen. Der vermisste Minderjährige wurde zuletzt am frühen Freitagabend gesehen und seitdem fehlt jede Spur von ihm. Es besteht die Möglichkeit, dass der Junge sich im Norden des Landes aufhält. Mex ist ca. 1,73 m groß, schlank und hat blondes, teils längeres Haar. Er trug zuletzt eine graue Jogginghose, einen grünen Pullover und Sportschuhe.

Alle Hinweise über den Verbleib des Vermissten nimmt das Polizeikommissariat Diekirch unter der Rufnummer (+352) 244 80 1000 oder per Email (police.diekirchvianden@police.etat.lu) oder unter der Notrufnummer 113 entgegen.

Kurzmeldungen International von DPA 27.11.2021

Bei einem Unfall eines Fernbusses in Mexiko sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und 30 weitere Personen verletzt worden. Im kleinen Ort San José el Guarda, etwa 100 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt, prallte der Bus am Freitag gegen ein Wohnhaus, wie die Regierung des Bundesstaates Mexiko mitteilte. Die Bremsen hatten demnach versagt.

Die Verletzten, unter denen auch Minderjährige waren, wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht - manche per Hubschrauber. Der Bus war den Angaben zufolge vom Nachbarbundesstaat Michoacán zur Kirche des Ortes Chalma unterwegs. Diese gehört mit ihrem Bild eines „schwarzen Christus“ zu den beliebtesten katholischen Wallfahrtszielen des Landes. Bei den Passagieren des Busses handelte es sich offenbar um Pilger.

Mexikanische Medien berichteten, Busse und Lastwagen führen häufig durch San José el Guarda - das diene als Abkürzung zwischen zwei Abschnitten einer Autobahn. Weil dies gefährlich sei, forderten Anwohner, die Straße durch den Ort zu sperren. Die Bewohner des betroffenen Hauses blieben demnach unverletzt.

Ein nun aufgedecktes Schleppernetzwerk hat nach Angaben der österreichischen Polizei mehr als 700 Menschen illegal ins Land gebracht. Die meisten davon hätten sich weiter auf den Weg nach Deutschland gemacht, wie ein Polizeisprecher im niederösterreichischen St. Pölten am Samstag berichtete. Innerhalb weniger Tage seien 15 mutmaßliche Schlepper festgenommen worden, die Menschen aus Syrien, dem Libanon und Ägypten transportiert hätten.

Laut den Ermittlern wurde die Schlepper-Operation zerschlagen, nachdem am 16. November ein Transport von 200 bis 300 Personen mit insgesamt 25 Fahrzeugen von der serbisch-ungarischen Grenze aufbrach. Die Route führte über die Slowakei und Tschechien bis nach Niederösterreich, wo 14 Fahrzeuge sichergestellt wurden. Die Fahrer waren in Moldawien, der Ukraine und Usbekistan mit Monatslöhnen von bis zu 3.000 Euro angeworben worden.

Laut Angaben der Polizei hätten von den hunderten Migranten rund ein Drittel in Österreich um Asyl angesucht. Die aufgegriffen Menschen hätten angegeben, dass sie geplant hatten, selbst nach Deutschland zu gelangen. Die anderen zwei Drittel seien wohl dorthin gereist.

Dieses Jahr wurden schon mehr als 330 Menschen unter Schlepperverdacht in Österreich festgenommen.

Die 28-jährige Liridona Bulaku aus Diekirch wird seit Freitagnachmittag vermisst. Die Polizei bittet Zeugen, die sie gesehen haben, sich zu melden (113).
Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Vermisst wird die 28-jährige Liridona aus Diekirch. Die Vermisste stieg am Freitag um 17 Uhr in Diekirch (Haltestelle Bamertal) aus einem Bus und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die junge Frau ist ca. 1,53 m groß und schlank. Sie trägt langes braunes Haar und hat braune Augen. 

Sie trägt eine blaue Jeanshose, einen hellgrauen Pullover und eine schwarze Jacke mit Pelzkragen. Bei der Vermissten handelt es sich um eine Person mit Autismus, die sich gut mit Bus- und Zugverbindungen auskennt.  

Die Polizei bittet Zeugen, die sie gesehen haben, sich zu melden - unter der Rufnummer 244 80 1000, per Email (police.diekirchvianden@police.etat.lu) oder unter der Notrufnummer 113.   

