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Kurzmeldungen Panorama 14.01.2020

Einbrecher versteckt sich im Kleiderschrank

(dpa/lrs) - Ein denkbar schlechtes Versteck hat sich ein Einbrecher im saarländischen Sulzbach ausgesucht: Der Mann versuchte, sich in einem Kleiderschrank vor der Polizei in Sicherheit zu bringen. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen in der Nacht zu Dienstag den Hinweis gegeben, dass zwei Personen in das Haus einbrechen wollten. 

Die Polizei umstellte das Gebäude demnach, der 35-Jährige versuchte noch, zu Fuß zu flüchten, sah die Beamten, machte kehrt - und versuchte sein Glück im Kleiderschrank. Er wollte laut Polizei mehrere Armbanduhren stehlen. Der 35-Jährige, der laut Polizei ohne festen Wohnsitz ist, wurde vorläufig festgenommen. Dem zweiten Täter, der, Angaben der Polizei zufolge, wohl Schmiere stand, gelang die Flucht.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:32

Tageblatt: Immer mehr Corona-Fälle in Schulen

Laut dem "Tageblatt" gibt es immer mehr bestätigte Corona-Infektionsfälle in luxemburgischen Schulen. Demnach seien im „Lycée technique de Lallange“ (LTL) in Esch derzeit sechs Klassen in Quarantäne, im „Lycée technique du Centre“ (LTC) in der Hauptstadt seien zwei Klassen sowie mehrere Schüler betroffen. Auch im Escher „Jongelycée“ (LGE) sei eine 7e-Klasse unter Quarantäne gestellt worden. Im „Lycée Guillaume Kroll“ stehe seit Montag eine 2e-Klasse unter Quarantäne.

Auch in der Grundschule in Luxemburg-Clausen sei ein Infektionsfall gemeldet worden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Zeugenaufruf: nach Verkehrsunfall

(rc) - Am Donnerstag gegen 7.30 Uhr kam es auf der Strecke zwischen Seltz und Bastendorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein weißer Geländewagen und ein roter Lieferwagen sich mit den Außenspiegeln streiften. 

Der aus Seltz kommende rote Lieferwagen blieb nicht vor Ort stehen und führte nach dem Unfall stattdessen seine Fahrt fort. Es handelt sich um ein Baufirmenfahrzeug mit offener Ladefläche.

Nach dem Fahrer des Lieferwagens wird nun gesucht. Zweckdienliche Hinweise sind an die Polizeidienststelle Diekrich-Vianden unter der Nummer 244-801000 oder per E-Mail via police.diekirchvianden@police.etat.lu zu richten.

Fünf neue Corona-Fälle im Saarland

Fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus seit Mittwoch hat das Saarland am Donnerstag gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle stieg damit auf insgesamt 2.778, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte (Stand 18.00 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 verharrte weiter bei 174.

Fünf Corona-Kranke werden derzeit stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch. Von den seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland bestätigten Infizierten gelten dem Ministerium zufolge 2.589 Menschen inzwischen als geheilt.   

Bürgermeister von Seoul wird tot aufgefunden

(dpa) - Der Bürgermeister der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, Park Won Soon, ist Medienberichten zufolge tot aufgefunden worden. Seine Leiche sei im nördlichen Teil von Seoul entdeckt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf die Polizei.

Der 64-jährige Bürgermeister der Zehn-Millionen-Metropole Seoul und frühere Bürgerrechtler war Stunden zuvor spurlos verschwunden. Die Polizei habe die Suche nach ihm aufgenommen, nachdem dessen Tochter am späten Donnerstagnachmittag eine Vermisstenanzeige erstattet habe, berichteten lokale Sender. Hunderte Polizisten und Bergungskräfte waren demnach im Einsatz. Sie hätten Drohnen und Spürhunde eingesetzt.

Ihr Vater habe einige Stunden vorher seine Wohnung verlassen und dabei eine Nachricht hinterlassen, die sich wie „letzte Worte“ angehört habe, wurde die Tochter zitiert. Die Stadtverwaltung hatte zuvor erklärt, dass Park seine Termine für den Tag aufgrund „unvermeidbarer Umstände“ abgesagt habe.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Mehrere Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagnachmittag kam es zu mehreren Unfällen auf den Straßen des Landes.

