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Ein Nachruf: Die toten Rinder von Mensdorf
Panorama 5 Min. 25.07.2017 Aus unserem online-Archiv
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Ein Nachruf: Die toten Rinder von Mensdorf

Über die Versorgung der Rinder wurden sich die beteiligten Landwirte nie einig. „Es war wie früher im Kommunismus, jeder hat die Verantwortung auf den anderen geschoben“, sagt Guy Mangen, einer der betroffenen Bauern.

Ein Nachruf: Die toten Rinder von Mensdorf

Über die Versorgung der Rinder wurden sich die beteiligten Landwirte nie einig. „Es war wie früher im Kommunismus, jeder hat die Verantwortung auf den anderen geschoben“, sagt Guy Mangen, einer der betroffenen Bauern.
Foto: LW-Archiv/Anouk Antony
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Ein Nachruf: Die toten Rinder von Mensdorf

Über zehn Jahre wurden im Beweidungsprojekt des Syrtals Galloway-Rinder eingesetzt, die eigentlich niemand wollte. Ihre Geschichte endete tragisch. Jetzt sind – wie damals – erneut Wasserbüffel im Gespräch.

Von Kim Meyer

Am 21. November 2016 entdeckten Mitarbeiter der Naturverwaltung sechs tote Galloway-Rinder auf einer Weide in Mensdorf. Ein erschreckender Fund: Zwei Kadaver waren bereits skelettiert, die vier anderen stark verwest. Auch die noch lebenden Rinder befanden sich in einem schlechten Zustand, drei weitere Tiere verendeten noch nach ihrem Auffinden. Die toten Galloway-Rinder auf der Weide in Mensdorf bedeuteten einen herben Rückschlag für das Renaturierungsprojekt des Syrtals.

Schnell wurden Vorwürfe von Tierquälerei laut: Die zwei zuständigen Landwirte hätten ihre Pflichten nicht erfüllt und die Rinder vernachlässigt ...

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8.09.2015 Luxembourg, Mensdorf, Galloway Rinder Reportage photo Anouk Antony