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Ende der Insulinspritzen
Bislang noch Routine für die meisten Diabetiker: Insulin wird ins Fettgewebe direkt unter der Haut injiziert. In naher Zukunft könnte diese Behandlungsform nicht mehr nötig sein.

Ende der Insulinspritzen

Foto: Shutterstock
Bislang noch Routine für die meisten Diabetiker: Insulin wird ins Fettgewebe direkt unter der Haut injiziert. In naher Zukunft könnte diese Behandlungsform nicht mehr nötig sein.
Panorama 3 Min. 10.03.2019

Ende der Insulinspritzen

Beim Typ-1-Diabetes fehlen die insulinproduzierenden Zellen. Genfer Forscher zeigen nun, dass das lebenswichtige Hormon auch von anderen Zellen in der Bauchspeicheldrüse hergestellt werden kann.

von Alan Niederer

Die Zuckerkrankheit ist längst kein Todesurteil mehr. Selbst der Typ-1-Diabetes, bei dem ein autoaggressives Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, ist inzwischen gut behandelbar. Doch die Therapie mit Insulinspritzen ist aufwendig, und gefährliche Unter- und Überzuckerungen sind damit nicht vom Tisch. Deshalb tüfteln Forscher weltweit an neuen Behandlungsansätzen, die im Körper des Patienten die Insulinproduktion ankurbeln sollen.

Auf diesem Weg ist die Forschergruppe von Pedro Herrera von der Universität Genf einen bedeutenden Schritt weitergekommen ...

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