Gegen 12 Uhr kam ein Motorradfahrer in Luxemburg-Stadt zu Fall. Der Unfall ereignete sich in der Avenue John F. Kennedy. Der Biker wurde verletzt und  mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Etwa eine Stunde später, gegen 13 Uhr, wurde in der Nähe von Berchem ein Fahrradfahrer von einem Wagen erfasst. Der Unfall ereignete sich auf dem CR 159 zwischen Livingen und Berchem. Der Fahrradfahrer musste aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 16 Uhr kam es in der Hauptstadt zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Bei dem Unfall auf der Avenue Guillaume wurde eine Person verletzt. 


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

A3 nach Unfall blockiert - Stau ab Gasperich

Gegen 17 Uhr kam es auf der A3 in Höhe der Aire de Berchem zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Zwei Fahrspuren in Richtung Frankreich sind blockiert, der Verkehr quält sich über den Pannenstreifen. Der Rückstau reicht bis zum Gaspericher Kreuz.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Drogenkontrollen durch die Polizei

(P.S.) Die Polizei konnte in den vergangenen Tagen gleich zwei Erfolge im Kampf gegen den illegalen Rauschgifthandel verbuchen.

Wie die Polizei in einem Schreiben mitteilt, habe man bereits am Dienstag eine großangelegte Drogenkontrolle in Esch/Alzette durchgeführt. Im Einsatz waren neben der Polizei aus Esch auch Drogenspürhunde sowie die Zollverwaltung. Besonders im Fokus der Kontrolle standen einige Buslinien sowie Plätze in Esch/Alzette an denen bereits in der Vergangenheit Drogendelikte geahndet wurden.

Anlässlich der Kontrolle kam es zu zwei von der Staatsanwaltschaft angeordneten Festnahmen. Außerdem wurden drei Strafanzeigen gestellt sowie 28 Kugeln Heroin sowie kleinere Mengen Marihuana sichergestellt.

Im hauptstädtischen Bahnhofsviertel stießen Polizeibeamte am Mittwochabend bei einer Fußpatrouille auf eine Gruppe verdächtiger Männer. Als die Männer die Polizisten bemerkten, versuchten sie zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung konnte einer der Männer gestellt werden. Bei ihm konnten zehn Tüten Marihuana sichergestellt werden. Anlässlich einer anschließenden  Körperdurchsuchung auf dem Polizeipräsidium konnten zudem fünf Gramm Kokain sichergestellt werden. 

Die Drogen wurden beschlagnahmt und gegen den Mann wurde Protokoll erstellt.


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Düdelingen: Kind von Auto angefahren

(P.S.) In Düdelingen ist am Donnerstagnachmittag ein Kind von einem Auto angefahren worden. Laut Zeugenaussagen ereignete sich der Unfall in unmittelbarer Nähe der Grundschule in der Rue de la Libération

Das Kind wurde bei dem Unfall verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Im Einsatz waren ein Rettungswagen aus Sanem-Differdingen sowie das lokale Einsatzzentrum aus Düdelingen.


Saar-Uni wird zur "Europäischen Hochschule"

(dpa/lrs) - Als Teil einer Allianz von Hochschulen aus mehreren Ländern wird die Universität des Saarlandes künftig auch den Titel "Europäische Hochschule" führen. Sie habe mit Partnern aus sechs europäischen Ländern am Donnerstag grünes Licht für das Projekt "Transform4Europe" bekommen, teilte die Universität in Saarbrücken mit. Dieses sieht vor, im Hochschulverbund das Thema Transformation schwerpunktmäßig bei Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Zur Allianz gehören zudem die Universität Alicante (Spanien), die Estnische Kunstakademie in Tallinn (Estland), die Schlesische Universität in Kattowitz (Polen), die Universität St. Kliment Ohridski in Sofia (Bulgarien), die Universität Triest (Italien) und die Vytautas Magnus Universität in Kaunas (Litauen). Insgesamt rund 116.000 Studierende würden im Verbund nun von einer "europäischen Ausbildung" profitieren und gemeinsame Studienangebote und Plattformen nutzen können, hieß es.

