Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli
Panorama 7 1 03.07.2019

Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli

Eine riesige Aschewolke breitete sich nach der Explosion über dem Vulkan aus.

Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli

Eine riesige Aschewolke breitete sich nach der Explosion über dem Vulkan aus.
Foto: AFP
Panorama 7 1 03.07.2019

Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli

Er ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und ein Touristenmagnet: der Stromboli in Italien. Nun macht er mitten in der Hochsaison mit einer massiven Eruption von sich Reden. Mindestens ein Mensch überlebt das nicht.

(dpa) - Ein heftiger Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien hat Touristen und Einwohnern Angst und Schrecken eingejagt und einen Menschen das Leben gekostet. Ein Ausflügler sei gestorben, als er am Mittwoch an dem Vulkan auf der gleichnamigen Insel unterwegs war, teilte der Bürgermeister der Gemeinde Lipari, Marco Giorgianni, laut Nachrichtenagentur Ansa mit. Ein zweiter soll verletzt worden sein. Nach mehreren Explosionen waren am Mittwoch riesige Aschewolken und Rauch auf Fotos zu sehen. 


360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Medien berichteten, dass Menschen aus Angst ins Meer gesprungen seien. Einige Touristen seien mit Booten aus dem Ort Ginostra gebracht worden, es gebe aber keine Evakuierung der Insel.

Der Stromboli gehört zu den aktivsten Vulkanen in Italien und bildet eine kleine Insel vor Sizilien. Nur etwa 500 Menschen wohnen permanent auf der Insel, jedoch kommen im Sommer sehr viele Touristen.

Eine Hotelmanagerin auf Stromboli berichtete der Deutschen Presse-Agentur von viel Rauch und Lavaströmen. Jedoch sei keine Panik ausgebrochen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Lipari, zu der Stromboli gehört, sagte der Nachrichtenagentur ADN Kronos, die Lage sei unter Kontrolle und es gebe keine Verletzten. Für die, die Stromboli verlassen wollten, gebe es einen Transport auf die benachbarte Insel Lipari, so Marco Giorgianni.

Ein Foto der Explosion am Mittwoch.
Ein Foto der Explosion am Mittwoch.
Foto: AFP/Fiona CARTER / Twitter account of @FionaCarter

Der gut 900 Meter hohe Stromboli liegt auf der gleichnamigen Insel im Mittelmeer, rund 100 Kilometer nördlich der sizilianischen Küste. Er darf nur mit Führer bestiegen werden.

Seit mehr als 2000 Jahren gerät das Gestein unter dem Liparischen Archipel, zu dem Stromboli gehört, in regelmäßigen Abständen in Bewegung. Kleinere Eruptionen gibt es auf der süditalienischen Insel im Rhythmus von etwa zehn Minuten.

Ein großer Ausbruch des Stromboli ereignete sich am 29. Dezember 2002. Damals rutschte ein zwei Millionen Kubikmeter großer Felshang vom Kegel des Hauptkraters ins Meer und löste eine bis zu zehn Meter hohe Flutwelle aus, die auch die Nachbarinseln Lipari und Panarea erfasste. Wie durch ein Wunder wurden dabei nur wenige Menschen verletzt. Die Behörden ließen Stromboli für mehr als zwei Monate evakuieren.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Vulkan Ulawun ausgebrochen
Er gilt als einer der gefährlichsten Vulkane in Papua-Neuguinea: seit Mittwochmorgen spuckt der 2.334 Meter hohe Berg Asche und Lava kilometerweit in den Himmel.
TOPSHOT - This handout from Niugini Helicopters taken and recieved on June 26, 2019 shows Papua New Guinea's Mount Ulawun volcano spewing lava. - Papua New Guinea's volatile Ulawun volcano -- designated one of the world's most hazardous -- erupted on June 26, spewing lava high in the air and sending residents fleeing. (Photo by Craig Powell / Niugini Helicopters / AFP) / -----EDITORS NOTE --- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / CRAIG POWELL / NIUGINI HELICOPTERS " - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS  - NO ARCHIVE