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Erstklässler mobil erreichbar: Das Einmaleins fürs erste Handy
Panorama 15.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Erstklässler mobil erreichbar: Das Einmaleins fürs erste Handy

Eltern sollten ihren Kindern genau erklären, wie sie mit dem neuen Handy umgehen.

Erstklässler mobil erreichbar: Das Einmaleins fürs erste Handy

Eltern sollten ihren Kindern genau erklären, wie sie mit dem neuen Handy umgehen.
Shutterstock
Panorama 15.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Erstklässler mobil erreichbar: Das Einmaleins fürs erste Handy

Oftmals führt ein Sicherheitsdenken der Eltern dazu, dass Erstklässler zum Schulstart ein Handy bekommen. Da die Kleinen in diesem Alter von technischen Geräten meist noch überfordert sind, ist es wichtig, sie bei ihren ersten Schritten zu begleiten.

Oftmals führt ein Sicherheitsdenken der Eltern dazu, dass Erstklässler zum Schulstart ein Handy bekommen. Da die Kleinen in diesem Alter von technischen Geräten meist noch überfordert sind, ist es wichtig, sie bei ihren ersten Schritten zu begleiten. Das Einmaleins der Handynutzung basiert auf einem verantwortungsbewussten Umgang.

Bee Secure, eine Initiative der Regierung für eine sichere Benutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien, gibt folgende Tipps:

Was muss das Gerät können?

Je jünger das Kind, desto weniger Funktionen sollte das Gerät haben. Schließlich geht es nicht darum, dass ein Erstklässler mit dem Smartphone stundenlang spielt. Prioritär sollte sein, dass das Kind seine Eltern erreichen kann, wenn nötig, und umgekehrt. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie bestimmte Funktionen genutzt werden. Bei Smartphones lassen sich Kindersicherungs-Apps installieren, die ausgewählte Dienste sperren.

Welche Regeln sollten Eltern aufstellen?

Das Kind sollte wissen, welche Nummer es im Notfall anrufen kann. Fest geregelt sollte auch sein, an wen die eigene Nummer weitergegeben werden darf und wann das Handy zur Seite gelegt wird.

Lieber Prepaid oder All-inclusive-Paket?

Damit keine Streitereien über die angefallenen Kosten aufkommen, sollten Eltern das Budget festlegen. Empfehlenswert sind Prepaid-Karten: Ist der Kredit aufgebraucht, ist das Anrufen nicht mehr möglich. Das Kind bleibt aber erreichbar. Auf diese Weise wird sich der Nachwuchs darüber bewusst, dass Telefonieren nicht umsonst ist.

Ist es ratsam, dass mein Kind mit dem Smartphone im Internet surft?

Eltern sollten das drahtlose Bluetooth und den WLAN-Anschluss deaktivieren. Über offene Bluetooth-Schnittstellen können Fremde unbemerkt Daten auslesen oder unerwünschtes Material, etwa Videos, aufspielen. Bevor Sie Ihrem Kind erlauben, mit dem Smartphone im Internet zu surfen, fragen Sie sich, ob es bereits reif genug ist für einen uneingeschränkten Zugang zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von Bee Secure. Weitere Informationen zum Thema sind auf derInternetseiteder Initiative zu finden.


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