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

In der Nacht auf Samstag musste die Polizei landesweit in rund 20 Fällen wegen nächtlicher Ruhestörung ausrücken. Die Auslöser waren dabei zum Großteil laute Musik aus Lokalen, laute Lokalbesucher auf der Straße sowie lärmende Nachbarn. In den meisten Fällen waren die Personen einsichtig und die Angelegenheiten konnten bereinigt werden, gegen ein Lokal in Esch/Alzette wurde aber Anzeige wegen Ruhestörung erstattet. In Itzig hatte ein Lokal keine „Freinacht“, beantragt, auch hier war eine Anzeige die Folge. 

Nach Mitternacht wurden der Polizei noch drei gewalttätige Auseinandersetzungen gemeldet, in Luxemburg-Stadt, Esch/Alzette und Mersch.

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2021

Am frühen Donnerstagabend wurde in Diekirch in der Rue du Palais ein Unfall gemeldet, bei dem ein Auto einen Fußgänger angefahren hatte. Der verletzte Fußgänger wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beim Autofahrer fiel der Alkoholtest positiv aus, die Polizei behielt seinen Führerschein ein. 

(dpa) - Sturm und Schneefall haben in Großbritannien in der Nacht zum Samstag zu Verkehrschaos und Stromausfällen in Tausenden Haushalten geführt. Auf einer Autobahn im Nordwesten von England steckten rund 120 Lastwagen mehrere Stunden lang im Schnee fest, wie die North West Motorway Police auf Twitter mitteilte.

Im Norden Englands war in mehreren Zehntausend Haushalten die Stromversorgung unterbrochen. Der Versorger Northern Powergrid sprach von 55 000 betroffenen Kunden, vor allem in den nördlichen Regionen Northumberland und County Durham. In Schottland waren mehrere Zugverbindungen unterbrochen. Das Unternehmen ScotRail rief seine Kunden auf, Reisen wenn möglich zu vermeiden.

Rettungsdienste berichteten von einer großen Zahl an Einsätzen, etwa wegen umgefallener Bäume oder beschädigter Dächer. In Nordirland kam ein Mann ums Leben, dessen Auto von einem umfallenden Baum getroffen wurde.

Dem Wetterdienst Met Office zufolge erreichte der Sturm namens „Arwen“ zeitweise fast 100 Meilen pro Stunde (fast 160 Stundenkilometer). Die höchste Warnstufe wurde mittlerweile aufgehoben, am Samstag bestanden aber weiterhin Wetterwarnungen.

Lesen Sie auch:

Schock am Nachmittag: Als eine Fünfjährige aus dem Eifelort Prüm am Freitag nicht aus dem Kindergarten zurück kehrte, meldeten die Eltern das Mädchen als vermisst. 

Normalerweise wird die Kleine von einem Busunternehmen nach Hause gebracht. Am Freitag war das offenbar nicht passiert. Die Kindergartenleitung hatte den Eltern aber versichert, dass das Kind tatsächlich nach Betreuungsende in den Bus eingestiegen sei.

Auf Nachfrage beim Busunternehmen stellte sich heraus, dass der Fahrer offenbar das Kind vergessen hatte. Das Mädchen hatte etwa zwei Stunden Stunden alleine im Bus gesessen, ehe der Kindergarten den Busunternehmer anrief. Das Kind war wohlauf.

Vorgestern

(dpa) - Französische Fischer haben im Streit mit Großbritannien um das Erteilen von Lizenzen vorübergehend mehrere Häfen und die Zufahrt zum Ärmelkanaltunnel in Calais blockiert. Betroffen waren am Freitag die Häfen von Calais, Saint-Malo und Ouistreham. Jeweils für rund eine Stunde blockierten Fischer mit ihren Booten den Verkehr der Fähren. Bei der Blockade der Zufahrt zum Terminal für den Eisenbahn-Kanaltunnel stauten sich am Nachmittag Lastwagen auf den Autobahnspuren.

In der Auseinandersetzung geht es um Fischereilizenzen für französische Fischer vor den Kanalinseln Jersey und Guernsey, die der britischen Krone unterstehen. Die Inseln liegen sehr viel näher an der französischen Küste als an der englischen. Seit dem EU-Austritt Großbritanniens müssen Frankreichs Fischer Lizenzen beantragen. Weil diverse Anträge abgelehnt wurden, wirft Frankreich Großbritannien vor, sich nicht an die Brexit-Abmachungen zu halten. London weist dies zurück.

