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Eröffnung eines ungeahnten Luxemburger Dorfes: Kreatives Luxemburg in Straßburg
Panorama 2 Min. 30.11.2015

Eröffnung eines ungeahnten Luxemburger Dorfes: Kreatives Luxemburg in Straßburg

Das Luxemburger Dorf erwartet die Gäste des Straßburger Weihnachtsmarkts als Repräsentation des Landes mit speziell hierfür gefertigten Produkten.

Eröffnung eines ungeahnten Luxemburger Dorfes: Kreatives Luxemburg in Straßburg

Das Luxemburger Dorf erwartet die Gäste des Straßburger Weihnachtsmarkts als Repräsentation des Landes mit speziell hierfür gefertigten Produkten.
Foto: Marc Jeck
Panorama 2 Min. 30.11.2015

Eröffnung eines ungeahnten Luxemburger Dorfes: Kreatives Luxemburg in Straßburg

Péckvillercher mit Weihnachtsmütze und der K'Eslecker, eine mit Kochkäse kombinierte Grillwurst, sind nur zwei Beispiele eines kreativen Luxemburgs, das sich auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt austoben kann.

"Es ist eine wunderbare Gelegenheit Luxemburg auf dem renommiertesten Weihnachtsmarkt präsentieren zu können", unterstreicht Staatssekretärin Francine Closener am vergangenen Samstag bei der Eröffnung des Luxemburger Dorfes, wo rund 20 Aussteller aus Luxemburg Flagge zeigen und ein gutes Stück Luxemburg deklinieren.

"Wir haben eine große kreative Energie in unserem Land", so Botschafterin Michèle Eisenbarth, die als "cheville-ouvrière" der Luxemburger Präsenz fungiert und sich den Herausforderungen stellte, das Spagat zwischen originellen Produkten und einem Gastronomie-Angebot aus Luxemburg zu schaffen. Mit großer Begeisterung sind die Akteure nach Straßburg angereist. "Ich habe keinen Moment lang gezögert, dieser Initiative zuzustimmen und ich bin sehr froh hier in Straßburg meine Produktpalette anzubieten", verrät uns Caroline Kaiser vom Studio Mick.

Zum ersten Mal zeigt sich Luxemburg nicht nur gebündelt unter dem Mantel des "Nation Branding", sondern auch Produkte aus der Sozial- und Solidarwirtschaft werfen ein anderes Licht auf Luxemburg. Denn auch hier wird Kreativität groß geschrieben. "Wir haben eine Sonderedition der Luxemburger Péckvillercher exklusiv für den Weihnachtsmarkt angefertigt", sagen die Verantwortlichen der ULESS. Auf die Frage hin ob es den Péckvillercher denn jetzt im Winter nicht zu kalt sei, bekommen wir als Antwort : "Deshalb tragen sie alle eine Weihnachtsmütze".

Für den Weihnachtsmarkt wurde von der ULESS eine Sonderedition der Luxemburger Péckvillecher angefertigt.
Für den Weihnachtsmarkt wurde von der ULESS eine Sonderedition der Luxemburger Péckvillecher angefertigt.
Foto: Marc Jeck

„Wir lassen uns nicht verbieten, Feste miteinander zu feiern“

Beim gastronomischen Angebot setzt man ebenfalls auf Kreativität und luxemburgische Produkte. Eine mit Kochkäse kombinierte Grillwurst "K'Eslecker", die sich Gast Becker sogar patentieren hat lassen und erstmals auf dem 1570 gegründeten Straßburger Weihnachtsmarkt über den Tresen geht, wird dreimal wöchentlich frisch zubereitet aus Luxemburg in die europäische Schwesterstadt geliefert. Für den Empfang am Eröffnungstag, wo Luxemburger Spezialitäten als Fingerfood dekliniert wurden - „Fierkelsjelli Lollipopp mat Ourdaller Moschterkären“ oder „Träipecappucino mat Äppelchipsen“ – haben 18 Schüler aus dem Lycée technique de Bonnevoie sogar das Eis mit nach Straßburg gebracht.

Dreimal wöchentlich geht der "K'Eslecker", eine  mit Kochkäse kombinierte Grillwurst, über den Tresen.
Dreimal wöchentlich geht der "K'Eslecker", eine mit Kochkäse kombinierte Grillwurst, über den Tresen.
Foto: Marc Jeck

Logistisch ist die Luxemburger Präsenz eine Herausforderung. Jede Woche wird die Luxemburger Armee Material auf den Gutenbergplatz ins Luxemburger Dorf bringen, wo ein weithin sichtbarer Rundbau mit der Skyline der Stadt Luxemburg die Besucher visuell anlockt. Viel Material brauchen auch die Touristiker, denn die Nachfrage im institutionellen Chalet, der gemeinsam vom Landesverkehramt, den ORTs und LCTO betrieben wird, ist bereits am ersten Tag sehr groß. Nicht nur französische Besucher schießen Bilder bei der Fotowand. Eine Familie aus Brasilien fotografiert sich - inklusive Gromperekichelcher und K'Eslecker in der Hand – vor dem frühlingshaften Bild der Stadt Luxemburg.

Und das Thema Angst angesichts der rezenten Ereignisse in Paris? „Wir lassen uns nicht verbieten, Feste miteinander zu feiern“, so die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg Lydie Polfer in Präsenz ihres Straßburger Homologen bei der Einweihung eines Luxemburger Dorfes, das sich authentisch, solidarisch, zuversichtlich und weihnachtlich zeigt.

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