Die Europäische Kommission hatte laut Mitteilung der Saar-Uni am Donnerstag 24 Hochschulkonsortien als "Europäische Hochschulen" ausgezeichnet: In den kommenden drei Jahren sollen diese jeweils mit fünf Millionen Euro gefördert werden. In 2019 waren 17 solcher Allianzen bedacht worden.

Bulgarien nimmt Corona-Lockerungen zurück

(dpa) – Bulgariens Regierung hat wegen kontinuierlich stark steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Donnerstag an, dass vom 10. Juli an die Menschen Diskotheken, Bars und Nachtclubs in geschlossenen Räumen nicht mehr besuchen dürfen. Diese Lokale sollen nur noch im Freien bei 50 Prozent ihrer Kapazität geöffnet bleiben. Regierungschef Boiko Borissow versicherte, dass die staatlichen Corona-Hilfen für die betroffenen Lokalen weiter bestehen blieben.

Im Sportbereich müssen Fußballspiele und andere Turniere ohne Publikum stattfinden. Zuletzt hatten Fans im Fußballstadion in Sofia beim Bulgarien-Pokalspiel gegen Corona-Schutzregeln grob verstoßen.  Auch bei Abiturfeiern waren die Regeln nicht beachtet worden. An Festen wie etwa Hochzeiten dürfen jetzt nur noch höchstens 30 Menschen bei Einhaltung von Abstandsregeln teilnehmen.

Gesundheitsminister Ananiew begründete die Wiedereinführung bereits abgeschaffter Einschränkungen mit den steigenden Neuinfektionen und der schlechten Corona-Disziplin der Bevölkerung. Die Corona-Zahlen hätten mit einem Tagesrekord von 240 neuen Fällen, die am Donnerstag verzeichnet wurden, die von ihm als kritisch bezeichnete Marke von 200 Fällen pro Tag übertroffen. "Selbstdisziplin ist nicht unsere stärkste Eigenschaft", klagte Regierungschef Boiko Borissow.

Die Zahl der registrierten Coronavirus-Infektionen in dem ärmsten EU-Land mit einer Bevölkerung von knapp sieben Millionen Menschen stieg am Donnerstag auf mehr als 6.300. Vor einem Monat lag sie noch bei rund 2.700. Bisher starben 259 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. In Bulgarien war am 22. Juni das obligatorische Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen, gemeinschaftlich genutzten Räumen wieder eingeführt worden.

Greenpeace activists hang, on a crane, a giant banner reading "Climate: time for action" during a protest against the French government's politics on environment, on the work site of Notre-Dame Cathedral, in Paris, on July 9, 2020. (Photo by GEOFFROY VAN DER HASSELT / AFP)

Aktivisten klettern auf Kran an Notre-Dame-Baustelle

(dpa) - Mit einer Aktion auf der Baustelle der Kathedrale Notre-Dame hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Paris für Aufsehen gesorgt. Aus Kritik an der Klimapolitik von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron haben Aktivisten am frühen Donnerstagmorgen auf einem 80 Meter hohen Kran ein Transparent angebracht. Mit der Aufschrift "Climat: Aux Actes!" forderten sie, dass zum Schutz des Klimas endlich gehandelt werden müsse.

Die neue Kulturministerin Roselyne Bachelot kritisierte die Aktion. "Es gibt extrem empfindliche Baustellen", sagte sie dem Sender France Inter. Jedes Eindringen in die Baustelle von Notre-Dame könne sehr schlimme Folgen haben. Teile der Kathedrale sind noch immer einsturzgefährdet.

Anfang Juni hatte der Abbau eines bei dem verheerenden Brand verformten Gerüsts begonnen. Vor dem Feuer im April 2019 war die Turmspitze des weltberühmten Bauwerks restauriert worden. Das dafür auf dem Dach installierte Gerüst hielt dem Einsturz der Turmspitze zwar stand, wurde jedoch durch die Hitze des Feuers massiv verformt. Mithilfe des riesigen Krans soll das Gerüst nun entfernt werden - das gehört zu den Sicherungsarbeiten, die noch nicht abgeschlossen sind.