„Wir blockieren die Exporte, alles was aus Frankreich kommt und der Europäischen Union Richtung England, um vor allem die britische Bevölkerung zu erreichen, damit sie versteht, was sich hier abspielt“, sagte der Regionalvorsitzende des Fischereiverbands, Olivier Leprêtre. „Seit dem 1. Januar haben die Engländer Zugang zum europäischen Markt und wir haben keinen Zugang zum Wasser, so wie das im Vertrag unterschrieben war.“     

Kurzmeldungen Lokales 26.11.2021

(jwi) - Am vergangenen Sonntag kam es gegen 16 Uhr in Olm in einem Waldstück in der Nähe des Waldfriedhofs zu einem Zwischenfall, wobei eine Frau von einem freilaufenden Hund gebissen wurde. Beim Hund handelt es sich um einen Kangal-Hirtenhund von hellbrauner Farbe, schreibt die Polizei am Freitag.

In diesem Zusammenhang wird der bis dato unbekannte Hundebesitzer gebeten, sich beim Polizeikommissariat Capellen unter der Rufnummer 244.30.1000 oder via E-Mail: Police.Capellensteinfort@police.etat.lu zu melden.  

Lesen Sie auch:

Drei Unfälle, sechs Fahrzeuge und drei Verletzte

 

Kurzmeldungen Lokales 26.11.2021

(jwi) - Am Donnerstagabend kam es zu drei Unfällen auf Luxemburgs Straßen. Das meldet der CGDIS am Freitag. 

Um 17.30 Uhr kollidierten in Mertzig in der Rue Principale zwei Fahrzeuge, auf dem CR353 zwischen Weiler und Pütscheid krachten gegen 17.50 Uhr ebenfalls zwei Fahrzeuge ineinander und kurz nach 18.10 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Autobahn A6. In allen Fällen gab kam je eine Person zu Schaden.

Lesen Sie auch:

Betrunkener Autofahrer fährt auf Autobahn A3 in Bus   

(dpa) - Nach dem Unglück in einem Bergwerk in Russland haben die Behörden die Zahl der Toten bestätigt. Es seien 46 Bergleute und sechs Retter ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur des Gebiets Kemerowo, Sergej Ziwiljow, am Freitag im Nachrichtenkanal Telegram mit. Demnach werden 38 Grubenarbeiter und elf Rettungskräfte in Krankenhäusern behandelt - die meisten von ihnen, weil sie giftige Gase eingeatmet haben.

In dem Bergwerk im Westen Sibiriens hatte sich am Donnerstagmorgen aus zunächst unbekannter Ursache eine Explosion ereignet. Kurz darauf sprachen die Behörden zunächst von elf Todesopfern. Unter Tage hielten sich noch 35 Arbeiter auf. Sie wurden für tot erklärt. Im Laufe des Tages brach der Kontakt zu einem Suchteam ab. Laut Zivilschutzministerium wurden 239 Arbeiter aus dem Schacht „Listwjaschnaja“ im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) gerettet. Das Bergwerk liegt rund 3.000 Kilometer östlich der Hauptstadt Moskau. Als wahrscheinliche Ursache gelte die Explosion von Methangas, sagte der Gouverneur. „Die genaue Ursache wird von einer Kommission ermittelt.“ Der Bergwerksleiter und zwei weitere leitende Mitarbeiter wurden nach Angaben des Ermittlungskomitees festgenommen.

Die Sucharbeiten unter Tage sollen dem Gouverneur erst dann fortgesetzt werden, wenn eine Explosionsgefahr unter Tage gebannt ist. Es solle in den nächsten drei Tagen ein zusätzlicher Schacht gebohrt werden, um mögliche Brände zu beseitigen. Die Arbeit im Kohlebergbau in Russland gilt als lebensgefährlich. Wegen Verstößen gegen elementare Sicherheitsvorschriften kommt es dort immer wieder zu schweren Unglücken. Oft explodiert etwa Methangas. Das leicht entzündliche Grubengas wird durch die Arbeiten im Bergbau freigesetzt und sammelt sich bei schlechter Belüftung in den Schächten und Strecken unter Tage an.

Lesen Sie auch:

Mehr als 50 Tote bei Grubenunglück in Russland