Wählen Sie Ihre Nachrichten​

FaceApp soll vom FBI untersucht werden
Panorama 18.07.2019

FaceApp soll vom FBI untersucht werden

Die FaceApp ermöglicht es, Porträts zu verändern und Menschen künstlich zu altern oder zu verjüngen.

FaceApp soll vom FBI untersucht werden

Die FaceApp ermöglicht es, Porträts zu verändern und Menschen künstlich zu altern oder zu verjüngen.
Screenshot: https://apps.apple.com/app/apple-store/id1180884341
Panorama 18.07.2019

FaceApp soll vom FBI untersucht werden

Die beliebte App aus Russland, mit der Gesichter verändert werden können, ist nun wegen Datenschutz-Bedenken in der Kritik. Die US-Demokraten fordert eine Untersuchung.

(dpa) - Der Fraktionschef der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, hat die Bundespolizei FBI zu einer Untersuchung der populären Smartphone-Applikation FaceApp aufgefordert. Die von Russland aus betriebene App könne wegen ihres Umgangs mit persönlichen Daten ein nationales Sicherheitsrisiko sowie eine Gefahr für Millionen US-Bürger darstellen, schrieb er in einem am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichten Brief. Die Applikation bearbeitet mithilfe von künstlicher Intelligenz Bilder von Nutzern und zeigt etwa, wie diese als jüngere oder ältere Menschen aussehen könnten. Auch bei Prominenten ist sie sehr beliebt.


ARCHIV - 01.09.2017, Berlin: Die Lautsprecher Google Assistant und Amazon Echo, ausgestattet mit der Sprachassistentin Alexa, stehen auf der Internationalen Funkausstellung IFA. (zu dpa "Amazon: Mehr als hundert Millionen Geräte mit Alexa verkauft" am 05.01.2019) Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Amazon hört bei Gesprächen mit Alexa mit
Amazon wertet jeden Tag Tausende Gespräche aus, die Nutzer mit der virtuellen Assistentin Alexa führen. "Um das Kundenerlebnis zu verbessern", rechtfertigt sich der Konzern.

Die Nutzer müssten dem in St. Petersburg ansässigen Unternehmen uneingeschränkten und unwiderruflichen Zugriff auf ihre persönlichen Fotos und Daten gewähren, schrieb Schumer. Dies könne dazu führen, dass die Bilder künftig öffentlich und privat ohne die Zustimmung der Nutzer gebraucht würden. Dass die Betreiberfirma ihren Sitz in Russland habe, werfe die Frage auf, ob Daten von US-Bürgern an Dritte oder möglicherweise an ausländische Regierungen weitergegeben würden.

„Es wäre zutiefst beunruhigend, wenn die sensiblen persönlichen Informationen von US-Bürgern einer feindlichen ausländischen Macht zur Verfügung gestellt würden, die aktiv an Cyber-Angriffen gegen die Vereinigten Staaten beteiligt ist“, schrieb Schumer weiter. Das FBI müsse deshalb untersuchen, ob Daten von US-Bürgern in die Hände der russischen Regierung oder ihr nahe stehenden Stellen gelangten.


(FILES) This file photo taken on April 26, 2018 shows the logo of social network Facebook displayed on a screen and reflected on a tablet. - US regulators have approved a $5 billion penalty to be levied on Facebook to settle a probe into the social network's privacy and data protection lapses, the Wall Street Journal reported June 12, 2019. (Photo by Lionel BONAVENTURE / AFP)
Datenschutz-Skandale kosten Facebook Milliarden
Der Cambridge-Analytica-Skandal kommt Facebook teuer zu stehen. Mit der US-Behörde FTC einigte sich der Onlinekonzern auf eine Milliardenzahlung.

In dem Brief richtet sich der Senator aus New York auch an die US-Handels- und Verbraucherschutzbehörde FTC. Diese müsse überprüfen, ob US-Bürger - inklusive Regierungspersonal und Angehörige des Militärs - ausreichend gegen eine mögliche missbräuchliche Nutzung ihrer Daten geschützt seien.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

So funktioniert der Streckenradar
Schon jetzt stehen kurz vor Gonderingen im Abstand von einigen Dutzend Metern gleich zwei Radarsäulen hintereinander. Sie sind Teil der Anlage, die ab September das Tempo auf einem 4,2 Kilometer langen Streckenabschnitt kontrolliert.
Die eine misst, die andere blitzt: Die zwei Säulen auf der N 11 bei Gonderingen stehen schon.
Amazon hört bei Gesprächen mit Alexa mit
Amazon wertet jeden Tag Tausende Gespräche aus, die Nutzer mit der virtuellen Assistentin Alexa führen. "Um das Kundenerlebnis zu verbessern", rechtfertigt sich der Konzern.
ARCHIV - 01.09.2017, Berlin: Die Lautsprecher Google Assistant und Amazon Echo, ausgestattet mit der Sprachassistentin Alexa, stehen auf der Internationalen Funkausstellung IFA. (zu dpa "Amazon: Mehr als hundert Millionen Geräte mit Alexa verkauft" am 05.01.2019) Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Daten, Daten, Daten
China strebt bei Künstlicher Intelligenz an, Weltspitze zu werden. Um das zu erreichen, werden von Staat und Wirtschaft hemmungslos Daten gesammelt und verschenkt.