Greenpeace verteidigte die Aktion. Man sei auf den Kran geklettert und habe die Kathedrale gar nicht berührt. "Es besteht eine Kluft zwischen den Versprechen und der Realität der Taten", sagte der Geschäftsführer von Greenpeace Frankreich, Jean-François Julliard, dem Sender Franceinfo. Es gebe viele Ankündigungen und Versprechungen von Macron, aber diese würden nicht in die Realität umgesetzt.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Zwei Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagmorgen kam es zu zwei Unfällen auf den Straßen des Landes, in die Autofahrer verwickelt waren.

Gegen 7 Uhr wurden die Rettungskräfte nach Niederkerschen gerufen. In der Rue Nicolas Meyer waren zwei Autofahrer kollidiert. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Im Einsatz waren Krankenwagen aus Sanem-Differdingen und Mamer sowie Rettungskräfte aus Käerjeng.

Zu einer weiteren Kollision zwischen zwei Autos kam es gegen 9 Uhr in Windhof. Bei dem Unfall in der Rue des Trois Cantons wurde eine Person verletzt. Ein Krankenwagen aus Luxemburg-Stadt wurde zur Unfallstelle gerufen. Außerdem an der Notfallversorgung beteiligt waren Rettungskräfte aus Steinfort-Koerich.


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Fahrradfahrer von Traktor angefahren

(P.S.) Gegen 10.30 Uhr kam es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall in der Nähe von Contern. Beim "Kroentgeshaff" hatte ein Traktorfahrer offenbar einen Radfahrer erfasst. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Sie wurden mit zwei Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Am Einsatzort waren auch Mitglieder der Rettungsdienste aus Luxemburg-Stadt und Moutfort.


Koblenz: Studentenwohnheime unter Quarantäne

(dpa/lrs) - Bei den unter Corona-Quarantäne stehenden Studentenwohnheimen in Koblenz (D) erwarten die Behörden am (heutigen) Donnerstag die ersten Ergebnisse eines groß angelegten Tests von Bewohnern. Damit sei im Laufe des Vormittags zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. 

Die drei Wohnheime im Stadtteil Karthause waren am Mittwoch nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am Dienstagabend war positiv. Daraufhin wurden auch Kontaktpersonen getestet, die ebenfalls Symptome gezeigt hatten.

Polizisten hatten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der Studentenwohnheime kontrolliert. Zwei Betroffene leben den Angaben zufolge in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren. Das dritte Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Nach Angaben der Stadt waren am Mittwoch 188 Bewohner getestet worden. Dazu waren 95 Mitarbeiter von Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Katastrophenschutz, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Die Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. Laut Kreisverwaltung befinden sich derzeit aber nicht alle Bewohner in Koblenz.

Weiterlesen: Chillen am Stausee in Zeiten von Corona


St. Ingbert: Unbekannte klauen 85 Einkaufswagen

(dpa/lrs) - Unbekannte haben in St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) 85 Einkaufswagen entwendet und eine Straße hinunterrollen lassen. Die Wagen kamen nach etwa 80 Metern zum Stehen und blockierten die Fahrbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zu einem Unfall, einer konkreten Gefährdung oder zu Sachschaden kam es demnach in der Nacht zum Donnerstag nicht. Die Einkaufswagen stammten laut den Beamten aus einem nahen Lebensmittelgeschäft. Nun werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Tokio: höchste Fallzahl seit Ausbruch der Pandemie

(dpa) – Japans Hauptstadt Tokio hat den höchsten Wert an Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die Stadtregierung bestätigte am Donnerstag 224 neue Infektionsfälle, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Die Zahl der Infizierten war seit der Aufhebung des landesweiten Corona-Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hieß es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Japan bisher mehr als 21.100 bestätigte Infektionsfälle, 995 Menschen starben, wie der staatliche Sender NHK weiter berichtete.

