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FNR Awards: Exzellente Forschung
Panorama 4 2 Min. 14.10.2016 Aus unserem online-Archiv

FNR Awards: Exzellente Forschung

Matteo Polettini überzeugte mit außerordentlicher wissenschaftlicher Qualität.

FNR Awards: Exzellente Forschung

Matteo Polettini überzeugte mit außerordentlicher wissenschaftlicher Qualität.
Foto: FNR
Panorama 4 2 Min. 14.10.2016 Aus unserem online-Archiv

FNR Awards: Exzellente Forschung

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Der Fonds National de Recherche (FNR) hat am Freitag vier Preise für Exzellenz in der Forschung und Wissenschaftskommunikation vergeben.

(LW) - Am Freitag vergab der Fonds National de la Recherche (FNR) bei der 8. Ausgabe der "FNR Awards" vier Preise für Exzellenz in der Forschung und Wissenschaftskommunikation. In Anwesenheit der luxemburgischen Wissenschaftsgemeinschaft wurden die jeweils mit 5000 Euro dotierten Preise in den Kategorien „Herausragende wissenschaftliche Publikation“, „Herausragende Doktorarbeit“ und „Herausragende Förderung der Wissenschaftskultur“ vergeben.

Ziel der "FNR Awards" ist es, exzellente Forscher und Wissenschaftsvermittler und ihre jeweiligen Institutionen zu belohnen.

Überreicht wurden die Awards von Marc Hansen, delegierter Minister für Hochschulwesen und Forschung, Véronique Hoffeld, Präsidentin des FNR Verwaltungsrates und Marc Schiltz, Generalsekretär des FNR. Véronique Hoffeld beglückwünschte die Gewinner in ihrer Rede und bedankte sich bei ihnen für ihr Engagement.

Minister Marc Hansen betonte in seiner Ansprache wie wichtig es ist, die Ergebnisse der luxemburgischen Forschung sowohl dem spezialisierten Fachpublikum als auch der Öffentlichkeit in Luxemburg und im Ausland zu vermitteln.

Die Awards

In der Kategorie „Herausragende wissenschaftliche Publikationen“ vergab die Jury dieses Jahr zwei Preise.

Einer ging an Jérôme Paggetti und Etienne Moussay, zwei Forscher am Luxembourg Institute of Health (LIH). Sie haben gezeigt, wie Krebszellen bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) ihr Umfeld verändern, um so ihr Überleben zu fördern.

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  • Jérôme Paggetti und Etienne Moussay (Luxembourg Institute of Health) für ihre Publikation Exosomes released by chronic lymphocytic leukemia cells induce the transition of stromal cells into cancer-associated fibroblasts in der Fachzeitschrift "Blood".

Die Jury wählte die Publikation von Paggetti & Moussay aus, weil sie der Meinung ist, dass diese Forschung einen großen Impakt im Feld der interzellulären Kommunikation im Allgemeinen und insbesondere der CLL haben wird.

Ein zweiter Award in dieser Kategorie ging an Matteo Polettini, einen Physiker an der Uni Luxemburg, der thermodynamische Prozesse und Energieeffizienz in Nanosystemen untersucht.

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  • Matteo Polettini (Université du Luxembourg) für die Publikation Efficiency Statistics at All Times: Carnot Limit at Finite Power in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters"

Die Jury befand die wissenschaftliche Qualität der Publikation für außergewöhnlich.

In der Kategorie „Herausragende Doktorarbeit“ vergab die Jury einen Preis.

Dieser ging an Zhe Liu, ein Forscher im Bereich der Sicherheit von drahtlosen Sensornetzwerken. Er entwickelte und implementierte während seiner Doktorarbeit drei Public-Key-Kryptosysteme für Sensorknoten mit begrenzten Ressourcen.

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  • Zhe Liu (Universität Luxembourg – Fakultät für Wissenschaft, Technologie und Kommunikation) für seine Doktorarbeit Lightweight Public-Key Cryptography for Wireless Sensor Nodes

Die Jury lobte die Qualität von Zhe Liu’s Doktorarbeit. Unterstrich aber auch, dass es für einen Doktoranden außergewöhnlich ist, bereits 22 Publikationen und 140 Zitierungen aufweisen zu können.

In der Kategorie „Herausragende Förderung der Wissenschaftskultur“ wurde ein Theaterstück mit integrierter Wissenschaftsshow auserwählt. Diese Aktivität stammt aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Verein "Déi kleng Fuerscher", dem Escher Lycée de Garçons und der École Fondamentale Dellhéicht in Esch-sur-Alzette.

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  • Astrid Maischak ("Déi kleng Fuerscher"), Gérard Wagener (Lycée de Garçons Esch), Maryse Lallemand (Ecole Fondamentale Dellhéicht) für das Experimente-Theaterstück "Die Alchemisten von Dellhéicht"

Die Jury belohnte hier einerseits die originelle Idee, eine wissenschaftliche Experimente-Show mit einem Theaterstück zu verbinden. Und andererseits die pädagogische Besonderheit des Projekts: Schüler aus dem Gymnasium arbeiteten hier – zu einem großen Teil in ihrer Freizeit – mit Schülern aus der Grundschule zusammen.


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