Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Einsatz gegen Gewalt an Frauen
Panorama 13 20.11.2021
Orange Week

Einsatz gegen Gewalt an Frauen

Die „Orange Week“ wurde am Samstag mit einem Solidaritätsmarsch in Esch/Alzette eröffnet. Mit dabei waren auch Großherzog Henri und seine Frau, Großherzogin Maria Teresa.
Orange Week

Einsatz gegen Gewalt an Frauen

Die „Orange Week“ wurde am Samstag mit einem Solidaritätsmarsch in Esch/Alzette eröffnet. Mit dabei waren auch Großherzog Henri und seine Frau, Großherzogin Maria Teresa.
Foto: Claude Piscitelli
Panorama 13 20.11.2021
Orange Week

Einsatz gegen Gewalt an Frauen

Der Conseil National des Femmes du Luxembourg lädt zu zahlreichen Veranstaltungen ein - auch der Großherzog und seine Frau sind mit dabei.

(Sch) - „Orangez votre monde“: Unter diesem Motto wollen die Verantwortlichen des Conseil National des Femmes du Luxembourg (CNFL) auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und haben dazu in der „Orange Week“ zahlreiche Veranstaltungen geplant. Die Aktionen finden vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, statt.

Eröffnet wurde die „Orange Week“  bereits am Samstag, dem 20. November, mit einem Solidaritätsmarsch in Esch/Alzette. Mit dabei waren auch Großherzog Henri und seine Frau, Großherzogin Maria Teresa. Letztere setzt sich bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder gegen Gewalt ein. So wurde sie erst kürzlich von den Vereinten Nationen als „Championne de la Lutte contre les Violences Sexuelles liées aux Conflits“ geehrt. 

Präsenz in sozialen Medien

Die „Orange Week“ findet in Luxemburg bereits zum fünften Mal statt. Ins Leben gerufen wurde die Aktionswoche 2008 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen im Rahmen des Projekts „UNiTE“. Ziel ist es, die Gesellschaft für das Problem der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu sensibilisieren, um der sexistischen Gewalt ein Ende zu setzen

Für den Zeitraum der Aktionswoche sind alle Interessierten dazu eingeladen, das Thema auch in den sozialen Medien präsenter zu machen. So ruft die CNFL etwa dazu auf, Selfies mit dem Regenschirm der Kampagne oder einem anderen orangefarbenen Gegenstand zu posten und zum Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufzurufen.

Weitere Informationen über die Aktionswoche sowie eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es unter www.cnfl.lu.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

50 Jahre Médecins sans frontières
„Médecins sans frontières“ wird dieses Jahr 50 Jahre alt. MSF-Präsident Christos Christou fordert mehr Menschlichkeit in rauen Zeiten.
Commune of Ranobe, Amboasary District.

People in the south-east of Madagascar are facing the most acute nutritional and food crisis the region has seen in recent years. MSF began setting up mobile clinics in Amboasary district in late March to screen and treat acute malnutrition in remote villages like those of Ranobe commune, providing ready-to-use therapeutic food and medical care. 

Fanny Taudière, 29, is carrying out her first mission as a doctor with MSF. She is the only doctor on the Ranobe mobile clinic.
Patients with urgent medical issues, but who aren’t included in the nutrition programme, also receive treatment. This is a medical desert, and often there’s no health care available or people can’t afford it. We’re seeing more and more cases of malaria.
All in all, the situation is dire. We have entire families, all of them undernourished, arriving at our mobile clinics. Even when we think we’ve covered an area, people keep coming. They walk here from further and further away and sleep overnight so that they can get treatment.
I remember one patient in particular, a mother who came with her 6-month old baby. Her daughter was suffering from acute severe malnutrition and medical complications. She weighed 3.2 kilos – less than half of what a baby her age should weigh – and her mid upper arm circumference was 75mm, which is tiny. She was also extremely dehydrated. A child in her condition should be hospitalised in an intensive nutritional rehabilitation centre, as outpatient care in our mobile clinic with one consultation every 14 days isn’t enough. But, the centres are a long way from the villages where we work and, when we suggested organising her referral to hospital, her parents refused, which compromised her chances of survival. Transport is provided, but families can’t afford to spend several days away from their villages and activities to live near the centres – food especially is a problem – the time it takes for the treatment. So
Eine neue Kampagne des Ministeriums für Gleichstellung und der Croix-Rouge wendet sich an potenzielle Gewalttäter.