Vorgestern

EU-Kommission bereit für Behörde zur Kontrolle von Geldwäsche

(dpa) -  Die EU-Kommission hat ihre Bereitschaft signalisiert, ein neues Organ zur Kontrolle von Geldwäsche und Terrorfinanzierung einzurichten. Dieses Organ brauche direkte Aufsichtsbefugnisse im Finanzsektor und außerhalb, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis am Mittwoch im Europaparlament. Die Befugnisse könnten einer neuen EU-Behörde oder der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA gegeben werden. Dies müsste jedoch von weiteren Maßnahmen in den Mitgliedsstaaten unterstützt werden, um stärker gegen Geldwäsche vorgehen zu können, erklärte Dombroskis.

Die EU-Kommission hatte Anfang Mai einen Plan vorgelegt, um Geldwäsche und Terrorfinanzierung verschärft zu bekämpfen. Schlupflöcher sollen gestopft und Schwachstellen beseitigt werden. Das Maßnahmenpaket soll innerhalb der kommenden zwölf Monate angegangen werden. Die Kommission setzt dabei auf mehr Kooperation der EU-Staaten und will ein einheitliches Regelwerk vorschlagen.

Das Vorgehen gegen Geldwäsche sei auch ein zentrales Anliegen der deutschen Ratspräsidentschaft, betonte Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Der deutsche Vorsitz begrüße das Maßnahmenpaket der EU-Kommission, insbesondere die Gesetzgebungsvorschläge. In der Debatte betonten die EU-Parlamentarier, dass auch bereits bestehende Gesetze in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssten. Das Europaparlament soll am Freitag über einen entsprechenden Entschließungsantrag abstimmen. 

Grünes Licht für Nominierung von EBA-Direktor

(dpa) - Das Europaparlament hat mit einer knappen Mehrheit die Nominierung von François-Louis Michaud für den Posten des Exekutivdirektors der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA durchgewunken. 343 Abgeordnete sprachen sich am Mittwoch in Brüssel in einer geheimen Abstimmung für die Nominierung des Franzosen aus, 296 stimmten dagegen. Das EU-Parlament hatte zuvor wiederholt eine Frau für die Position an der Spitze der Behörde für Finanzmarktaufsicht gefordert.

Der zuständige Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europaparlaments hatte die Nominierung Michauds in der vergangenen Woche mit knapper Mehrheit abgelehnt. Im Januar dieses Jahres war bereits der Ire Gerry Cross im Ausschuss und im Plenum durchgefallen.    

USA: Aufhebung der EU-Einreisesperre rückt näher

(dpa) - In Gesprächen mit Europa sind nach Angaben von US-Außenminister Mike Pompeo Fortschritte erzielt worden, um eine gegenseitige Aufhebung der Corona-Einreisesperren zu erzielen. Es sei politisch und wirtschaftlich „eine wichtige Sache“, wieder Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA zu ermöglichen, sagte Pompeo am Mittwoch vor Journalisten. Beide Seiten wollten eine Lösung erzielen, betonte er. Es werde ein regelmäßig kontrolliertes System aus Regeln und Abläufen geben, um Reisen zu ermöglichen, sagte Pompeo. Der Minister nannte allerdings keine Einzelheiten dazu.

Die USA haben die Länder des europäischen Schengen-Raums sowie Irland und Großbritannien seit März mit einer weitgehenden Einreisesperre belegt. Die EU hatte ihre Bestimmungen zuletzt gelockert, die Beschränkungen für Reisende aus den USA blieben jedoch bestehen. Die Pandemie ist in den USA noch in vollem Gange: Allein seit Beginn des Monats wurden dort rund 350.000 Neuinfektionen gemeldet, vor allem aus Bundesstaaten im Süden und Westen des Landes.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Koblenz: Drei Studentenwohnheime unter Quarantäne

(dpa/lrs) - Wegen dreier Corona-Fälle sind drei Koblenzer Studentenwohnheime unter Quarantäne gestellt worden. Drei Bewohner hätten Symptome gespürt und sich ins Krankenhaus begeben, woraufhin ein am Dienstagabend erfolgter Schnelltest positiv ausgefallen sei, teilte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Mittwoch mit. Zwei Betroffene leben in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren Studentenwohnheim. Das dritte derartige Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Auch Kontaktpersonen zeigten nach den Angaben Symptome und wurden getestet. Die Ergebnisse lagen vorerst noch nicht vor. Die drei Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. „Es sind nicht alle da“, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Das Gesundheitsamt versuche, die Zahl der Kontaktpersonen der bestätigten drei Fälle zu ermitteln und sie zu informieren. „Da davon ausgegangen werden muss, dass weitere Personen in den Wohnheimen infiziert sein könnten, wurden alle Bewohner als Vorsichtsmaßnahme unter Quarantäne gestellt“, hieß es weiter. Alle Bewohner in den Heimen würden auf das hochansteckende Virus getestet. Die Universität Koblenz sei wegen der Verlegung der Lehre ins Internet vorerst nicht von den Maßnahmen betroffen.

Zahlreiche Polizisten kontrollierten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der drei Studentenwohnheime im Koblenzer Stadtteil Karthause. Rot-weißes Flatterband versperrte die Zugänge. Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und auch von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) kamen in weißer Schutzkleidung und mit Masken, um Abstriche von den Bewohnern zu nehmen.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Zwei Unfälle am Mittwochnachmittag fordern zwei Verletzte

Wie der CGDIS meldet, kam es am Mittwochnachmittag in Frisingen und auf der Autobahn A4 jeweils zu Unfällen, bei denen insgesamt zwei Personen verletzt wurden. 

Kurz vor 16 Uhr stießen auf der Autobahn A4 in Richtung Esch/Alzette, zwischen den Ausfahrten Leudelingen-Süd und Steinbrücken, zwei Fahrzeuge aufeinander. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. Im Einsatz war ein Krankenwagen aus Esch sowie die Einsatzkräfte aus Esch und Leudelingen. Auch vor Ort waren noch die Polizei und Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung. 

Rund eine halbe Stunde später kam es in der Route de Mondorf in Frisingen zu einer weiteren Kollision zwischen zwei Wagen. Hierbei wurde ebenfalls eine Person verletzt. Die Polizei, ein Krankenwagen aus Bettemburg und die Rettungskräfte aus Aspelt-Frisingen waren im Einsatz. 

Mehr als eine halbe Million Corona-Fälle in Afrika

(dpa) - In Afrika sind inzwischen eine halbe Million Corona-Fälle verzeichnet worden. Zudem seien fast 12.000 Menschen gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. Man sei besorgt, dass immer mehr Länder einen scharfen Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen verzeichnen. In 22 Ländern auf dem Kontinent hätten sich die Fälle im vergangenen Monat mehr als verdoppelt. „Die Gefahr, dass Covid-19 die schwachen Gesundheitssysteme auf dem Kontinent überwältigt, eskaliert“, warnte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti.

Rund 43 Prozent aller Fälle sind laut WHO in Südafrika registriert worden. Auch Algerien, Ägypten, Ghana und Nigeria hätten eine sehr hohe Zahl. Allerdings gibt es auch positivere Entwicklungen: In einigen Staaten - darunter Eritrea, Gambia, Mali, den Seychellen und Togo - breite sich das Coronavirus nur langsam aus, hieß es.

Die Pandemie erreichte Afrika relativ spät und verbreitete sich dort zunächst recht langsam. Das lag unter anderem an den strengen Maßnahmen, die die meisten Länder sehr schnell verhängten. Nun beschleunigt sich allerdings die Ausbreitung der Fälle. Das liegt auch daran, dass viele Länder die Maßnahmen wieder gelockert haben - meist wegen ihrer verheerenden wirtschaftlichen Folgen.    

Ein weiterer Corona-Todesfall in Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - Die Zahl der Corona-Todesfälle in Rheinland-Pfalz ist um ein Opfer auf 236 gestiegen. Bestätigte Infektionen wurden im Land bis Mittwoch (Stand: 10.00 Uhr) insgesamt 7.100 gezählt und damit neun mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert sind 196 Menschen, das sind vier Personen mehr als am Dienstag. Die Zahl der Genesenen kletterte um vier Fälle auf 6.668.

Regional entfallen die meisten Fälle anteilig nach wie vor auf den Kreis Germersheim mit weiter 14 pro 100.000 Einwohner.

USA melden Rekord von rund 60.000 neuen Corona-Fällen

(dpa) - Mit rund 60.000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand bei den Neu-Ansteckungen erreicht. Das geht aus Zahlen hervor, die die Johns-Hopkins-Universität am Mittwochmorgen veröffentlichte. Den zuvor höchsten Wert verzeichnete Johns-Hopkins mit gut 54.000 Fällen am vergangenen Donnerstag.

Insgesamt zählt das Land demnach mehr als 2,996 Millionen Fälle (Stand: 8.7.; 9.57 Uhr). Mehr als 131.000 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Der Immunologe Anthony Fauci - der zur Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses gehört - hatte sich zuletzt angesichts des raschen Anstiegs der Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt.

Die gegenwärtige Lage sei „wirklich nicht gut“ und erfordere „sofortiges“ Handeln, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten in einem Live-Chat.  

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Strassen: Ein Verletzter bei Unfall am Mittwochmorgen

(SC) - Am Mittwochmorgen meldet der CGDIS einen Unfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Demnach kam es gegen 8 Uhr in Strassen in der Rue Marie Curie zu einer Kollision zwischen zwei Autos.

Einsatzkräfte aus Mamer, Bartingen und Luxemburg-Stadt waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und den Verletzten zu behandeln.

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Hamm: Betrunkener Fahrer greift Beamte an

(SC) - Am Dienstagabend gingen der Polizei zwei Alkoholfahrer ins Netz. Der erste Vorfall ereignete sich bereits gegen kurz nach 18 Uhr. Den Polizeibeamten wurde ein "vermutlich betrunkener" Autofahrer in der Umgebung von Steinsel gemeldet. Eine Streife konnte den Fahrer bereits kurze Zeit später in Mullendorf ausfindig machen. Der Fahrer musste einen Alkoholtest über sich ergehen lassen - dieser verlief positiv. Dem Mann wurde daraufhin der Führerschein abgenommen.

Gegen 2 Uhr am frühen Mittwochmorgen ging bei der Polizei ein weiterer Anruf wegen eines angeblich betrunkenen Fahrers ein, diesmal in Hamm. Die Polizei fand den Wagen wenig später in der Rue de Peupliers - der Fahrer war hinter dem Steuerrad eingeschlafen. Auch er musste sich einem Alkoholtest unterziehen.

Das positive Ergebnis und die anschließenden Amtshandlungen missfielen dem Fahrer allerdings offenbar: Er wurde laut Polizeibericht "äußerst aufbrausend, beleidigend" und sogar handgreiflich gegenüber den Polizisten. Nachdem die Beamten ihn als eine Gefahr für sich und Dritte eingestuft hatten, musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Gegen den Mann wurde Strafanzeige gestellt und auch fahren darf er vorerst nicht mehr.


Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in Marienthal

(SC) - Am Dienstag kam es auf dem CR 105 bei Marienthal um 16.50 Uhr zu einem Unfall, nachdem ein Autofahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte. Der Wagen geriet ins Schleudern und drehte sich um seine eigene Achse, bevor er gegen eine Brückenmauer prallte und in einen Wasserlauf hinab schlitterte.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall im Wrack des Gefährts eingeklemmt und musste von den Rettungsdiensten aus dem Wagen geschnitten werden. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz des spektakulären Unfallhergangs kam der Beifahrer mit leichten Verletzungen davon und konnte aus eigener Kraft aus dem Wrack steigen.

Während des Bergungs- und Rettungseinsatzes war die Strecke komplett gesperrt. Erst gegen 19.30 Uhr wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. 

Kurzmeldungen Lokales 08.07.2020

Ausweichmanöver: Motorradfahrer verletzt

(SC) - Auf der CR343 zwischen Neidhausen und Siebenaler stürzte am Dienstagabend kurz vor 22 Uhr ein Motorradfahrer nach einem Ausweichmanöver.

Kurz nach der Ortsausfahrt Neidhausen verlor der Fahrer in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Leichtmotorrad, als er versuchte, einem Wildtier auf der Fahrbahn auszuweichen. Der Fahrer kam von der Straße ab und blieb abseits der Straße leicht verletzt liegen. Er wurde mit dem Krankenwagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.